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Saarland University Medical Center and Saarland University Faculty of Medicine
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Universitätsklinikum des Saarlandes klärt auf und informiert transparent – Maßnahmenkatalog des UKS

Das Universitätsklinikum des Saarlandes UKS in Homburg betreibt seit Sommer 2019 umfassende Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Missbrauchsverdachtsfälle. Der Katalog der Maßnahmen umfasst u.a. die umfängliche Information ehemaliger Patientinnen und Patienten bzw. deren Familien, Akteneinsichten und Gespräche, eine erneute Begutachtung von Akten aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie durch eine externe Gutachterin, die Etablierung eines neuen Schutzkonzeptes, eine externe Begutachtung der Vorwürfe im Bereich der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik sowie die Einrichtung einer unabhängigen Ombudsstelle.

„Die am UKS getroffenen Maßnahmen in der Aufarbeitung der Missbrauchsverdachtsfälle sind umfangreich“, erklärt der damalige Prof. Dr. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums. „Wir möchten der Öffentlichkeit mit der folgenden Auflistung einen transparenten Überblick geben, was bisher umgesetzt wurde und welche Maßnahmen laufen bzw. aktuell anstehen“.


18.06. bis 02.07.2019

Hinsichtlich der Verdachtsfälle in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) im Zeitraum 2010 bis 2014 werden über 300 Informationsschreiben vom UKS verschickt. Empfänger sind die bisher bekannten Patientinnen, Patienten und ihre Eltern. Sie werden über  den Verdacht medizinisch nicht indizierter Maßnahmen in der Ausscheidungsambulanz der KJP sowie die Hilfsangebote wie beispielsweise die psychologisch unterstützten Gesprächsangebote  informiert.
 


24.06.2019

Es findet eine große Pressekonferenz im UKS zur Information der Bevölkerung über die vorliegenden Informationen zu Verdachtsfällen in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in den Jahren 2010 bis 2014 statt. Teilnehmer sind der Ärztliche Direktor des UKS, Vertreterin der Rechtsaufsicht, Ltd. Oberstaatsanwalt, ein für die Polizei zuständiger Vertreter des Innenministeriums, Vertreter WEISSER RING. Im Anschluss an die Pressekonferenz wird eine Presseinformation zum Sachverhalt für die Bevölkerung mit Hinweisen auf Hilfseinrichtungen mit den zugehörigen Kontaktdaten ausgegeben, diese Information wird auch auf der Homepage des UKS veröffentlicht.


ab 26.06.2019

Beim damaligen Ärztlichen Direktor im Universitätsklinikum des Saarlandes werden kontinuierlich Gespräche mit Eltern und Patienten geführt. Das Angebot umfasst Akteneinsichtnahme, Aktenkopie auf Wunsch und Beratung zu Hilfsangeboten.

Der Ärztliche Direktor gründet eine Taskforce Kinder und Jugendschutz am UKS.


26.06.2019

Das UKS arbeitet eng mit der Universität des Saarlandes zusammen und bittet diese um Überprüfung von Studienzeiten des beschuldigten Assistenzarztes. Die Universität des Saarlandes veröffentlicht am 26.11.2019 eine Presseinformation zu ihren Erkenntnissen.


27.06.2019

Der damalige Ärztliche Direktor des UKS berichtet in einer Sitzung des Landtagsausschusses für Justiz-, Verfassungs- und Rechtsfragen sowie Wahlprüfung unter Hinzuziehung anderer Fachausschüsse über die Verdachtsfälle und über das Vorgehen des UKS.


03.07.2019

Taskforce Kinder und Jugendschutz am UKS beschließt in der Auftaktsitzung die Erarbeitung eines neuen Schutzkonzeptes, um Strukturen und Abläufe weiter zu verbessern.


04.07.2019

In einer Sondersitzung des UKS-Aufsichtsrates berichtet der Vorstand des UKS über die Vorkommnisse in der Ausscheidungsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie, über die von ihm eingeleiteten Maßnahmen sowie über das weitere Vorgehen.


12.07.2019

UKS-Vorstand beantwortet über die Rechtsaufsicht eingegangene Anfragen der Landtagsfraktionen zu den Verdachtsfällen.


16.07.2019

In einer Sondersitzung des Landtagsausschusses für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unter Hinzuziehung anderer Fachausschüsse berichten der Ärztliche Direktor, der Kaufmännische Direktor und ein Vertreter des Rechtsdezernates des UKS.


18.07.2019

In Abstimmung mit dem UKS-Vorstand lässt der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf eigenen Wunsch die Leitung der Klinik als auch die reguläre Tätigkeit in der Krankenversorgung bis auf Weiteres ruhen. Die kommissarische Leitung der Klinik übernimmt der Stellvertretende Ärztliche Direktor des UKS Prof. Dr. Michael Zemlin.


18.07.2019

Der Vorstand des UKS beauftragt ein externes Gutachten: Professorin Dr. Renate Schepker, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und Vorstandsmitglied der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft des Fachgebietes, überprüft mit externem Sachverstand die Ausgangslage und untersucht Ambulanzakten zu 34 Patienten aus den Jahren 2010 bis 2014, welche durch den damaligen Assistenzarzt behandelt wurden. Es ist einer der Schritte in der Aufarbeitung der Verdachtsfälle.


ab Juli 2019

Das UKS ist zusätzlich im Kontakt mit Hilfsinstitutionen; der von der Staatskanzlei eingesetzte Sonderermittler und die Arbeit des Ende August eingerichteten Untersuchungsausschusses werden vom UKS unterstützt.


08.08.2019

Die Taskforce veröffentlicht die erste Version des „Schutzkonzept Gewaltprävention am UKS“. Mit diesem soll der Schutz von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachhaltig verbessert werden.


ab Mitte August 2019

Weitere regelmäßige Termine der Taskforce zur Abstimmung der Inhalte des Schutzkonzeptes: u.a. Personalauswahl, Neuregelungen hinsichtlich der Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses, Entwicklung eines zusätzlichen Verhaltenskodex, Einführung einer freiwilligen Selbstauskunft, Prüfschema zur Risikobewertung bestimmter Arbeitsplätze, Schulungsmaßnahmen und vor allem ein Stufeninterventionsplan bei Verdachtsfällen. Neben internen Ansprechpartnern werden auch Externe eingebunden, die unterstützen und unabhängige Ansprechpartner außerhalb des Universitätsklinikums sind. Das Schutzkonzept wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Während der folgenden Monate wird der Sachverhalt weiter aufgearbeitet, es finden Gespräche statt, unterschiedliche Anfragen werden bearbeitet, Presseanfragen werden beantwortet. In den vergangenen Wochen sind dann weitere konkrete Schritte bzw. Maßnahmen zu benennen.


Mitte Oktober 2019

Umfangreiche Unterlagen wurden zusammengestellt und an den Sekretär des Untersuchungsausschusses übergeben.


29.10.2019

Im Rahmen einer regulären Aufsichtsratssitzung stellt der Vorstand des UKS den aktuellen Stand des Schutzkonzeptes („Schutzkonzept Gewaltprävention am UKS“) vor.


13.11.2019

Nicht-öffentliche Sitzung des Untersuchungsausschusses: Die anwaltliche Vertretung des Direktors der KJP, die Oberärztin der KJP, der Kaufmännische Direktor des UKS und die Justiziarin des UKS stellen ihren Kenntnisstand dar.


26.11.2019

Eine Sondersitzung des Aufsichtsrates findet wegen der aktuell geäußerten Vorwürfe im Bereich der HNO statt. Der Vorstand des UKS berichtet über den Sachstand.


27.11.2019

Anlässlich der Vorwürfe im Bereich der HNO führt der UKS-Vorstand eine Umfrage bei allen Klinikdirektoren über weitere Kenntnisse von Missbrauchsverdacht durch. Weitere Verletzungsmuster ähnlich der HNO wurden nicht gemeldet.


02.12.2019

Das UKS veröffentlicht eine Presseinformation Gutachtenergebnis zum Sachverhalt KJP– die Mitteilung basiert komplett auf einer Zusammenfassung der Gutachterin selbst, Professorin Dr. Renate Schepker. Das Gutachten ist ein Teil der unterschiedlichen Maßnahmen zur weiteren Aufklärung der Missbrauchsverdachtsfälle.


06.12.2019

Der Vorstand des UKS wird einen externen Gutachter zur Beurteilung der Vorwürfe in der HNO beauftragen.


10.12.2019

Das UKS wird eine zentrale, externe Ombudsstelle einrichten. Bei Zusage kann die externe Anlaufstelle am UKS zeitnah etabliert werden.


15.01.2020

Das Universitätsklinikum des Saarlandes UKS hat den pensionierten Leitenden Polizeidirektor Peter Becker zum externen Ombudsmann bestellt. Er steht ab sofort als unabhängiger Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Beschäftige zur Verfügung. Damit ergänzt das Universitätsklinikum die bereits bestehenden Kontaktstellen im UKS.

Ombudsstelle des UKS Peter Becker, Telefon 01 75 / 11 46 95 6, E-Mail peter.becker @ombudsstelle-uks.de

Mit der Einrichtung der externen Ombudsstelle ergänzt das Universitätsklinikum des Saarlandes die bereits existierenden Kontaktmöglichkeiten, die am UKS angesiedelt und in großen Teilen bereits langjährig etabliert sind. Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und die Öffentlichkeit können sich im Bedarfsfall selbstverständlich weiterhin an diese Stellen wenden:

Compliance Officer (koordiniert die Einhaltung von Gesetzen und internen Richtlinien), Telefon 0 68 41 / 16 - 1 22 11, E-Mail compliance @uks.eu

Beschwerdemanagement, Telefon 0 68 41 / 16 - 3 05 15, E-Mail beschwerdemanagement @uks.eu

Patientenfürsprecher, Telefon 0 68 41 / 16 - 2 34 15, E-Mail patientenfuersprecher @uks.eu


Februar-Juni 2020

Entwicklung von Maßnahmen zur Optimierung des Schutzkonzeptes „Gewaltprävention am UKS“ im Rahmen einer Kernarbeitsgruppe, bestehend aus Fachbereichen des UKS sowie den externen Ansprechpartnern (eAP)


03.03.2020

Workshop zum Schutzkonzept „Gewaltprävention am UKS“ mit den externen Ansprechpartnern (eAP) für Klinikleitungen und interne Ansprechpartner (iAP)


27.04.2020

Im Rahmen einer regulären Aufsichtsratssitzung berichtet der Vorstand des UKS über den aktuellen Stand zur Aufklärungsarbeit in der Ausscheidungsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie, über die von ihm eingeleiteten Maßnahmen sowie über das weitere Vorgehen. Zudem stellt der Vorstand des UKS den aktuellen Stand des Schutzkonzeptes („Schutzkonzept Gewaltprävention am UKS“) vor.


26.06.2020

Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurde eine Steuerungsgruppe zum Schutzkonzept, bestehend aus Projektmitarbeitern/Innen sowie unseren beiden externen Ansprechpartnern, zur Entwicklung weiterer Schutzkonzepte für die unterschiedlichen Fachbereiche und Personengruppen sowie zur Beratung rund um die Themen zum Schutzkonzept etabliert.


02.07.2020

Das Schutzkonzept "Gewaltprävention am UKS" wird als Version 3.0 mit optimiertem Prozess zur Fallbesprechung bei Verdachtsfällen veröffentlicht.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:

Schutzkonzept für alle Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Patienten/Innen, Angehörige, Besucher/Innen, externe Personen, Mitarbeiter/Innen) und Anpassung der Begrifflichkeiten.

  • Unter 5. Personalauswahl wurden im Rahmen des erweiterten Führungszeugnisses (5.1) Sensible Bereiche am UKS definiert, für die ein erweitertes Führungszeugnis anzufordern ist. Das Prüfschema nach §30a Abs. 2 BZRG ist durch die transparente Auflistung aller Bereiche entfallen.
  • Unter 8. Vorgehen bei Verdachtsfällen wurde der Prozess der Fallbearbeitung und Fallbesprechung optimiert und im Interventionsstufen-Plan berücksichtigt. Der Prozess einer Fallbearbeitung und Fallbesprechung anhand des Interventionsstufen-Plans wurde optimiert und die drei Fälle
  • Fall A – Kein Verdacht auf grenzverletzendes Verhalten
  • Fall B – Verdacht auf Grenzverletzung und/oder Grenzüberschreitung
  • Fall C – Übergriffiges Verhalten/Verdacht auf Straftat/tatsächliche Straftat/Situation nicht eindeutig zwischen B und C geklärt klar definiert. Für Fall C wurde ein Krisenstab Schutzkonzept, bestehend aus
  • eAP (verpflichtend), Klinikdirektor/In, Ärztliche Direktion, Pflegedirektion, Compliance Officer, Dezernat I (Personal), Dezernat V (Recht), Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Arbeitnehmervertretung
  • zur Entscheidungsfindung und weiterem Vorgehen etabliert.
  • Unter 9. Meldesysteme am UKS finden Sie alle Meldemöglichkeiten auf einen Blick.
  • 10. Datenschutz und Dokumentation wurde durch den Datenschutz ergänzt. Ein Musterprotokoll erleichtert Ihnen die Bearbeitung und Besprechung eines Falles nach Interventions-Stufenplan.


07.07.2020

Auftaktveranstaltung zum Projekt „Auditierungsprozess zur Entwicklung von Schutzkonzepten und Complinace-Maßnahmen am Universitätsklinikum des Saarlandes“ mit Herrn Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Universitätsklinikum Ulm als Projektbegleitung sowie Projektteam und Vertreter des UKS und Medien

Projektzeitraum 01.06.2020-31.12.2021

Projektinhalte Datenschutzkonzept, Einwilligungserklärungen, Ethikantrag, Basisauditierung, SWOT, Workshop Medienkommunikation, Folgeauditierung

Fachbereiche Dezernat V (Recht), Pressestelle, Qualitätsmanagement, weitere Bereiche


Juli-Dezember 2020

Monatliche Sitzungen der Steuerungsgruppe zum Schutzkonzept, bestehend aus Projektmitarbeitern/Innen sowie unseren beiden externen Ansprechpartnern, zur Entwicklung weiterer Schutzkonzepte für die unterschiedlichen Fachbereiche und Personengruppen sowie zur Beratung rund um die Themen zum Schutzkonzept

15.07.2020

19.08.2020

16.09.2020

21.10.2020

11.11.2020

16.12.2020


20.08.2020

Workshop zum Schutzkonzept „Gewaltprävention am UKS“/Interventions-Stufenplan bei Verdacht auf Grenzverletzungen und/oder Grenzüberschreitungen durch Hinweisgeber/innen mit den externen Ansprechpartnern (eAP) für Klinikleitungen und interne Ansprechpartner (iAP)


03.11.2020

Medienworkshop zum Projekt „Auditierungsprozess zur Entwicklung von Schutzkonzepten und Compliance-Maßnahmen am Universitätsklinikum des Saarlandes“ mit Herrn Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Universitätsklinikum Ulm als Projektbegleitung sowie Projektteam und Vertreter des UKS und Medien


seit November 2020

Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes und Teilkonzepte für einzelne Fachbereiche und Personengruppen.

Die Weiterentwicklung des Schutzkonzept als Dachkonzept erfolgt mit den Bestandteilen/Teilkonzepten:

  1. Datenschutz
  2. Interventionsstufenplan Kinder und Jugendliche
  3. Interventionsstufenplan Erwachsene
  4. Rehabilitation
  5. Beschwerdemanagement Kinder und Jugendliche
  6. Beschwerdemanagement Erwachsene
  7. Sexuelle Belästigung, Mobbing und Diskriminierung
  8. Umgang mit Mitarbeiterfehlverhalten
  9. Compliance und Risikomanagement
  10. Betroffenenschutz


seit Januar 2021

Sitzungstermine der Steuerungsgruppe:

20.01.2021

17.02.2021

17.03.2021

21.04.2021

19.05.2021

16.06.2021

21.07.2021

20.10.2021

01.12.2021

15.12.2021


März bis Juli 2021

Die einzelnen Arbeitsgruppen (Rehabilitation, Umgang mit Mitarbeiterfehlverhalten, Betroffenenschutz) erarbeiten Teilkonzepte. Die AG Beschwerdemanagement Kinder & Jugendliche entwickelt (zunächst für den stationären Bereich) einen kindgerechten Fragebogen, der an alle Kinder & Jugendliche bei Aufnahme verteilt werden soll. Der Start für die konkrete Umsetzung und die damit verbundene regelmäßige Leerung der Briefkästen ist mit Arbeitsbeginn des Kinderschutzbeauftragten geplant.


01.10.2021

Das UKS beschäftigt als erstes Universitätsklinikum deutschlandweit einen Kinderschutzbeauftragten, der als Stabsstelle direkt der Ärztlichen Direktorin untersteht. Zu den Aufgaben des Kinderschutzbeauftragten gehören u.a.:

  • Schaffung von übergeordneten Kinderschutzstrukturen
  • Beratung/Schulung der Mitarbeiter/innen in Kinderschutzfragen und in Fällen mit vermuteter (externer) Kindeswohlgefährdung
  • im Einzelfall Beratung von Eltern, Kindern und Jugendlichen auf Station
  • Etablierung eines Beschwerdemanagements für Kinder und Jugendliche im stationären Bereich, später auch im ambulanten Bereich
  • Mitarbeit am und Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes
  • Leitung des saarlandweiten Arbeitskreises „Prävention und medizinischer Kinderschutz“

26.10.2021

Der Vorstand des UKS entscheidet sich für die Schaffung einer neuen Stabsstelle „Leitbild & Schutzkonzept“. Zum Aufgabenfeld der neuen Stelle wird u.a. gehören:

  • Weiterentwicklung des aktuellen Schutzkonzeptes im Sinne einer nachhaltigen Verankerung der Werte des Leitbildes in allen Bereichen des UKS
  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit des Schutzkonzeptes, inkl. regelmäßiger Audits in den jeweiligen Bereichen
  • Erarbeiten von Maßnahmepaketen zur Führungs- und Unternehmenskultur in Zusammenarbeit mit den beteiligten Bereichen
  • Erarbeitung von Gefährdungslagen und Schutzfaktoren in Zusammenarbeit mit den Kliniken/Instituten und weiteren Bereichen des UKS
  • Koordinator und Ansprechpartner für Belange der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK)

28.10.2021

Im Rahmen der Schutzkonzept-Auditierung hält Prof. Dr. Jörg Fegert eine Einführungsveranstaltung zum Thema „Risikoanalyse“. Diese bildet den Startschuss für die Vorbereitungen einer umfassenden Risikoanalyse (geplant in allen Bereichen des UKS).


02.11.2021

Öffentliche Auftaktveranstaltung der Unabhängigen Aufarbeitungskommission am UKS:

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) hat einer Unabhängigen Kommission (UAK) den Auftrag erteilt, die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs an Kindern am UKS umfassend und in einem übergreifenden gesellschaftlichen Sinne aufzuarbeiten. Sie stellt bei ihrer Arbeit die Betroffenen und deren Angehörige in den Mittelpunkt der Betrachtung. Diese Aufarbeitung soll auch zukunftsorientiert den Grundstein bilden für eine erfolgreiche Prävention. Die Kommission wird von einem Beirat unterstützt. Weitere Informationen unter:

https://www.unabhaengige-aufarbeitungskommission-uks.de/


01.12.2021

Die Teilkonzepte „Rehabilitation“ und „Umgang mit Mitarbeiterfehlverhalten“ werden in der Steuerungsgruppe Schutzkonzept verabschiedet und in die neue Version des Schutzkonzeptes aufgenommen. Daneben wurde auch die Dienstvereinbarung „Sexuelle Belästigung, Mobbing und Diskriminierung“ fertiggestellt.

15.12.2021

Das Teilkonzept „Betroffenenschutz“ wird in der Steuerungsgruppe Schutzkonzept verabschiedet und in die neue Version des Schutzkonzeptes aufgenommen. Damit kann der Entwurf für Version 4.0 des Schutzkonzeptes Gewaltprävention am UKS fertiggestellt werden.

20.12.2021

Entwurf von Version 4.0 des Schutzkonzeptes Gewaltprävention am UKS wird mit Auditierungsteam besprochen, Anregungen werden mit aufgenommen. Prof. Dr. Jörg Fegert und sein Team geben positive Rückmeldung.

Finaler Entwurf von Version 4.0 soll im Januartermin der Steuerungsgruppe Schutzkonzept verabschiedet werden.


Januar 2022 bis Dezember 2022

Geplante Sitzungstermine der Steuerungsgruppe:

19.01.2022

16.02.2022

16.03.2022

20.04.2022

18.05.2022

15.06.2022

20.07.2022

17.08.2022

21.09.2022

19.10.2022

16.11.2022

21.12.2022


März 2022

Finaler Entwurf von Version 4.0 des Schutzkonzeptes wird in verschiedenen Konferenzen, z.B. Dezernentenbesprechung, Konferenz der OP-Leitungen, vorgestellt.

18.03.2022

Der Kinderschutzbeauftragte des UKS, Dennis Jung, und die externe Ansprechpartnerin, Gabriele Obereicher, führen mit den Kindern und Jugendlichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine Risikoanalyse (Nadelmethode) durch.

21.03.2022

Im Rahmen einer großen Befragung führt das UKS eine Risikoanalyse auf Mitarbeiter-/innen-Ebene durch.


26.04.2022

1. Fortbildung für die internen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (iAPs) im Rahmen des Schutzkonzeptes

- Auseinandersetzung mit der Rolle und den Aufgaben als iAP

- Sensibilisierung für das Thema Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen

- Vorstellung des Interventionsstufenplans (Vorgehen bei einem Verdacht auf Grenzverletzung sowie bei konkreten Hinweisen für übergriffiges Verhalten, Verdacht auf oder tatsächliche Straftat, Verdacht auf bzw. Wahrnehmung einer Grenzverletzung)


11.05.2022

Der Personalrat des UKS stimmt dem Schutzkonzept Version 4.0 zu


01.07.2022

Die neu geschaffene Stabsstelle „Leitbild & Schutzkonzept“, die direkt dem Vorstand untersteht, nimmt ihre Tätigkeit am Universitätsklinikum auf.

Zu ihren Aufgaben gehört:

  • Weiterentwicklung des aktuellen Schutzkonzeptes im Sinne einer nachhaltigen Verankerung der Werte im Leitbild und in der Kultur des UKS
  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit des Schutzkonzeptes durch Maßnahmen des Qualitätsmanagements, wie regelmäßige Audits in den jeweiligen Bereichen
  • Erarbeiten und Verankerung von Inhalten und Maßnahmen in der Führungs- und der Unternehmenskultur des UKS in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Bereichen
  • Erarbeitung von Gefährdungslagen und Schutzfaktoren in Zusammenarbeit mit den Kliniken und Instituten und weiteren Bereichen des UKS
  • Koordination und Unterstützung der Aktivitäten der Unabhängigen Aufarbeitungskommission 

18.07.2022

Veröffentlichung des Schutzkonzeptes Gewaltprävention am UKS, Version 4.0
Hinweise zum Schutzkonzept und Meldewegen, Kontakt- und Beschwerdestellen per Plakatverteilung im UKS und Einspielung auf allen SAP-Bildschirmen(www.uks.eu/schutzkonzept)

19.07.2022

Vorstellung der Tätigkeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK) auf der Personalversammlung des UKS durch Prof. Ziercke (https://www.unabhaengige-aufarbeitungskommission-uks.de/)