Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
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Spezialisiertes Zentrum für pulmonale Hypertonie

Patienten mit Lungenhochdruck werden im Klinikum seit den 80igern Jahren behandelt. Den Ambulanz-Schwerpunkt „ pulmonale Hypertonie“ innerhalb der Klinik für Innere Medizin V gibt es seit 1995 unter der Leitung der Oberärztin Frau PD Dr. Heinrike Wilkens. Die Zahl der im Klinikum betreuten Patienten mit Diagnose Lungenhochdruck steigt kontinuierlich an, 2002 wurden die Räumlichkeiten der Ambulanz durch einen Anbau erweitert. Die Klinik für Innere Medizin V gehört zu den spezialisierten PH-Zentren in Deutschland.

 

Teilnehmer
Klinik für Innere Medizin V, mit Ambulanz-Anbau

 

Die Patienten werden interdisziplinär in Kooperation mit Spezialisten aus benachbarten Abteilungen des UKS (Thorax- und Herz-Gefäßchirurgie, Kardiologie, Rheumatologie, Radiologie) innerhalb des Klinikums behandelt. In der Klinik werden PH-Patienten stationär, unter anderem zur Abklärung der Möglichkeit einer pulmonalen Thrombendarteriektomie (PTE) oder Lungentransplantation und zur postoperativen Behandlung, betreut. Es stehen speziell ausgebildete Physio- und Ergotherapeutinnen sowie eine Sozialarbeiterin zur Verfügung. Die chirurgischen Eingriffe werden in der Thorax- und Herz-Gefäßchirurgie des UKS bei Prof. Dr. H. J. Schäfers durchgeführt, Information unter:

 

http://www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute/chirurgie/herzchirurgie/internes/internes/klinikhandbuch/

 

Das Klinikum bietet das komplette Therapie-Spektrum für PH-Patienten und erfüllt die Anforderungen für ein PH-Zentrum nach den Leitlinien der European Cardiology Society und der European Respiratory Society (s. Literaturliste/Zeitschriften, [10.]). Das Klinikum für Innere Medizin V beteiligt sich an internationalen klinischen PH-Studien. Noch bis zur Jahrtausendwende gab es fast keine wirksame medikamentöse Therapie, so dass als Behandlungsmöglichkeit letztlich nur die Lungentransplantation blieb. Seither gibt es mehrere zugelassene Medikamente, die einzeln oder in Kombination als Therapieoption eingesetzt werden und die Lebensqualität und Prognose deutlich verbessern. Zusätzlich befinden sich eine Reihe von sehr interessanten Substanzen in klinischer Entwicklung. Die spezialisierten klinischen Zentren für pulmonale Hypertonie in Deutschland haben maßgeblich dazu beigetragen, dass durch grundlagenwissenschaftliche Forschung und kontrollierten Studien diese weltweit etablierten Fortschritte in den letzten Jahren möglich waren.

 

Lesen Sie auch:

 

Selbsthilfegruppen / pulmonale hypertonie e.v.

Verweise