Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin
Leitung: Prof. Dr. Michael Böhm
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Fazit

Die renale Denervation ist ein potentes, minimal-invasives und komplikationsarmes Verfahren zur Behandlung von medikamentös nicht einstellbarem Bluthochdruck. Trotz des erfolgreichen Einsatzes liegen bisher nur eingeschränkt Daten über den Langzeiterfolg vor, womit das Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt nur Patienten mit nachgewiesenem therapieresistentem Bluthochdruck vorbehalten ist. Laufende Untersuchungen werden in den nächsten Jahren sicherlich klären, ob die renale Denervation nicht nur den Blutdruck effektiv senken kann, sondern auch die Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks günstig beeinflusst. Inwiefern Patienten mit bereits bestehenden schweren Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks von diesem Verfahren profitieren, ist aktuelle unklar und wird in Studien untersucht.