Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
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Diagnostik

 

Bei Verdacht auf eine pulmonale Hypertonie sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

Lungenfunktionsmessungen, Blutgase (O2, CO2), Röntgenbild des Brustkorbes, EKG, Laboruntersuchungen und Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) mit Beurteilung der linken und rechten Herzhälfte (Herzzeitvolumen, systolischer Lungendruck). Eine Perfusions/Ventilationsszintigraphie dient zum Ausschluss einer Lungenembolie. Zur Bestätigung der pulmonalen Hypertonie ist eine Rechtsherzkatheter-Untersuchung notwendig. Hier werden die Drücke und die Widerstände in den Lungenarterien gemessen und ggf. erfolgt eine Vasoreaktivitätstestung (Messung des Ansprechens der Lungengefäße auf ein pulmonalisdrucksenkendes Medikament (z.B. Iloprost oder NO)); insbesondere kann während dieser Untersuchung festgestellt werden, ob es sich um eine Fehlfunktion der Lunge oder des linken Herzens (Funktionsstörung der Herzklappen oder Herzschwäche) handelt. Die Spiroergometrie und die 6-min Gehstrecke dienen zur Ermittlung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

(s. Leitlinien der European Society of Cardiology und European Respiratory Society, European Heart Journal 2009; s. Literaturliste/ Zeitschriften [10.])