Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Magen und Zwölffingerdarm
Leitung: Prof. Dr. Matthias Glanemann

Erkrankungen des Magens

Der Magen befindet sich im mittigen und linken Oberbauch unterhalb des Zwerchfells und schließt sich an die Speiseröhre (Ösophagus) an. Er stellt eine Aufweitung des Verdauungsschlauches dar und dient zunächst als Nahrungsreservoir. Darüber hinaus beginnt in ihm die Aufspaltung der Nahrungsbestandteile (Verdauung). Hierzu produziert der Magen unter anderem die Magensäure. Diese ist zwar nicht absolut notwendig, hilft aber bei der Verdauung der Nahrung mit. Die Muskulatur der Magenwand zieht sich rhythmisch zusammen, um die Nahrung mit der Magensäure zu vermischen. Anschließend transportiert der Magen die Nahrungsbestandteile dann verzögert in den nachgeschalteten Dünndarmabschnitt (Zwölffingerdarm - Duodenum) weiter.

 

Im Bereich des Magens treten vor allem folgende Erkrankungsformen auf: