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Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Virologie
Institutsdirektorin: Prof. Dr. med. Sigrun Smola
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HPVnetSaar

Das Netzwerk zur Prävention und Erforschung HPV-induzierter Erkrankungen

 

 

Die HPV-Infektion ist kausal für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinoms). Darüber hinaus hat die HPV-Infektion einen erheblichen Anteil an der Entstehung anderer Krebsformen in der Anogenitalregion und im Kopf-Hals-Bereich.

Für HPV-induzierte Oropharynxkarzinome besteht klare Evidenz, dass sie aus ätiologischer, pathogenetischer und klinischer Sicht (Prognose, Therapieansprechen) eine spezielle Untergruppe darstellen. HPV-positive Tumore müssen daher von HPV-negativen Tumoren abgegrenzt betrachtet und erforscht werden. Es ist davon auszugehen, dass dies auch für Vulva- und Peniskarzinome zutrifft.

Bislang werden HPV-positive Tumore und deren Pathophysiologie in den jeweiligen klinischen Fächern und Grundlagen-Disziplinen weitgehend isoliert betrachtet.

Das HPVnetSaar verfolgt einen integrativen Forschungsansatz über die entsprechenden klinischen Fächer und Disziplinen hinweg und erarbeitet neue diagnostische Verfahren, prognostische und prädiktive Biomarker sowie neue Therapieansätze. Ein Teil der Netzwerkaktivitäten wird im Rahmen des Saarländischen Interdisziplinäre Forschungsnetzes Infection and Cancer „sinfonica“ von der Landesregierung durch das Landesforschungsförderungsprogramm gefördert.

Darüber hinaus führt das Institut für Virologie im Rahmen des Forschungsprojektes PRÄZIS (Prävention des Zervixkarzinoms und dessen Vorstufen bei Frauen im Saarland) eine Saarland-weite Studie zur Prävention des Gebärmutterhalskrebses durch. Partner in diesem Projekt sind das saarländische Krebsregister, Krankenkassen, die KV-Saar, das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik sowie das Institut für Klinische Pharmazie der Universität des Saarlandes.