Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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Wichtige Regelungen für Patienten und Besucher

Stand: 1. November 2020

 

 

Hinweis für unsere Patienten und Besucher zu Besuchszeiten und planbaren Behandlungen

 

Aufgrund des Anstiegs der Corona-Fälle sind seit Sonntag, 1. November 2020, Patientenbesuche nur noch in dringenden Fällen nach vorheriger Rücksprache möglich.


Es kann auch zu Terminverschiebungen bei planbaren Behandlungen kommen.

 

 

Professor Dr. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor:

 

„Aufgrund der zunehmenden Corona-Fälle müssen auch wir leider, in Einklang mit den anderen Krankenhäusern im Saarland, die Besuchsmöglichkeiten für unsere Patienten ab Sonntag, 1.11.2020, stärker einschränken. Ab diesem Sonntag sind für die nächste Zeit Patientenbesuche nur in Absprache und nur in dringenden Fällen möglich. Diese sind beispielsweise Palliativpatienten und kritisch erkrankte Patienten. Bei minderjährigen oder desorientierten Patienten sind Begleitpersonen erlaubt. Dies dient dem Schutz all unserer Patienten. Sobald es die Infektionszahlen wieder zulassen, werden wir die Besuchsmöglichkeiten wieder ausweiten.

Im Rahmen unseres Vorsorgekonzeptes zur Behandlung von Covid-Patienten werden planbare Therapiemaßnahmen bei Bedarf verringert werden. Dies kann zu Terminverschiebungen führen. Die Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung und hatten sich bereits im Frühjahr dieses Jahres bewährt.“

 

 

 

Maskenpflicht im Klinikum - Ventilmasken verboten

Alle Personen im Klinikum müssen Masken tragen und zwar schon beim Betreten der Gebäude. Die Maskenpflicht im klinischen Bereich geht aus der saarländischen Corona-Verordnung hervor und ist im medizinischen Umfeld mittlerweile selbstverständlich.

 

Prof. Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene: „Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im gesamten Klinikum Ventilmasken verboten sind. Durch das Ausatemventil gelangen im Falle einer Infektion die Corona-Viren gebündelt nach außen. Solche Ventilmasken sind eine Gefahr für Ihre Mitmenschen.“

 

 

 

Einmalmundschutz für Patientinnen und Patienten bei Behandlung

Es ist wichtig, dass die Patientinnen und Patienten ihre Behandlung in Funktionsräumen (OPs, Eingriffsräume u.ä.) nur mit neuem, unbenutzen Einmalmundschutz (Mund-Nasen-Schutz) antreten – nicht mit der mitgebrachten (Alltags)maske. Unser Personal ist angewiesen, einen Einmalmundschutz auszugeben und darauf zu achten, dass diese Vorgabe eingehalten wird. Dies dient dem Schutz vor Eintragungen von Infektionserregern ins Krankenhaus.

 

Im Sinne dieser hygienischen Schutzmaßnahme erhalten ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten daher ab sofort eine (1) Einwegmaske bei der Aufnahme, die dann entsprechend einzusetzen ist. Wenn ein Patient/in privat bereits eine FFP-Maske trägt (evtl. deshalb, weil er/sie zu einer Hoch-Risiko-Gruppe gehört), erhält er/sie auf Wunsch selbstverständlich eine (1) neue FFP-Maske.

 

Wichtig zu wissen: Alle durch unser Wirtschaftsdezernat ausgegebenen FFP-Masken sind selbstverständlich für den Einsatz in medizinischen Bereichen zugelassen. (Es gibt Masken mit abweichender Kennzeichnung, diese wurden allerdings von externen Stellen separat auf die notwendigen Eigenschaften geprüft und von diesen offiziell für den medizinischen Einsatz zugelassen.)

 

 

FFP-Masken im Klinikum: Einsatz dort, wo es sinnvoll ist

Das Tragen von FFP-Masken von Personal ist nur in bestimmten Bereichen sinnvoll. Vor allem beim Einsatz von Personal in Covid-positiven Bereichen und bei Hoch-Risiko-Eingriffen. In sämtlichen anderen Bereichen leistet der normale Mund-Nasen-Schutz beste Dienste – bei Standard-Arbeiten in den normalen Bereichen und beim Bewegen in den Klinikbereichen ohne direkten Patientenkontakt kann der reguläre Mund-Nasen-Schutz genutzt werden.

(Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass in solchen normalen Einsatzbereichen eine FFP-Maske einen besseren Schutzeffekt als der reguläre Mund-Nasen-Schutz hat.)

 

 

Patientinnen und Patienten sollen ihre Maske auch im Patientenzimmer tragen

Wir möchten unseren Hygienestandard weiter steigern. Daher sollen Patientinnen und Patienten ab sofort die Maske auf ihrem Zimmer tragen, wenn Pflegepersonal, Ärztinnen bzw. Ärzte oder andere Beschäftigte sowie Besucherinnen und Besucher (eigener Besuch oder Besuch von Mitpatienten/innen) im Zimmer sind.

 

In den Mehrbettzimmern gilt diese Vorgabe ebenfalls nur, sobald Personal oder Besuch mit im Raum ist – nicht kontinuierlich. Patientinnen und Patienten, die die Maske aus medizinischen Gründen nicht tragen können, sind ausgenommen.

 

Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Änderung des RKI, nach der die Infektionsgefahr für medizinisches Personal geringer bewertet wird, wenn alle Beteiligten eine Maske tragen. Da unsere Beschäftigten im Patientenkontakt immer eine Maske nutzen, möchten wir auch unsere Patientinnen und Patienten dafür sensibilisieren, auf dem Zimmer bei Kontakt mit Personal ebenfalls eine Maske zu tragen.

 

Bitte helfen Sie mit, unsere Kolleginnen und Kollegen im Klinikum noch besser zu schützen und die Infektionsgefahr für alle Beteiligten weiter zu verringern.

 

 

 

Besucher und Patienten, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können

Besucherinnen und Besucher, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können – auch wenn sie hierzu ein Attest vorweisen können – erhalten im UKS generell keinen Zutritt.

 

In absoluten Ausnahmefällen, beispielsweise bei Besuchen von schwerstkranken Angehörigen, kann eine Ausnahme gemacht werden. Dann wird ein solcher Besucher/in vom Stationspersonal an der Pforte abgeholt. Das Stationspersonal bringt ein Schutzvisier mit. Im Anschluss wird der Besucher/in wieder hinausbegleitet und das Schutzvisier der hygienischen Wiederaufbereitung zugeführt.

 

Das gleiche Vorgehen gilt für Patientinnen und Patienten, die keine Maske tragen können.

 

 

Termin am UKS?

Ansammlungen in den Eingängen und Wartebereichen vermeiden

„Um das Corona-Infektionsrisiko zu minimieren, müssen größere Ansammlungen in den Eingangsbereichen und Wartezimmern der Kliniken vermieden werden“, erläutert Prof. Reith. „Wir bitten unsere ambulanten Patientinnen und Patienten deshalb, wenn möglich exakt zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen.

 

Der Einlass in die jeweilige Klinik bzw. Ambulanz ist erst ca. eine halbe Stunde vor Termin möglich. Dies dient Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vor einer Corona-Infektion. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.“

 

Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert zu aktuellen Regelungen auch mit Faltblättern und Plakaten (siehe rechtes Menü).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 23. September 2020

 

Besucherregelungen und Maskenpflicht im Universitätsklinikum des Saarlandes

Wir beobachten in angrenzenden Ländern und auch bundesweit steigende Fallzahlen, die in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Urlaubssaison neigt sich zwar dem Ende zu. Unser Fokus liegt aber neben Reiserückkehrern jetzt verstärkt auf den Schulen und Kitas, dort müssen die Ansteckungsketten im Auge behalten werden.

 

„Die Infizierten-Gruppe ist im Mittel jünger und benötigt aufgrund milder Symptomatik kaum medizinische Versorgung, was die Belastung unserer stationären Bereiche im Moment niedrig hält. Dennoch müssen wir im Universitätsklinikum äußerst wachsam sein, um bei Bedarf schnellstmöglich reagieren zu können“, beschreibt Prof. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS, die aktuelle Situation. „Um unsere Patientinnen und Patienten weiterhin bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen, halten wir an der restriktiven Besucherregelung im Universitätsklinikum fest“.

 

Pro Patient/in ist von 15 bis 18 Uhr ein vorab registrierter Besucher/in erlaubt, für maximal eine Stunde

In Ausnahmefällen (bei Kindern, schwerkranken Angehörigen) kann eine gesonderte Absprache mit der Stationsleitung getroffen werden. In der Kinderklinik sind in der Regel beide Elternteile erlaubt. Ebenso werden bei Aufklärungsgesprächen vor Eingriffen bei Kindern beide Erziehungsberechtigten zugelassen, da beide unterschreiben müssen.

 

Wir bitten außerdem, darauf zu achten, dass eine Begleitung nur dort erlaubt ist, wo es unbedingt notwendig ist. Ein kurzes Hochtragen eines Koffers ist in Ordnung, aber kein längeres Verweilen in der Klinik.

 

 

Stand: 18. Mai 2020

 

Besucherregelung und Zugang zum Gelände

 

 

Seit Montag, 18. Mai 2020, gilt: Einmal pro Tag und pro Patientin bzw. Patient ist zwischen 15 und 18 Uhr ein maximal einstündiger Krankenbesuch durch eine einzelne Person möglich. Diese Regelung gilt in den meisten Fällen, allerdings können leider in den sogenannten hochreinen Bereichen mit speziellen Hygienerichtlinien nach wie vor zum Schutz der Patientinnen und Patienten keine Besuche stattfinden.


Mit dieser Änderung entfallen auch die Einfahrtsbeschränkungen auf den Campus, die Kontrollen der Zufahrtswege werden eingestellt. In den einzelnen Kliniken wird allerdings in den Eingangsbereichen kontrolliert. Der Krankenbesuch ist nur vorab festgelegten Personen möglich, die sich an den Pforten für jeden Besuch anmelden müssen. „Aus Hygienegründen ist es notwendig, dass nur eine Besuchsperson pro Patientin bzw. Patient vorab benannt werden darf. In der Regel erfolgt dies bei der Aufnahme, in Einzelfällen – auch im Nachhinein – über die Stationen.“

 

Das Universitätsklinikum bittet um Verständnis, dass der Zugang zudem nur gewährt werden kann, wenn die Besucherin oder der Besucher selbst keine Krankheitssymptome aufweist. Auch die Gegebenheiten auf Station können in Einzelfällen ein Abweichen von der Besuchsregelung bedingen.

Besucherregelung