Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinische Zentren und Einrichtungen am UKS
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Zentrum für Integrative Onkologie und Palliative Medizin

Das UKS Zentrum für Integrierte Onkologie und Palliativmedizin stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Klinische Immunologie und des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie dar und ist am Universitätsklinikums des Saarlandes integriert. Durch die enge Zusammenarbeit beider Abteilungen wird nicht nur die optimale Behandlung von hämatologischen Malignomen und soliden Tumoren auf universitärem Niveau gewährleistet, sondern auch die begleitende spezialisierte multidimensionale palliative Betreuung.

 

Das UKS Zentrum für Integrierte Onkologie und Palliativmedizin bietet durch die Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Klinische Immunologie sowohl stationäre (Klinikkapazität: 68 Betten) als auch ambulante (4 Ambulanzen und ein ambulantes Behandlungszentrum) spezialisierte hämato-onkologische Betreuung an. Das Zentrum für altersübergreifende Palliativversorgung und pädiatrische Schmerztherapie bietet stationäre (12 Betten), ambulante (4 Ambulanzen) spezialisierte Palliativversorgung. Unser Behandlungsangebot umfasst unter anderem 8 FachärztInnen mit der Zusatzbezeichnung für Palliative Medizin aus diversen Hintergründen einschl. Pädiatrie, Hämatologie, Onkologie, pädiatrische Hämato-onkologie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Anästhesiologie und Gynäkologie sowie spezialisierte Pflegekräfte, PsychoonkologInnen, Musik,- Kunst- und TiertherapeutInnen.

Die Stationen und die Ambulanzen des Palliativzentrums und der hämato-onkologischen Abteilung befinden sich im selben Gebäude, was eine schnelle Interaktion ermöglicht, sobald PatientInnen erkannt werden, welche von einer spezialisierten palliativen Betreuung profitieren würden. Zusätzlich kooperieren wir mit den regional verfügbaren Leistungserbringern (z.B. den SAPV-Dienst) und sorgen für eine geordnete Übergabe, die durch den zuständigen Sozialarbeiter und das Palliativteam koordiniert wird.

 

Was ist Palliativmedizin?

Oberstes Ziel der Palliativmedizin ist die Steigerung der Lebensqualität in all ihren Facetten. Entgegen der landläufigen Meinung beschäftigt sich die Palliativmedizin nicht in erster Linie mit dem Sterben, sondern richtet ihren Fokus ganz klar auf das Leben. Dabei wendet sich Palliativmedizin nicht nur an die Betroffenen, sondern nimmt auch die An- und Zugehörigen in den Blick. Durch die Arbeit im multiprofessionellen Team ist eine ganzheitliche Herangehensweise möglich.

Rolle der Supportiven Therapie

Die supportive Therapie spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von hämatologischen und onkologischen Malignomen. Viele Patienten benötigen keine sofortige direkt gegen den Tumor gerichtete Therapie, darunter solche mit myelodysplastischem und myeloproliferativem Syndrom, indolenten Lymphomen, chronischer lymphatischer Leukämie, multiplem Myelom sowie manche Arten von Weichgewebssarkomen. Andere Patienten sind nicht der Lage eine tumorspezifische Therapie zu erhalten, obwohl es indiziert ist, oder haben die tumorgerichtete Therapie aus verschiedenen Gründen abgebrochen. Wir begleiten und unterstützen jeden/-e dieser PatientInnen in jedem Stadium ihrer Erkrankung. Dies umfasst die pharmazeutische und interventionelle Symptomkontrolle und –behandlung, regelmäßige Verabreichung von Blutprodukten oder hämatopoetischen Wachstumsfaktoren, sowie psychologische und soziale Unterstützung.

Ab wann ist Palliativmedizin sinnvoll?

Viele Grundsätze der Palliativmedizin können zum Wohle der Patienten bereits in frühen Krankheitsstadien parallel zu der auf die Grunderkrankung gerichteten Therapie angewandt werden. Mit der Diagnose einer – potentiell – lebensbegrenzenden Erkrankung, z.B. einer metastasierten Tumorerkrankung, ergeben sich oft wichtige Fragen bei Patienten und Angehörigen. Darüber hinaus kann es zu belastenden Symptomen und Fragen aus dem psychischen, spirituellen oder sozialen Bereich kommen. Wir wünschen uns daher eine frühestmögliche Anbindung, wir können Patienten sowie ihre Angehörigen bereits ab der Diagnosestellung unterstützen.

 



Weitere Informationen zum Behandlungs-​ und Betreuungsangebot der beteiligten Kliniken

Zentrum für altersübergreifende Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie


Chefarzt

Prof. Dr. Sven Gottschling

Sekretariat

Telefon 06841/16 - 28510
Telefax 06841/16 - 28519
E-Mail

Palliativstation PA-01
Telefon
06841/16 - 28500
Telefax
06841/16 - 28509

Klinik für Innere Medizin I - Onkologie, Hämatologie, Rheumatologie und klinische Immunologie

Klinik für Innere Medizin I
Kirrberger Str. 100, Gebäude 41.1
66421 Homburg
Tel.: +49 (0) 6841 16 15000

Direktion

Priv. Doz. Dr. med. Lorenz Thurner

Klinikleiter (kommissarisch)
+49 (0) 6841 16 15011

Ambulanzen (ELZ) Hämatologie, Onkologie, Infektiologie, Rheumatologie, Knochenmarktransplantation

Elektives Zentrum, Geb. 41.1
Tel.: +49 (0) 6841 16 15900

Zuweisertelefon für Ärzte

Mo-Fr. 09:00-13:00 Uhr
Tel.: +49 (0) 6841 16 15900
Außerhalb dieser Zeiten
Tel.: +49 (0) 6841 16 15000

Stationen

M1-NCU (Station 7)
+49 (0) 6841 16 15700
M1-KMTS (Mildred-Scheel-Station)
+49 (0) 6841 16 15250
M1-WLS (Station 8)
+49 (0) 6841 16 15800