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Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin
Leitung: Prof. Dr. Hermann Eichler
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Welche wichtigen Blutgruppen gibt es eigentlich?

 

Jeder Mensch hat „sein“ eigenes Blut. 1901/02 wurde entdeckt, dass sich menschliches Blut in vier Hauptblutgruppen A, B, AB und 0 einteilen lässt. In Mitteleuropa kommen am häufigsten die Blutgruppen A (43%) und 0 (41%) vor. Seltener sind B (11%) und AB (5%). Das sind die AB0-Blutgruppen.

 

1940 wurden weitere wichtige Merkmale entdeckt, das so genannte Rhesus-System. Das sind winzige Eiweißstrukturen auf den roten Blutkörperchen. Je nachdem, ob dieser so genannte Rhesusfaktor D vorhanden ist oder nicht, wird zwischen Rhesus D positiv und Rhesus D negativ unterschieden. 85% der Bevölkerung sind Rhesus D positiv, 15% Rhesus D negativ.

 

Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer Merkmale anderer Blutgruppen-Systeme. Bei Blutübertragungen muss auf jeden Fall die AB0-Blutgruppe genau übereinstimmen oder zumindest verträglich sein. Anderenfalls würde der eigene Körper die fremden Blutzellen abwehren und zerstören. Beziehungsweise die fremden Zellen würden die eigenen Blutzellen zerstören.