Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin II - Gastroenterologie und Endokrinologie
Leitung: Univ.-Prof. Dr. Frank Lammert
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Endoskopie

Die Endoskopie der Klinik für Innere Medizin II versorgt die Patienten des UKS und externer Zuweiser. Jährlich werden mehr als 5000 Untersuchungen in der Endoskopie durchgeführt. Damit zählt diese Einrichtung zu den leistungsfähigsten endoskopischen Abteilungen in Deutschland. Der endoskopische Dienst steht 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Das gesamte Spektrum endoskopischer Notfallmaßnahmen wird  bereit gehalten.

 

Die Ausstattung mit der modernsten Gerätetechnik erlaubt die Diagnostik und Therapie gemäß aktueller medizinischer Standards. Durch die Anwendung neuester Verfahren gewährleisten wir eine Versorgung, die sich an den Erwartungen orientiert, die an ein Universitätsklinikum gestellt werden. Darüber hinaus werden kontinuierlich innovative Diagnostik- und Therapieverfahren in das Spektrum der Untersuchungen integriert, um vielversprechende Neuentwicklungen der Medizin anzubieten.

 

Patientensicherheit und Patientenkomfort sind die obersten Prämissen unseres Handelns. Dies wird durch ein erfahrenes und hochqualifiziertes Endoskopieteam aus ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeitern gewährleistet. Durch eine persönliche Atmosphäre versuchen wir, den Patienten Ängste zu nehmen und die Untersuchung sowie die Vor- und Nachsorge so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Durchführung von Untersuchungen mit Sedierung („Schlafspritze“) ist für uns Standard und wird jedem Patienten angeboten.

 

Als Funktionsabteilung kooperieren wir mit vielen Abteilungen unseres Klinikums. Insbesondere die Versorgung von Kindern oder Tumorpatienten anderen Kliniken stehen hierbei im Vordergrund.

 

Untersuchungspektrum

Zusätzlich zu den Standarduntersuchungen wie Ösophagoduodenoskopie (Magenspiegelung) und Coloskopie (Darmspiegelung), die wir im Rahmen der Vorsorge und Therapie einsetzen, bieten wir sämtliche Interventionen an den Gallenwegen (ERCP, PTCD) an. Hierzu zählen auch Spezialverfahren wie die Behandlung von Gallengangstumoren mittels photodynamischer Therapie (PDT), der Spiegelung der Gallengänge (Spyglass) sowie die Diagnostik mittels intraduktalem Ultraschall (Minisonde).

Färbetechniken (Chromoendoskopie) kommen in speziellen Fällen zum Einsatz. Durch den Einsatz neuester Gerätegenerationen mit speziellen Filtertechnologien (Narrow band imaging, NBI) können auch subtile Veränderungen der Schleimhaut gezielt erkannt, biopsiert und entfernt werden.

Für die erweiterte Dünndarmdiagnostik steht neben Kapseluntersuchungen (Pillcam) des Dünn- und Dickdarms auch die Doppelballonuntersuchung des Dünndarms zur Verfügung.

 

Endoskopische Verfahren bei Tumorerkrankungen

Zu unseren Aufgaben zählt die Versorgung von Patienten mit Tumoren des Gastrointestinaltrakts sowie von Patienten, die durch eine andere Tumorerkrankung Probleme mit der Magen-Darm-Passage oder der Galleabflusswege bekommen. Neben dem kompletten diagnostischen Spektrum wie der Durchführung von endosonographischen Untersuchungen mit Punktionen verdächtiger Befunde, bieten wir standardmäßig die Versorgung mit Stents in allen Regionen der Gallenwege und des Magen-Darmtraktes an.

 

Schwer kranke Patienten leiden häufig unter einer mangelnden Nahrungsaufnahme z.B. beim Verschluss der Speiseröhre durch Tumoren oder bei Schluckstörungen. Zur Aufrechterhaltung der Ernährung wird die Anlage von Ernährungssonden durch die Bauchdecke an PEXACT (PEG) regelmäßig durchgeführt.

 

Tumoren der Leber können durch Alkoholinjektionen oder die sogenannte Radiofrequenzablation (RFA) in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Radiologie und der Chirurgie behandelt werden.

 

Diagnose von Lebererkrankungen

Viele Lebererkrankungen lassen sich nur durch die Gewinnung einer Gewebeprobe der Leber diagnostizieren. Neben der sogenannten Leberpunktion bieten wir gezielte Punktionen von Raumforderungen der Leber sowie die Einlage von Drainagen, beispielsweise in Leberabzesse, an.

 

Gallensteinzertrümmerung (Lithotripsie)

Gallensteine sind eine Volkskrankheit. Gallenblasensteine können zu erheblichen Beschwerden führen, und häufig muss die Gallenblase entfernt werden.  Gallengangssteine lassen sich in der Regel endoskopisch entfernen. In Ausnahmefällen sind die Steine derart hart und groß, dass erst eine Zertrümmerung der Steine (Lithotripsie) erfolgreich ist. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie nutzen wir moderne ultraschallbasierte Zertrümmerungstechniken, die eine schmerzfreie Zerkleinerung von Gallensteinen und Pankreassteinen ermöglicht.

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