Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
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Therapiemöglichkeiten

 

Zur Basisbehandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie gehören:

 

- Gerinnungshemmer (Antikoagulantien) zur Vermeidung von Blutgerinseln in den Lungengefässen
- Entwässerungsmittel (Diuretika) zum Ausschwemmen von Flüssigkeit und Entlastung des Herzens
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Sauerstofflangzeittherapie

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Kontrolliertes körperliches Training

 

 

Desweiteren können spezifische Medikamente für die pulmonal-arterielle Hypertonie eingesetzt werden:

 

- Endothelin-Rezeptor-Antagonisten
- Prostazyklin-Analoga
- Phoshodiesterase-5-Hemmer
- Kalziumantagonisten

 

 

Zur Zeit befinden sich weitere vielversprechende Medikamente in klinischer Erprobung, zusätzlich werden Kombinationstherapien geprüft. Durch die Teilnahme an klinischen Studien wird eine kontinuierliche Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten erreicht.

 

Bei pulmonaler Hypertonie aufgrund einer Lungenembolie (CTEPH) ist eine chirurgische Behandlung (Entfernung der Blutgerinsel, auch pulmonale Thrombendarteriektomie [PTE] genannt) die einzige heilende Therapiemöglichkeit. Im Einzelfall kann eine Behandlung mit PH-spezifischen Medikamenten sinnvoll sein, die entweder im Rahmen einer klinischen Studie oder nach Therapiekostenübernahme der jeweiligen Krankenkasse erfolgen kann.