Saarland University Medical Center and Saarland University Faculty of Medicine
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Wichtige Regelungen für Patienten und Besucher

Stand: 14. April 2021

 

Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert: Corona-Verordnung verlängert

  • Verschiebung planbarer Eingriffe/Behandlungen sowie Ambulanztermine
  • Medizinische Notfälle und onkologische Indikationen werden weiterhin betreut
  • Patientenbesuche nur in begründeten Ausnahmen
  • Testpflicht für Besucher und Externe (Dienstleister, etc.)

 

Die Coronaverordnung des Saarlandes wurde erneut verlängert. Die aktuellen Corona-Regelungen des Saarlandes sehen vor, dass das Uniklinikum planbare und nicht dringliche Eingriffe und Behandlungen verschiebt. Dadurch freigesetzte Kapazitäten – Ärzte und Pflegekräfte – werden zur Unterstützung der Akutversorgung und der Covid-Stationen verlagert. „Medizinische Notfälle und onkologische Indikationen werden weiterhin betreut“, betont Prof. Dr. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS.

 

Patientenbesuche im UKS sind bis auf Weiteres ausgesetzt und auf Ausnahmefälle wie dringende Besuche bei Kindern oder schwerst kranken Menschen beschränkt.

 

 

Testpflicht am UKS für Besucher und Externe (Dienstleister, etc.)

 

Als Nachweis zugelassen sind die Testergebnisse unserer UKS-Teststation, die am 16.03.2021 in Betrieb gegangen ist, als auch negative Antigen-Schnellteste eines offiziellen Testzentrums (z.B. der Stadt Homburg, von Apotheken, von Arztpraxen), die nicht älter als 24 Stunden sind. Selbsttests aus Discountern, Drogerien u.ä. können leider nicht akzeptiert werden.

Von der Testpflicht ausgenommen sind ambulante Patientinnen und Patienten sowie – falls zwingend notwendig – deren Begleitpersonen.


 

Die wichtigsten Informationen zur Teststation am UKS:

  • Die Teststation befindet sich im Haupteinfahrtsbereich links (roter Container), am Rondell hinter Gebäude 11, und ist entsprechend ausgeschildert.
  • Sie ist täglich von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr besetzt.
  • WICHTIG: Die Testung von Besuchern kann nur erfolgen, wenn diese Person vorab von der betreffenden Klinik für eine Patientin bzw. einen Patienten in SAP als Besuch eingetragen wurde. Kären Sie dies bitte zunächst telefonisch mit der betreffenden Station ab.
  • Für Ihre Testung muss vorab ein Termin gebucht werden:
    Online-Terminbuchung UKS-Teststation
  • Über das Buchungsportal können immer zwei Tage im Voraus Termine gebucht werden. Wenn die Besucherin bzw. der Besucher einen Testtermin buchen möchte, kann dabei problemlos das Feld „Als Gast fortfahren (ohne Registrierung)“ ausgewählt werden – die Erstellung eines Benutzerkontos ist also nicht erforderlich.
  • Man kann direkt mit dem Auto am Test-Container vorfahren und sich testen lassen, danach im Parkhaus das Fahrzeug abstellen. Nach ca. 20 Minuten liegt das Testergebnis vor.
  • Für Besucherinnen und Besucher entstehen bei der Testung durch die Teststation des UKS keine Kosten. (Bei anderen Externen/ Dienstleistern kann es zu Abweichungen kommen.)
  • Bei Ihrem Besuch in der Klinik wird an der jeweiligen Pforte Ihre elektronisch hinterlegte Berechtigung und Ihr aktuelles negatives Test-Ergenis kontrolliert.

 

 

 

 

Maskenpflicht im Klinikum - Ventilmasken verboten

Alle Personen im Klinikum müssen medizinischen Mundnasenschutz tragen und zwar schon beim Betreten der Gebäude. Die Maskenpflicht im klinischen Bereich geht aus der saarländischen Corona-Verordnung hervor und ist im medizinischen Umfeld mittlerweile selbstverständlich.

 

Prof. Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene: „Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im gesamten Klinikum Ventilmasken verboten sind. Durch das Ausatemventil gelangen im Falle einer Infektion die Corona-Viren gebündelt nach außen. Solche Ventilmasken sind eine Gefahr für Ihre Mitmenschen.“

 

 

 

Medizinischer Einmalmundschutz für Patientinnen und Patienten bei Behandlung

Es ist wichtig, dass die Patientinnen und Patienten ihre Behandlung in Funktionsräumen (OPs, Eingriffsräume u.ä.) nur mit neuem, unbenutzem medizinischen Einmalmundschutz (Mund-Nasen-Schutz) antreten. (Alltags)masken aus Baumwolle oder anderen Materialien sind nicht erlaubt.

Unser Personal ist angewiesen, bei Bedarf einen medizinischen Einmalmundschutz auszugeben und darauf zu achten, dass diese Vorgabe eingehalten wird. Dies dient dem Schutz vor Eintragungen von Infektionserregern ins Krankenhaus.

 

Wenn ein Patient/in privat bereits eine FFP-Maske trägt (evtl. deshalb, weil er/sie zu einer Hoch-Risiko-Gruppe gehört), erhält er/sie bei Bedarf selbstverständlich eine neue FFP-Maske.

 

Wichtig zu wissen: Alle durch unser Wirtschaftsdezernat ausgegebenen FFP-Masken sind für den Einsatz in medizinischen Bereichen zugelassen. (Es gibt Masken mit abweichender Kennzeichnung, diese wurden allerdings von externen Stellen separat auf die notwendigen Eigenschaften geprüft und von diesen offiziell für den medizinischen Einsatz zugelassen.)

 

 

FFP-Masken im Klinikum: Einsatz dort, wo es sinnvoll ist

Das Tragen von FFP-Masken von Personal ist nur in bestimmten Bereichen sinnvoll. Vor allem beim Einsatz von Personal in Covid-positiven Bereichen und bei Hoch-Risiko-Eingriffen. In sämtlichen anderen Bereichen leistet der normale medizinische Mundnasenschutz beste Dienste – bei Standard-Arbeiten in den normalen Bereichen und beim Bewegen in den Klinikbereichen ohne nahen Patientenkontakt kann der reguläre Mundnasenschutz genutzt werden.

 

 

Patientinnen und Patienten sollen ihren Mundnasenschutz auch im Patientenzimmer tragen

Wir möchten unseren Hygienestandard weiter steigern. Daher sollen Patientinnen und Patienten ab sofort den Mundnasenschutz auch auf ihrem Zimmer tragen, wenn Pflegepersonal, Ärztinnen bzw. Ärzte oder andere Beschäftigte sowie Besucherinnen und Besucher (eigener Besuch oder Besuch von Mitpatienten/innen) im Zimmer sind.

 

In den Mehrbettzimmern gilt diese Vorgabe ebenfalls nur, sobald Personal oder Besuch mit im Raum ist – nicht kontinuierlich. Patientinnen und Patienten, die die Maske aus medizinischen Gründen nicht tragen können, sind ausgenommen.

 

Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Änderung des RKI, nach der die Infektionsgefahr für medizinisches Personal geringer bewertet wird, wenn alle Beteiligten eine Maske tragen. Da unsere Beschäftigten im Patientenkontakt immer eine Maske nutzen, möchten wir auch unsere Patientinnen und Patienten dafür sensibilisieren, auf dem Zimmer bei Kontakt mit Personal ebenfalls eine Maske zu tragen.

 

Bitte helfen Sie mit, unsere Kolleginnen und Kollegen im Klinikum noch besser zu schützen und die Infektionsgefahr für alle Beteiligten weiter zu verringern.

 

 

 

Besucher und Patienten, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können

Besucherinnen und Besucher, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können – auch wenn sie hierzu ein Attest vorweisen können – erhalten im UKS generell keinen Zutritt.

 

In absoluten Ausnahmefällen, beispielsweise bei Besuchen von schwerstkranken Angehörigen, kann eine Ausnahme gemacht werden. Dann wird ein solcher Besucher/in vom Stationspersonal an der Pforte abgeholt. Das Stationspersonal bringt ein Schutzvisier mit. Im Anschluss wird der Besucher/in wieder hinausbegleitet und das Schutzvisier der hygienischen Wiederaufbereitung zugeführt.

 

Das gleiche Vorgehen gilt für Patientinnen und Patienten, die keine Maske tragen können.

 

 

Termin am UKS?

Ansammlungen in den Eingängen und Wartebereichen vermeiden

„Um das Corona-Infektionsrisiko zu minimieren, müssen größere Ansammlungen in den Eingangsbereichen und Wartezimmern der Kliniken vermieden werden“, erläutert Prof. Reith. „Wir bitten unsere ambulanten Patientinnen und Patienten deshalb, wenn möglich exakt zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen.

 

Der Einlass in die jeweilige Klinik bzw. Ambulanz ist erst ca. eine halbe Stunde vor Termin möglich. Dies dient Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vor einer Corona-Infektion. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.“

Besucherregelung ab 02-2021