Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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DANKE!

Wir danken unseren Helferinnen und Helfern

und allen, die uns während der Corona-Pandemie unterstützen!

 

Der Rückhalt in der Bevölkerung während der Corona-Pandemie ist sehr groß. Regelmäßig wird das UKS mit Geld- und Sachspenden ortsansässiger Firmen, Institutionen und Privatpersonen bedacht, die einzelnen Bereichen des UKS und auch ganz konkret unseren Beschäftigten zugutekommen. Viele Mitmenschen haben darüber hinaus spontan die Initiative ergriffen und sich im Klinikum gemeldet, um mitzuhelfen.

 

„In der ersten Welle haben uns so viele Anfragen und Hilfsangebote über verschiedenste Kanäle erreicht, dass wir beschlossen haben, ein Helferportal einzurichten, über das man sich zentral für unseren Hilfspool registrieren kann. In Abgleich mit den Bedarfen der einzelnen Kliniken und Abteilungen am UKS, sichten wir regelmäßig die Einträge und prüfen, wo wir die Leute einsetzen können. Über dieses Portal konnten mittlerweile schon über 80 Personen vermittelt werden, darunter zahlreiche Hilfskräfte auf Minijob-Basis, aber auch einige mit Teilzeit- und sogar Vollzeitverträgen.

 

„Die Palette ist wirklich bunt gemischt. Es sind Medizinstudentinnen und -studenten, Studierende mit vorheriger Pflegeausbildung, medizinische Fachangestellte, Personen aus kaufmännischen, logistischen oder technischen Berufen“, erläutern Claudia Knobloch und Denise Brown aus dem Bereich Talentmanagement, die die komplette Koordination der Hilfskräfte übernehmen.

 

„Wir sind überwältigt wie viele Menschen sich registriert haben und uns in dieser schweren Zeit unterstützen möchten. Die Bedarfe konnten wir dadurch bisher alle sehr gut decken und sind froh, dass wir nicht alle Hilfskräfte in Anspruch nehmen mussten“, sagt Denise Brown.

 

Einige Helferinnen und Helfer haben sich bereit erklärt,
über ihre Motivation und ihre Tätigkeit im UKS zu berichten:

 


Jan Marx

Feinlager IMED

 

Als ich im Internet gelesen habe, dass das Uniklinikum Helfer sucht, war für mich klar, dass ich gerne in dieser schweren Zeit unterstützen möchte. Nachdem mir dann die Tätigkeit im Feinlager der IMED angeboten wurde, habe ich mich sehr darüber gefreut, da ich dieses Jahr eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik beginnen möchte und somit in meinen Berufswunsch reinschnuppern darf.

Meine Tätigkeit als Helfer im Lager begann am 9. Dezember 2020 und umfasst das Kommissionieren, Einlagerungen und Umlagerungen von Lagerartikeln sowie Hilfstätigkeiten bei den täglichen Arbeitsabläufen der Logistik. Ich habe mich schnell in die Tätigkeiten und Abläufe eingefunden und die Arbeit am UKS macht mir viel Spaß.


Antje Witt

Botendienst für Patienten in der IMED

 

Mein Anliegen ist es zu helfen. Ich komme aus dem sozialen Bereich, und habe als Betreuerin in Alten- und Pflegeheimen gearbeitet. Betreuungsangebote für die älteren Menschen sind jedoch im Moment aufgrund der Kontaktbeschränkungen ausgesetzt. Also habe ich mich im Uniklinikum gemeldet, und gefragt, ob man mich hier braucht.

Ich arbeite seit 4. Januar 2021 im Eingangsbereich in der IMED, ein sehr großes und weitläufiges Gebäude, und unterstütze die Patienten mit Botengängen. In der IMED gibt es für den Botendienst jetzt professionelle Klebeetiketten, da wird der Name des Patienten und die Station vermerkt, wo er liegt. Das ist wichtig, damit nichts verloren geht.

Was mich freut ist, dass meine Tätigkeit von allen im Haus sehr wertgeschätzt wird und ich immer freundlich begrüßt werde, wenn ich vollbeladen mit Taschen oben ankomme. Dass ich mich mit Corona anstecken könnte, da habe ich eigentlich keine Angst. Ich halte mich an die Hygienevorschriften. Außerdem bekomme ich Funktionskleidung und OP-Masken gestellt.


Jana Gülker

SARS-CoV-2-Abstrichambulanzen

 

Ich studiere an der UdS Humanmedizin im 7. Semester und möchte nach meinem Studium meinen Facharzt in der Anästhesiologie machen. Ich unterstütze das UKS seit dem 1. Januar 2021, voraussichtlich für drei Monate. Eingesetzt werde ich in der Mikrobiologie, genauer gesagt in den SARS-CoV-2-Abstrichambulanzen. Dort führe ich jeden Tag Covid-19-Abstriche durch. Zu meinen Tätigkeiten gehört neben dem eigentlichen Abstrich auch das Vorbereiten der Proben für das Labor, die Dokumentation, sowie ein Teil der Verwaltungsarbeit. Die Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich und gefällt mir gut, ich sammle einige Erfahrungen im Umgang mit Patienten, kann bereits relativ selbstständig arbeiten und lerne eine ganz andere Fachabteilung kennen.

In allen Bereichen, auf allen Ebenen des UKS wird aktuell Großes geleistet. Trotz der seit nun mehr als zehn Monaten anhaltenden Belastung merkt man an allen Stellen, dass die Leute ihr Bestes geben. Ich kann vor diesen Menschen nur meinen Hut ziehen und hoffe, dass ich einen kleinen Beitrag leisten kann, indem ich ihnen einen, wenn auch nur kleinen, Teil dieser immensen Arbeit abnehme.


Uwe Hemmer

Zentrallager des UKS

 

Ich arbeite seit November 2020 im Zentrallager des Dezernats III mit einem Halbjahresvertrag. Der Job ermöglicht mir mit dem Wiedereinstieg in die Berufswelt eine Perspektive, für die ich überaus dankbar bin. Aufgrund einer schweren Erkrankung kann ich meinen alten Job in der metallverarbeitenden Industrie nicht mehr ausüben. Die Verbindung zum UKS besteht schon länger: Als ich vor dreieinhalb Jahren per Rettungsdienst in die Herzchirurgie des UKS eingeliefert wurde, war es Oberärztin Dr. Irem Karliova mit ihrem Team, die mich operiert hat. Ohne sie wäre ich nicht mehr am Leben. Ich bin ihr bis heute zu großem Dank verpflichtet.


Meine Nachbarin hat mir den Tipp gegeben, dass das Uniklinikum Helfer sucht, da habe ich keinen Moment gezögert. Und einen Tag später schon kam die Rückmeldung, dass ich im Zentrallager eingesetzt werden kann. Hier kümmere ich mich um den Wareneingang und die Warendisposition. Ich nehme die Bestellungen der Kliniken entgegen, stelle die angeforderten Waren zusammen und übergebe dann alles an den Fahrdienst. Das Zentrallager ist schon beeindruckend: ein riesiges Logistikzentrum, das UKS ist ja wie eine Stadt.


Karl-Heinz Hoffmann

Pforte Orthopädie

 

Ich habe mich gleich zu Beginn der Pandemie im UKS gemeldet und arbeite seit Juli 2020 an verschiedenen Tagen an der Pforte der Orthopädie. Meine Aufgabe ist es, den Corona-Status der Patienten zu erfassen – haben sie Symptome oder Kontakt zu einem Covid-Erkrankten gehabt? Kommen sie möglicherweise aus einem Risikogebiet und müssen einen Test vorlegen? Entsprechend der Einstufung erhalten die Patienten dann farblich markierte Bändchen und das Klinikpersonal kann ggf. weitere Schritte veranlassen. Es ist auch wichtig, die Personen darauf hinzuweisen, welche Corona-Regelungen in der Klinik gelten, zum Beispiel, dass jeder eine Maske tragen muss. Die Regeln werden hier sehr strikt eingehalten, das dient dem Infektionsschutz.

Ich habe lange Jahre als Chemiker im Forschungslabor der Neurologie und später der Psychiatrie bei Prof. Falkai und Prof. Riemenschneider gearbeitet. Und ich war Dozent im Schulzentrum zum Themenbereich Anorganische Chemie. Ich helfe gerne in der Orthopädie, die Kollegen sind sehr nett. Meine Frau arbeitet übrigens auch hier im Gelände bei der UdS.


Sandra Laßotta

Covid-Station, IM5-ICU

 

Ich unterstütze seit Mitte Dezember 2020 auf der Covid-Station M5-ICU. Der Bereich, in dem ich arbeite, ist die Teamassistenz, die sich um die Bestückung bzw. das Auffüllen der Medikamente und sonstiger Hilfsmittel im Covid-Bereich kümmert. Hier im Team der M5-ICU fühle ich mich richtig wohl. Ich habe in dieser kurzen Zeit bereits sehr viele neue und interessante Sachen gelernt.

 

Ich hatte über 23 Jahre als zahnmedizinische Fachangestellte in einer Praxis gearbeitet, bevor ich mich in einem anderen Beruf selbstständig gemacht habe, den ich aber während des Lockdowns nicht ausüben kann.


Im UKS arbeite ich jetzt 25 Stunden pro Woche und bin froh, dass ich in der momentanen Situation etwas Sinnvolles tun und anderen Menschen helfen kann.