Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Neurochirurgie
Leitung: Prof. Dr. Joachim Oertel
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Einleitung

Die hintere Schädelgrube ist eine Region der Schädelbasis. Tumore, die in dieser Region entstehen, sind von besonderer Bedeutung, weil in diesem Bereich wichtige Strukturen liegen. Hier befinden sich der Hirnstamm, das Kleinhirn und zehn von zwölf Hirnnerven. Dieser Raum ist eng begrenzt, so dass Tumore hier rasch zu erheblichen Funktionsstörungen führen können. Neurochirurgisches Operieren in der hinteren Schädelgrube erfordert die exakte Kenntnis der sehr komplexen Neuroanatomie. Verschiedene Tumorarten - gut oder bösartig - treten in dieser Region auf. Kleinhirntumore treten bei Kindern deutlich häufiger auf als Tumore der Großhirnregion. Bei Erwachsenen machen sie dagegen nur etwa 20 % der Tumorerkrankungen des Gehirns aus.

 

MRT-Bild einer Patientin mit Lyphom im Bereich des Kleinhirns (links) und eines Patienten mit einer Metastase im Kleinhirn (rechts).