Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Neurochirurgie
Leitung: Prof. Dr. Joachim Oertel
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Therapie

Die Behandlung ist in der Regel zunächst chirurgisch, d. h. es wird die möglichst vollständige operative Entfernung des Tumors angestrebt. Dies gelingt bei Tumoren, die in lebenswichtige Strukturen einwachsen, nicht immer radikal. In der modernen Schädelbasis-Chirurgie gewinnt das Endoskop zunehmend an Bedeutung und wird immer häufiger für verschiedene Erkrankungen eingesetzt. Neue Endoskop-Generationen ermöglichen dem Neurochirurgen, diese Instrumente und ihre exzellente Lichtqualität und optische Auflösung während mikrochirurgischer Operationen zu nutzen. Die Kombination dieser Vorteile wird als „endoskopisch-assistierte Mikrochirurgie“ bezeichnet.

 

Einige wichtige Vorteile der Neuroendoskopie sind:

 

  • Eine bessere Beleuchtung des OP Feldes
  • „Weitwinkelsicht“ und die Möglichkeit „um die Ecke zu schauen“
  • Niedrigere Invasivität mittels Reduktion der Notwendigkeit von Retraktion von wichtigen angrenzenden Strukturen.

 

Je nach Tumorart kann eine anschließende Nachbehandlung durch Bestrahlung oder ggf. Chemotherapie erforderlich sein. Die Prognose ist abhängig von der Tumorart bzw. bei Metastasen auch von der Prognose der Grunderkrankung.

 

Bilder aus dem Operationssaal: Mikrochirurgisches Operieren (links) und Verwendung des Endoskops im Rahmen des Endoskop-assistierten mikrochirurgischen Operierens während einer Operation im Bereich der hinteren Schädelgrube (rechts).