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Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin
Leitung: Prof. Dr. Hermann Eichler
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Welche Blutzellen gibt es und was ist ihre Aufgabe?

Zu den Blutzellen gehören die roten Blutkörperchen (= Erythrozyten), die weißen Blutkörperchen (= Leukozyten) sowie die Blutplättchen (= Thrombozyten). Hergestellt werden diese Blutzellen vor allem im Knochenmark, eines der aktivsten und größten menschlichen Organe. Die Zellen reifen hier über verschiedene Zwischenstufen aus den Blutstammzellen heran.

 

Die roten Blutkörperchen bilden die größte Gruppe der Blutzellen. 1 Kubikmillimeter Blut enthält rund 5 Millionen rote Blutkörperchen. Ihre rote Farbe haben sie aufgrund des hohen Eisenanteils. Die runden, in der Mitte eingedellten Scheiben können sich leicht verformen und in jedes noch so kleine Blutgefäß zwängen. Sie versorgen den Körper mit Sauerstoff und entsorgen das Abfallprodukt Kohlenstoff wieder über die Lunge. Diese Zellen tragen auch die Blutgruppen-Merkmale, die bei Blutübertragungen (= Transfusionen) beachtet werden müssen.

 

Die weißen Blutkörperchen sind in einer Konzentration von 4.000 bis 10.000 pro Kubikmillimeter Blut eines Erwachsenen vorhanden. Sie sind nicht nur im Blut, sondern auch im Gewebe zu finden. Diese Zellen gehören zur „Körperpolizei“, zum Abwehrsystem unseres Körpers. Ihre Hauptaufgabe ist das Erkennen von eigenen Stoffen und Fremdsubstanzen. Sie machen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren unschädlich.

 

Die Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Auf 1 Kubikmillimeter Blut kommen 150.000 bis 400.000 Blutplättchen. Sie sorgen dafür, kleine Risse in den Gefäßwänden schnell zu verschließen und Wunden wie ein Pflaster zu verkleben.