Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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Wichtige Regelungen für Patienten und Besucher

Stand: 23. Juli 2021

 

Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert über aktuelle Regelungen im Rahmen der Corona-Verordnung des Saarlandes

 

 

Die Coronaverordnung des Saarlandes wurde am 22. Juli 2021 aktualisiert.

 

 

Besucherregelung
Nach Landesvorgaben gilt:
Erlaubt ist 1 Besuchsperson, 1 Stunde lang, 1 Mal pro Tag – die Registrierung zur Nachverfolgung und die Testvorgabe / Impf- bzw. Genesen-Nachweis bleiben bestehen.

Ausnahmen hiervon müssen wir im Moment leider bei Personen mit Wohnsitz Luxemburg machen, die ihre Angehörigen oder Bekannten im UKS besuchen möchten. Da sich in Luxemburg gerade eine Virus-Mutante ausbreitet, bitten wir Personen mit Wohnsitz Luxemburg von Besuchen im UKS abzusehen.

 

In den Ambulanzen des UKS sind Begleitpersonen nicht erlaubt (unabhängig von Impfstatus, Testergebnis oder überstandener Infektion). Ausnahmen sind möglich bei Kindern, stark eingeschränkten oder hilfsbedürftigen Patientinnen und Patienten.


Ambulante Patientinnen und Patienten benötigen keinen Test- bzw. Impf- oder Genesen-Nachweis (Ausnahmen bestehen bei Anreise aus deklarierten ausländischen Risikogebieten).

Ausnahmen müssen wir im Moment bei Personen mit Wohnsitz Luxemburg machen, da sich dort gerade eine Virus-Mutante ausbreitet. Wir bitten Luxemburger Patientinnen und Patienten, ein negatives Testergebnis vorzulegen; sollte dies nicht möglich sein, erfolgt ein Test bei uns im Klinikum.


  • Alle stationären Patientinnen und Patienten dürfen 1 Mal pro Tag bis zu 1 Stunde lang von 1 Person besucht werden. Die Vorgaben für Besuchszeiten bleiben bestehen, Besuche sind in der Regel täglich von 15 bis 18 Uhr möglich – in begründeten Ausnahmen kann hiervon abgewichen werden (bei Palliativpatienten, Kindern und kritisch Erkrankten, bei im Schichtdienst arbeitenden Besuchspersonen u.ä.).
  • Die Kontaktnachverfolgung ist weiterhin notwendig: Jede Besuchsperson muss registriert werden, die Vorgehensweise über SAP ist seit letztem Jahr am UKS etabliert.
  • Der Zugang wird auch in der nächsten Zeit nur Besucherinnen und Besuchern gestattet, die:
    • einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen (<24 Stunden, von einer offiziellen Teststelle)
    • ODER einen vollständigen Impfschutz haben (14 Tage seit letzter notwendiger Covid-19-Schutzimpfung vergangen)
    • ODER genesen sind (positiver PCR-Test o.ä. Nachweis > 28 Tage und < sechs Monate)

UND in jedem Fall keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust). Die offiziellen Nachweise wie Testzertifikate, Impfpässe u.ä. sind zwingend notwendig und an den Pforten vorzuzeigen.

 

Antigen-Schnelltest-Pflicht am UKS für Besucher und Externe (Dienstleister, etc.)

 

Als Nachweis zugelassen sind die Testergebnisse unserer UKS-Teststation in Gebäude 18 (alte Hautklinik; gegenüber der Verwaltung), als auch negative Antigen-Schnellteste eines offiziellen Testzentrums (z.B. der Stadt Homburg, von Apotheken, von Arztpraxen), die nicht älter als 24 Stunden sind. Selbsttests aus Discountern, Drogerien u.ä. können leider nicht akzeptiert werden.

 

Von der Testpflicht ausgenommen sind:

- ambulante Patientinnen und Patienten aus dem Inland sowie – falls zwingend notwendig – deren Begleitpersonen.

- Besucherinnen und Besucher mit vollständiger Impfung (14 Tage nach Zweitimpfung, frei von Symptomen) bzw. nach Genesung (PCR-Testung mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegend).

Ein Antikörpertest gilt nicht als Nachweis.

Die Pforten sind über diese Ausnahmen informiert und können mit entsprechenden Nachweisen (Impfpass für den Nachweis des Impfstatus, Isolationsanordnung oder ähnliche Dokumente der Gesundheitsämter im Falle von Genesenen) bei den Zugangskontrollen auf einen Negativ-Test als Nachweis verzichten.

 

Achtung:

Ambulante Patientinnen und Patienten aus dem Ausland, welches vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft ist, benötigen weiterhin ein höchstens 48 Stunden altes negatives PCR-Ergebnis/Schnelltest-Ergebnis.

 


 

Schnelltest-Station am UKS:

  • Die Teststation befindet sich in Gebäude 18 (alte Hautklinik; gegenüber der Verwaltung), und ist entsprechend ausgeschildert.
  • Sie ist täglich von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr besetzt.
  • WICHTIG: Die Testung von Besuchern kann nur erfolgen, wenn diese Person vorab von der betreffenden Klinik für eine Patientin bzw. einen Patienten in SAP als Besuch eingetragen wurde. Kären Sie dies bitte zunächst telefonisch mit dem behandelden Arzt oder Ärztin ab.
  • Für Ihre Testung muss vorab ein Termin gebucht werden:
    Online-Terminbuchung UKS-Teststation
  • Über das Buchungsportal können immer zwei Tage im Voraus Termine gebucht werden. Wenn die Besucherin bzw. der Besucher einen Testtermin buchen möchte, kann dabei problemlos das Feld „Als Gast fortfahren (ohne Registrierung)“ ausgewählt werden – die Erstellung eines Benutzerkontos ist also nicht erforderlich.
  • Man kann direkt mit dem Auto am Test-Container vorfahren und sich testen lassen, danach im Parkhaus das Fahrzeug abstellen. Nach ca. 20 Minuten liegt das Testergebnis vor.
  • Für Besucherinnen und Besucher entstehen bei der Testung durch die Teststation des UKS keine Kosten. (Bei anderen Externen/ Dienstleistern kann es zu Abweichungen kommen.)
  • Bei Ihrem Besuch in der Klinik wird an der jeweiligen Pforte Ihre elektronisch hinterlegte Berechtigung und Ihr aktuelles negatives Test-Ergenis kontrolliert.

 

 

Stationäre Aufnahme

Testerfordernis vor Operationen

Bisher war vor einer Operation in jedem Fall ein PCR-Test maximal 48 Stunden vor stationärer Aufnahme (nicht OP) notwendig. Dies galt unabhängig von der Frage, ob die Person geimpft oder genesen war.

Aufgrund der hohen Durchimpfungsraten wird diese Regelung vereinfacht:

  • Geimpfte und Genesene brauchen keinen Test. Der Impfpass oder das Dokument, das den Genesenen-Status beschreibt, wird bei der OP-Aufklärung kontrolliert und dokumentiert. (ACHTUNG Ausnahme: Gilt nicht für Patientinnen und Patienten aus Luxemburg, siehe oben).
  • Bei allen anderen Patientinnen und Patienten muss 48 Stunden vor stationärer Aufnahme ein Prä-OP PCR-Test durchgeführt werden. In Ausnahmesituationen, in denen die 48h-Regel nicht eingehalten werden kann (z.B. bei stationärer Aufnahme am Montag), kann der PCR-Test auch maximal 3 Tage vor OP durchgeführt werden. Dann ist zusätzlich zum Prä-OP PCR-Test am Tag der Aufnahme ein Antigentest zusätzlich zur Aufnahmeroutine notwendig.


 

 

Maskenpflicht im Klinikum - Ventilmasken verboten

Alle Personen im Klinikum müssen medizinischen Mundnasenschutz tragen und zwar schon beim Betreten der Gebäude. Die Maskenpflicht im klinischen Bereich geht aus der saarländischen Corona-Verordnung hervor und ist im medizinischen Umfeld mittlerweile selbstverständlich.

 

Prof. Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene: „Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im gesamten Klinikum Ventilmasken verboten sind. Durch das Ausatemventil gelangen im Falle einer Infektion die Corona-Viren gebündelt nach außen. Solche Ventilmasken sind eine Gefahr für Ihre Mitmenschen.“

 

 

 

Medizinischer Einmalmundschutz für Patientinnen und Patienten bei Behandlung

Es ist wichtig, dass die Patientinnen und Patienten ihre Behandlung in Funktionsräumen (OPs, Eingriffsräume u.ä.) nur mit neuem, unbenutzem medizinischen Einmalmundschutz (Mund-Nasen-Schutz) antreten. (Alltags)masken aus Baumwolle oder anderen Materialien sind nicht erlaubt.

Unser Personal ist angewiesen, bei Bedarf einen medizinischen Einmalmundschutz auszugeben und darauf zu achten, dass diese Vorgabe eingehalten wird. Dies dient dem Schutz vor Eintragungen von Infektionserregern ins Krankenhaus.

 

Wenn ein Patient/in privat bereits eine FFP-Maske trägt (evtl. deshalb, weil er/sie zu einer Hoch-Risiko-Gruppe gehört), erhält er/sie bei Bedarf selbstverständlich eine neue FFP-Maske.

 

Wichtig zu wissen: Alle durch unser Wirtschaftsdezernat ausgegebenen FFP-Masken sind für den Einsatz in medizinischen Bereichen zugelassen. (Es gibt Masken mit abweichender Kennzeichnung, diese wurden allerdings von externen Stellen separat auf die notwendigen Eigenschaften geprüft und von diesen offiziell für den medizinischen Einsatz zugelassen.)

 

 

FFP-Masken im Klinikum: Einsatz dort, wo es sinnvoll ist

Das Tragen von FFP-Masken von Personal ist nur in bestimmten Bereichen sinnvoll. Vor allem beim Einsatz von Personal in Covid-positiven Bereichen und bei Hoch-Risiko-Eingriffen. In sämtlichen anderen Bereichen leistet der normale medizinische Mundnasenschutz beste Dienste – bei Standard-Arbeiten in den normalen Bereichen und beim Bewegen in den Klinikbereichen ohne nahen Patientenkontakt kann der reguläre Mundnasenschutz genutzt werden.

 

 

Patientinnen und Patienten sollen ihren Mundnasenschutz auch im Patientenzimmer tragen

Wir möchten unseren Hygienestandard weiter steigern. Daher sollen Patientinnen und Patienten ab sofort den Mundnasenschutz auch auf ihrem Zimmer tragen, wenn Pflegepersonal, Ärztinnen bzw. Ärzte oder andere Beschäftigte sowie Besucherinnen und Besucher (eigener Besuch oder Besuch von Mitpatienten/innen) im Zimmer sind.

 

In den Mehrbettzimmern gilt diese Vorgabe ebenfalls nur, sobald Personal oder Besuch mit im Raum ist – nicht kontinuierlich. Patientinnen und Patienten, die die Maske aus medizinischen Gründen nicht tragen können, sind ausgenommen.

 

Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Änderung des RKI, nach der die Infektionsgefahr für medizinisches Personal geringer bewertet wird, wenn alle Beteiligten eine Maske tragen. Da unsere Beschäftigten im Patientenkontakt immer eine Maske nutzen, möchten wir auch unsere Patientinnen und Patienten dafür sensibilisieren, auf dem Zimmer bei Kontakt mit Personal ebenfalls eine Maske zu tragen.

 

Bitte helfen Sie mit, unsere Kolleginnen und Kollegen im Klinikum noch besser zu schützen und die Infektionsgefahr für alle Beteiligten weiter zu verringern.

 

 

 

Besucher und Patienten, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können

Besucherinnen und Besucher, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können – auch wenn sie hierzu ein Attest vorweisen können – erhalten im UKS generell keinen Zutritt.

 

In absoluten Ausnahmefällen, beispielsweise bei Besuchen von schwerstkranken Angehörigen, kann eine Ausnahme gemacht werden. Dann wird ein solcher Besucher/in vom Stationspersonal an der Pforte abgeholt. Das Stationspersonal bringt ein Schutzvisier mit. Im Anschluss wird der Besucher/in wieder hinausbegleitet und das Schutzvisier der hygienischen Wiederaufbereitung zugeführt.

 

Das gleiche Vorgehen gilt für Patientinnen und Patienten, die keine Maske tragen können.

 

 

Termin am UKS?

Ansammlungen in den Eingängen und Wartebereichen vermeiden

„Um das Corona-Infektionsrisiko zu minimieren, müssen größere Ansammlungen in den Eingangsbereichen und Wartezimmern der Kliniken vermieden werden“, erläutert Prof. Reith. „Wir bitten unsere ambulanten Patientinnen und Patienten deshalb, wenn möglich exakt zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen.

 

Der Einlass in die jeweilige Klinik bzw. Ambulanz ist erst ca. eine halbe Stunde vor Termin möglich. Dies dient Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vor einer Corona-Infektion. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.“

Besucherregelung ab 06-2021