Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Pflegedirektion
Leitung: Pflegedirektor Wolfgang Klein
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Informationen für das Klinik-Praktikum Rettungsdienst (Stand: Januar 2011)

Personenkreis

Klinik-Praktika für Mitarbeiter des Rettungsdienstes sind am Universitätsklinikum des Saarlandes für folgenden Personenkreis möglich:

 

Pflichtpraktika

• TeilnehmerInnen an der Ausbildung zur/zum Rettungsassistentin/Rettungsassistenten

• TeilnehmerInnen an der Ausbildung zur/zum Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter
• TeilnehmerInnen an der Ausbildung zur/zum Rettungshelferin/Rettungshelfer

Grundlagen

• Mindestalter: 18 Jahre

• Bestehender Ausbildungsvertrag mit einer staatl. anerkannten Rettungsdienstschule
• Dauer:

RettungsassistentIn

RettungssanitäterIn

RettungshelferIn

RettungshelferIn

Allgemeine Pflegestation

60 Stunden
Notaufnahmebereich

60 Stunden

Operationsbereich-Anästhesie

180 Stunden 
Intensiv- oder Wachstation

120 Stunden
420 Stunden

Operationsbereich–Anästhesie

80 Stunden

Intensiv- oder Wachstation

80 Stunden

160 Stunden

Operationsbereich–Anästhesie

80 Stunden

Intensiv- oder Wachstation

80 Stunden
160 Stunden

Operationsbereich-Anästhesie


80 Stunden

Intensiv- oder Wachstation

80 Stunden

160 Stunden

(In Absprache mit der Schickstelle können diese Stunden verkürzt werden)


Der Einsatz erfolgt betriebsüblich im Schichtdienst:

 

OP                                             07:00 – 15:30 Uhr Montag - Freitag

Intensivstation                          Frühdienst von 06:00 – 14:15 Uhr Spätdienst von 13:45 bis 21:45 Uhr

Allgemeine Pflegestation           Frühdienst von 06:00 – 14:15 Uhr Spätdienst von 13:45 bis 21:45 Uhr

Notaufnahmebereich                 Frühdienst von 06:00 – 14:15 Uhr Spätdienst von 13:45 bis 21:45 Uhr

Bewerbung und Zuweisung

Bewerbungen sind grundsätzlich an die Geschäftsführende Pflegedienstleitung der Frauen- und Kinderklinik zu richten.

Per Brief:

Universitätsklinikum des Saarlandes
Frauen- und Kinderklinik
Gf. Pflegedienstleitung
Herrn Dirk Schmidt

66421 Homburg (Saar)

 

Oder per Mail:

dirk.schmidt@uks.eu

 

Die Gf. Pflegedienstleitung ist telefonisch unter der Nummer 06841-16-28311 erreichbar.

 

Ansprechpartner & Koordination:


PRX Andreas Hoppstädter                     Tel: 06841 - 16 33200  Pieper 93-5272
PRX Sabine Pütz                                  Tel: 06841 - 16 22406  Pieper 93-5041

Die Bewerbung soll neben den Personalien auch Angaben zur schulischen Vorbildung, zu Motiv, Termin und Dauer des Praktikums enthalten.

Alle Praktikanten werden von der Praxisanleitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie ihren Einsatzbereichen zugewiesen.

Verwaltungsvorgänge im Personaldezernat

• Vor Beginn des Praktikums oder spätestens am ersten Tag muss im Dezernat I, Gebäude 11, Zimmer 23, das

Praktikum aufgenommen werden – sog. Verpflichtungserklärung (Erklärung über Datenschutz, Strafgesetz usw.)

• Wenn die Staatsangehörigkeit nicht deutsch oder die eines EU-Landes ist, müssen die Praktikanten/innen vor Beginn      des Praktikums eine Kopie der Arbeits- bzw. Aufenthaltserlaubnis vorlegen.

• Von jedem/jeder Praktikant/in muss vom ersten Tag an ein ärztliches Attest, eine Impfbescheinigung und ein

Schreiben der Schickstelle bzw. der Rettungsdienstschule vorliegen.


Wichtig:  
Grundsätzlich ist ein Praktikum ohne ausreichenden Impfschutz gegen Hepatitis B nicht möglich!

 

Spätestens zu Praktikumsbeginn erfolgt eine Vorstellung bei der zuständigen Gf. Pflegedienst- bzw. Bereichsleitung oder Praxisanleitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Tätigkeitsmerkmale zum Einsatz von Praktikanten

Tätigkeiten:

Das Tätigkeitsfeld von Praktikanten wird mit den besonderen pflegerischen Anforderungen und der Wahrung der Intimsphäre von Patientinnen und Patienten individuell abgestimmt. Die Praktikanten werden durch das Pflegeteam angeleitet und überwacht.

Die Pflegefachkräfte des Einsatzbereiches tragen die Verantwortung bei der Beauftragung von Praktikanten, wovon die individuelle Handlungsverantwortung des Praktikanten im Haftungs- und Schuldrecht unberührt bleibt.

 

Tätigkeiten „Allgemeine Pflegestation/Notaufnahmebereich“ u.a:

Praktikantinnen und Praktikanten sollen hauptsächlich Erfahrungen in der Grundpflege und im organisatorischen Ablauf des Stationsbetriebes machen. In diesen Bereichen unterstützen sie das Pflegeteam. Das Tätigkeitsprofil gilt unter Berücksichtigung der Vorqualifikation und jeweils entsprechender Einweisung und Anleitung für alle Praktikanten im Pflegedienst.

 

Pflegerischer Bereich u.a.:

 

• Höflicher, freundlicher Umgang mit allen Patienten und Angehörigen
• Höflicher und korrekter Umgang mit anderen Berufsgruppen
• Mithilfe bei der Grundpflege (Körper-, Zahn-, Haar-, Nagelpflege etc.)
• Mithilfe beim Betten und Lagern
• Mithilfe bei der Nahrungsversorgung (Mahlzeiten austeilen nach Anordnung)
• Mithilfe bei der Nahrungsaufnahme von Patienten (Speisen und Getränke)
(Ausnahme: Schwerstkranke, Sondennahrung, Ernährungspumpen)
• Mithilfe bei der Mobilisation (Aufstehen, Gehen, Führen)
• Begleitung zu Untersuchungen (Ausnahme: besonders gefährdete Patienten)
• Mithilfe bei den Ausscheidungen (Steckbecken, Toilettenstuhl, Begleitung zur Toilette)

• Temperatur, Puls und Blutdruck messen
• Bestimmung von Körpergröße und -gewicht
• Mithilfe beim Verbandswechsel
• Mithilfe bei der sonstigen Behandlungspflege (Verordnungen und Prophylaxen)
• Krankenbeobachtung und (mündliche) Berichterstattung im Rahmen der Fähigkeiten

(die selbständige schriftliche Pflege-Dokumentation. Die Erhebung der Pflegeanamnese u.ä. sind keine Aufgabe von      Praktikanten, wohl aber die Dokumentation ermittelter Werte)

• Mithilfe bei Entlassung, Verlegung und Neuaufnahme, einschließlich Richten des Bettplatzes, Tauschen von Betten/

Nachttischen, etc.

• Beachtung der hygienischen Grundsätze im Dienstbetrieb

 

Sonstige Tätigkeiten:

 

• Botengänge innerhalb des Klinikums
• Besorgungen für Patientinnen und Patienten innerhalb des Klinikums

 

Zusätzliche Tätigkeiten „Anästhesie / Intensivstation“ u.a.


• Überwachung von Intensivpatienten (unter Anleitung und Aufsicht, Beurteilung Bewusstsein, Atmung, Kreislauf)
• Umgang mit Monitoring (EKG, SaO2, NIBP, Temperatur)
• Notfallmedikamente vorbereiten
• Richten von Infusionen 
• Richten von Medikamenten mit Kennzeichnung 
• Umgang mit Perfusoren und Richten von Perfusorspritzen
• Richten von Tuben bzw. Larynxmasken oder Larynxtuben
• Assistenz bei Medikamentengabe
• Assistenz bei der Intubation
• Assistenz bei peripheren Zugängen 
• Assistenz bei Blasenkatheterisierung
• Maskenbeatmung mit Freihalten der Atemwege (Esmarch, Guedel-/Wendeltubus)
• Absaugen Mund-Rachen-Raum
• Patientenversorgung im Aufwachraum unter Anleitung
• Mithilfe bei der Lagerung von Patienten und der Grundpflege
• Umgang mit Beatmungsgeräten zum Patiententransport (z.B. Dräger Oxylog 2000 und 3000) beinhaltet

Überprüfung und Grundeinstellungen am Gerät.

• Assistenz bei der Versorgung von Patienten in kritischem Gesundheitszustand oder mit besonderer Gefährdung

 

Persönliche Hygiene

Es dürfen kein Schmuck, kein Ehering, keine Uhren an Armen und Unterarmen, kein Nagellack, keine Nagelplastiken, künstliche Fingernägel, Gelnägel getragen werden. Haare ab Kragenlänge sind zusammenzubinden.
Im Übrigen gelten die Vorschriften der Basishygieneordnung des Universitätsklinikums.

Dienstkleidung

Dienstkleidung wird gestellt werden.

Auch Praktikanten repräsentieren die Gesamtheit der Beschäftigten des Klinikums. Deshalb ist auf das äußere Auftreten (Verhalten zu Patienten, Besuchern und Mitarbeitern, Kleidung, persönliche Hygiene, Schmuck, geeignetes Schuhwerk etc.) zu achten.

Laufzettel / Einweisung / Unterstellung

Alle Praktikanten erhalten von der zuständigen Gf. PDL, bzw. PraxisanleiterIn einen Laufzettel mit wichtigen Informationen zum Verlauf des Praktikums. Dieser Laufzettel ist entsprechend in der Verwaltung abzeichnen zu lassen und bei der GF. Pflegedienstleitung / PraxisanleiterIn abzugeben.

Auf die besondere Fürsorgepflicht der Vorgesetzten bei der Einweisung und Begleitung der Praktikanten wird hingewiesen. 
Andere Praktikanten, Zivildienstleistende und Auszubildende sind keine Vorgesetzten der Praktikanten und diesen somit nicht weisungsbefugt.

Impfungen / Arbeitsschutz / Krankmeldung

Im Rahmen eines Praktikums können Sie unter Umständen an Menschen arbeiten, die an ansteckenden Krankheiten leiden. Diese Tätigkeit ist mit Infektionsrisiken verbunden, die durch entsprechende Impfungen und Einhaltung der Dienstvorschriften minimiert werden können. Es muss deshalb vor Beginn des Praktikums ein ärztliches Attest über ihre Gesundheit, sowie der Nachweis eines ausreichenden Impfschutzes gegen Hepatitis B, vorliegen. Bitte benutzen Sie hierzu das beiliegende Formblatt und lassen dies von Ihrem/-r Hausarzt/-ärztin abzeichnen. Bitte bedenken Sie, dass eine Impfung gegen Hepatitis B mindestens sechs Wochen vor Beginn des Praktikums begonnen werden muss, da mindestens zwei Impfungen notwendig sind, um einen ausreichenden Schutz aufzubauen.

Die Kosten für notwendige Impfungen werden in der Regel von der Schickstelle übernommen. Die personalärztliche Dienststelle kann Impfungen nur für Beschäftigte des UKS durchführen.

Auf die besonderen Bestimmungen des Arbeitsschutzes, der eigenen Gesundheitsgefährdung und der Unfallverhütung ist hinzuweisen. Die Einhaltung der Vorschriften ist zu überwachen. Im Falle eines Arbeitsunfalls ist in jedem Fall eine Vorstellung beim D-Arzt der Chirurgie notwendig.

Eine Erkrankung mit Arbeitsunfähigkeit ist unverzüglich telefonisch dem Einsatzbereich oder der Praxisanleitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie mitzuteilen. Die Vorlage eines ärztlichen Attestes ist erforderlich, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage dauert.

Arbeitszeiten

Die Wochenarbeitszeit beträgt 38,5 Stunden

Die Arbeitszeiten (Anfang/Ende) der Praktikanten können nach Rücksprache mit der Praxisanleitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie individuell gestaltet werden. 
Die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes u.ä. Regelungen sind zu beachten.

Zeugnis / Bescheinigung / Berichtshefte

Beurteilung: Jeder Praktikant bringt von seiner zuständigen Rettungsdienstschule Unterlagen zur Beurteilung, Beobachtung und zum Ausbildungsnachweis mit. Diese Beurteilungsbögen werden von den Mitarbeitern, die mit dem Praktikanten vor Ort gearbeitet haben, ausgefüllt. Diese Beurteilung sollte von zwei Mitarbeitern unabhängig erfolgen ggf. mit der Unterstützung eines Praxisanleiters.

Bestätigung der gesamten Einsatzzeit im Nachweisheft: Nur durch die GF. Pflegedienstleitung.

Weitere Grundsätze

Wir behalten uns grundsätzlich die Prüfung von ggf. vorgegebenen Praktikumsinhalten und die Entscheidung, ein Praktikum zu gewähren oder abzubrechen, vor.
Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Zuteilung in einen Wunsch-Einsatzbereich.
Die Gf. Pflegedienstleitung behält sich in begründeten Fällen eine fristlose Beendigung von Praktika vor.