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04.02.2021
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Weltkrebstag – Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert

Weltkrebstag – Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert

 

Anlässlich des Weltkrebstages am Donnerstag, 04. Februar 2021, erläutert Professor Dr. Stephan Stilgenbauer den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Diagnose und Therapie bei Krebspatienten. Professor Stilgenbauer ist Direktor der Klinik für Innere Medizin I zur Diagnostik und Therapie von Tumor-, Blut-, immunologischen & rheumatologischen Erkrankungen am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg. Er und sein Team arbeiten interdisziplinär eng mit allen anderen Kliniken und Instituten des UKS zusammen, die Krebsdiagnostik und -therapie anbieten. Vom ambulanten Onkologiezentrum, der Universitätsfrauenklinik, den Internisten, den Chirurgen bis zur Nuklearmedizin sind in Homburg alle relevanten Disziplinen und viele Forschungsinstitute vertreten, wobei die Aufzählung nicht abschließend ist.

Bei Krebs oder Krebsverdacht werden pandemiebedingt diagnostische und therapeutische Möglichkeiten von der Bevölkerung geringer in Anspruch genommen, auch am UKS. Damit sich aber keine Folgeprobleme ergeben, sollten sich Patienten bei Verdachtsmomenten untersuchen und bei entsprechender Diagnose adäquat behandeln lassen.

 

„Durch den Lockdown und insbesondere durch Ängste werden Verzögerungen bei der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen beobachtet. Dies ist die größte Schwierigkeit für diese Patienten in der Pandemie. Am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg stehen bei Verdacht auf Krebserkrankungen alle Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie uneingeschränkt und voll umfänglich zur Verfügung. Patienten mit Verdacht auf Krebserkrankungen und mit bestehenden Krebserkrankungen werden genauso gut wie außerhalb der Corona-Pandemie versorgt. Es besteht kein Grund zum Fernbleiben von Ärzten und Kliniken. Am UKS werden in hochreinen Bereichen zweimal pro Woche alle stationären Mitarbeiter und stationären Patienten getestet, um größte Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten,“ informiert Professor Stilgenbauer anlässlich des Weltkrebstags die Bevölkerung.

Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin I sind die Diagnostik und Therapie von Tumor- und Blut- sowie immunologischen und rheumatologischen Erkrankungen. Langjährige Erfahrungen mit Knochenmark- und Stammzelltransplantationen weisen das Team der Klinik als die Experten für Chemotherapie am Klinikum aus. Durch institutionalisierte Kooperationen mit weltweit führenden Zentren auf dem Gebiet der Krebsforschung und das der Klinik angegliederte José-Carreras-Zentrum für Immun- und Gentherapie profitieren die Patientinnen und Patienten unmittelbar von den neuesten Entwicklungen für jede Tumorart. Durch die Leitung von und Teilnahme an großen internationalen Studien können in der Inneren Medizin I dem neuesten internationalen Standard entsprechende Therapien angeboten werden; gleichzeitig wird dadurch ein hohes Maß an Qualitätskontrolle dieser Therapien gesichert.

 

Kontakt:

 

Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer

Klinikdirektor

Kirrberger Str. 100

Gebäude 41.1

66421 Homburg

Tel.: +49 (0) 6841 16 15000

www.uks.eu

Klinik für Innere Medizin I