Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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08.01.2021
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Lockdown verlängert: Verschiebung planbarer Eingriffe und Behandlungen am UKS - Zufahrtskontrollen und Schrankenschließungen

Das Universitätsklinikum des Saarlandes informiert:

  • Im Lockdown Verschiebung planbarer Eingriffe/Behandlungen sowie Ambulanztermine
  • Zufahrtskontrollen und Schrankenschließungen von 14 Uhr bis 20 Uhr: Einlass nur noch für Beschäftigte, Notfälle und schwer (geh-) eingeschränkte Menschen

 

Die Bundesregierung hat den Lockdown ab dem 16. Dezember 2020 bis mindestens 31. Januar 2021 verlängert. „Bis die Maßnahmen zur Eindämmung der 2. Welle greifen, müssen wir im Universitätsklinikum mit einem steten Zustrom an Notfall- und Covid-19-Patienten rechnen“, sagt Prof. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS.

 

„Die aktuelle Versorgungssituation am UKS spiegelt die Gesamtsituation im Saarland wider. Eine regelhafte Versorgung unserer Patientinnen und Patienten wird zunehmend schwieriger, da umliegende Krankenhäuser an der Belastungsgrenze arbeiten und sich zunehmend aus der Regel- und Notfallversorgung abmelden müssen. Durch die deutliche Ausweitung des Einzugsgebietes ist das UKS stärker belastet.“

 

Bereits am Freitag, 11. Dezember 2020, hat der Vorstand des UKS daher einen Beschluss gefasst, der die allgemeine Reduktion planbarer und nicht dringlicher Eingriffe und Behandlungen vorsieht. Dadurch freigesetztes Personal – Ärzte und Pflegekräfte – wird zur Unterstützung der Akutversorgung verlagert. „Medizinische Notfälle und onkologische Indikationen werden weiterhin betreut“, betont Reith.

 

Im Lockdown fährt das Universitätsklinikum auch seine Schutzmaßnahmen weiter hoch. Das bedeutet u.a., dass die Zufahrten auf das UKS-Gelände strenger reglementiert werden. Die Schranken an der Hauptzufahrt sowie an der Nebeneinfahrt Cappelallee werden der Zeit von 14 Uhr bis 20 Uhr für Externe geschlossen sein.

 

„Eine Einfahrt ist lediglich Beschäftigten mit Dienstausweis, Notfällen und schwer (geh-) eingeschränkten Patientinnen und Patienten erlaubt“, so Reith.

 

Patientenbesuche im UKS sind seit längerem auf Ausnahmefälle wie dringende Besuche bei Kindern oder schwerst kranken Menschen beschränkt.