Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Molekulare Zellbiologie
Prof. Dr. Peter Lipp
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Tee in der Phytotherapie

Unter dem Begriff Phytotherapie versteht man das Heilen mit Pflanzen. Eine Form des Phytotherapie ist das Herstellen von Tees, um die Wirkung der Inhaltsstoffe der Heilpflanzen zu nutzen. Als Beispiele können hier Kamille und Baldrian genannt werden (1).

 

Grüner Tee

Tee wird schon seit ca. 5000 Jahren wird als heilendes Getränk eingesetzt. Vor allem der grüne Tee aus der Teepflanze camellia-sinensis hat in China und Japan eine lange Geschichte. Er soll positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben, entgiftend wirken und kann sich sogar positiv auf die Krebstherapie mancher Krebsarten auswirken (2).

Hierbei steht vor allem der Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG) im Mittelpunkt der Forschung. Ihm wird eine antioxidative Wirkung nachgesagt und ist Bestandteil der Forschung im Bezug auf Krebsprävention, Alzheimer und Multipler Sklerose.

 

Weitere Wirkungen sind zum Beispiel Kariesprävention durch Fluor, Stärkung des Immunsystems durch Vitamin C und Anregung der Verdauung durch Bitterstoffe (3).

Das enthaltende Koffein regt den Blutkreislauf und das zentrale Nervensystem an.

 

 

Quellen:

(1) https://www.blak.de/d/items/phytotherapie-medizin-aus-der-natur.html

(2) https://www.gruenertee.com/wirkung/

(3) https://flexikon.doccheck.com/de/Grüner_Tee?