Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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Wichtige Regelungen für Patienten und Besucher

Stand: 9. September 2020

 

Besucherregelungen und Maskenpflicht im Universitätsklinikum des Saarlandes

Wir beobachten in angrenzenden Ländern und auch bundesweit steigende Fallzahlen, die in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Urlaubssaison neigt sich zwar dem Ende zu. Unser Fokus liegt aber neben Reiserückkehrern jetzt verstärkt auf den Schulen und Kitas, dort müssen die Ansteckungsketten im Auge behalten werden.

 

„Die Infizierten-Gruppe ist im Mittel jünger und benötigt aufgrund milder Symptomatik kaum medizinische Versorgung, was die Belastung unserer stationären Bereiche im Moment niedrig hält. Dennoch müssen wir im Universitätsklinikum äußerst wachsam sein, um bei Bedarf schnellstmöglich reagieren zu können“, beschreibt Prof. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS, die aktuelle Situation. „Um unsere Patientinnen und Patienten weiterhin bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen, halten wir an der restriktiven Besucherregelung im Universitätsklinikum fest“.

 

Pro Patient/in ist von 15 bis 18 Uhr ein vorab registrierter Besucher/in erlaubt, für maximal eine Stunde

In Ausnahmefällen (bei Kindern, schwerkranken Angehörigen) kann eine gesonderte Absprache mit der Stationsleitung getroffen werden. In der Kinderklinik sind in der Regel beide Elternteile erlaubt. Ebenso werden bei Aufklärungsgesprächen vor Eingriffen bei Kindern beide Erziehungsberechtigten zugelassen, da beide unterschreiben müssen.

 

Wir bitten außerdem, darauf zu achten, dass eine Begleitung nur dort erlaubt ist, wo es unbedingt notwendig ist. Ein kurzes Hochtragen eines Koffers ist in Ordnung, aber kein längeres Verweilen in der Klinik.

 

Maskenpflicht im Klinikum - Ventilmasken verboten

Besucher und Besucherinnen als auch alle Beschäftigten müssen Masken tragen und zwar schon beim Betreten der Gebäude. Prof. Barbara Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene am UKS, erklärt hierzu: „Leider führt Vertrautheit innerhalb der Familie, unter Freunden und Bekannten, zu einem nachlassenden Risiko-Empfinden. Hier muss man sich immer wieder bewusst machen, dass das Infektionsrisiko unter Bekannten genauso hoch ist wie unter Fremden.“

 

Die Maskenpflicht im klinischen Bereich geht aus der saarländischen Corona-Verordnung hervor und ist im medizinischen Umfeld mittlerweile selbstverständlich.

 

Prof. Gärtner weiter: „Wir weisen in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass im gesamten Klinikum Ventilmasken verboten sind. Durch das Ausatemventil gelangen im Falle einer Infektion die Corona-Viren gebündelt nach außen. Solche Ventilmasken sind eine Gefahr für Ihre Mitmenschen.“

 

Besucher und Patienten, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können

Besucherinnen und Besucher, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können – auch wenn sie hierzu ein Attest vorweisen können – erhalten im UKS generell keinen Zutritt.

 

In absoluten Ausnahmefällen, beispielsweise bei Besuchen von schwerstkranken Angehörigen, kann eine Ausnahme gemacht werden. Dann wird ein solcher Besucher/in vom Stationspersonal an der Pforte abgeholt. Das Stationspersonal bringt ein Schutzvisier mit. Im Anschluss wird der Besucher/in wieder hinausbegleitet und das Schutzvisier der hygienischen Wiederaufbereitung zugeführt.

 

Das gleiche Vorgehen gilt für Patientinnen und Patienten, die keine Maske tragen können.

 

Termin am UKS?

Ansammlungen in den Eingängen und Wartebereichen vermeiden

„Um das Corona-Infektionsrisiko zu minimieren, müssen größere Ansammlungen in den Eingangsbereichen und Wartezimmern der Kliniken vermieden werden“, erläutert Prof. Reith. „Wir bitten unsere ambulanten Patientinnen und Patienten deshalb, wenn möglich exakt zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen.

 

Der Einlass in die jeweilige Klinik bzw. Ambulanz ist erst ca. eine halbe Stunde vor Termin möglich. Dies dient Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vor einer Corona-Infektion. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.“

 

Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert zu aktuellen Regelungen auch mit Faltblättern und Plakaten (siehe rechtes Menü).

 

 

 

 

Stand: 18. Mai 2020

 

Besucherregelung und Zugang zum Gelände

 

 

Seit Montag, 18. Mai 2020, gilt: Einmal pro Tag und pro Patientin bzw. Patient ist zwischen 15 und 18 Uhr ein maximal einstündiger Krankenbesuch durch eine einzelne Person möglich. Diese Regelung gilt in den meisten Fällen, allerdings können leider in den sogenannten hochreinen Bereichen mit speziellen Hygienerichtlinien nach wie vor zum Schutz der Patientinnen und Patienten keine Besuche stattfinden.


Mit dieser Änderung entfallen auch die Einfahrtsbeschränkungen auf den Campus, die Kontrollen der Zufahrtswege werden eingestellt. In den einzelnen Kliniken wird allerdings in den Eingangsbereichen kontrolliert. Der Krankenbesuch ist nur vorab festgelegten Personen möglich, die sich an den Pforten für jeden Besuch anmelden müssen. „Aus Hygienegründen ist es notwendig, dass nur eine Besuchsperson pro Patientin bzw. Patient vorab benannt werden darf. In der Regel erfolgt dies bei der Aufnahme, in Einzelfällen – auch im Nachhinein – über die Stationen.“

 

Das Universitätsklinikum bittet um Verständnis, dass der Zugang zudem nur gewährt werden kann, wenn die Besucherin oder der Besucher selbst keine Krankheitssymptome aufweist. Auch die Gegebenheiten auf Station können in Einzelfällen ein Abweichen von der Besuchsregelung bedingen.