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13.07.2019
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Vierlings-Geburt am Universitätsklinikum des Saarlandes: TV-Dokumentation zu Familien mit Mehrlingen

Jonah, Liah, Luan und Malea heißen die Vierlinge, die im November 2018 am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg geboren wurden. Ein Fernsehteam begleitet Familie Acker-Kalina seit der Schwangerschaft von Mutter Lorena. Am kommenden Samstag, 13.07.2019, zeigt der TV-Sender VOX ab 20:15 Uhr nun die mehrstündige Dokumentation zu Familien mit Mehrlingen. Die Pfälzer Familie spielt dabei eine der Hauptrollen und auch am UKS wird der eine oder andere Blick hinter die Kulissen geworfen.


„Vierlings-Geburten sind auch an einem Universitätsklinikum eine Besonderheit“, erklärt Prof. Dr. Erich-Franz Solomayer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin am Homburger UKS. „Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft mit Vierlingen liegt bei 1:640.000, dass es dann eine spontane, natürliche Schwangerschaft mit zwei eineiigen Zwillingspärchen ist, das ist noch seltener.“ Das Team um Prof. Solomayer betreute die werdende Mutter schon weit vor der Geburt ihrer Kinder. „Wir sind ein Perinatalzentrum Level 1 – eine spezialisierte Klinik mit besonderen Strukturen, gerade für Risikoschwangerschaften. Und wenn eine junge Frau mit drei oder mehr Kindern schwanger ist, sollte sie in solch einem Zentrum entbinden“, so der Klinikdirektor. Mit großer Expertise kann die Homburger Fachklinik nicht nur Schwangerschaften überwachen, sondern auch schon vor der Geburt diagnostizieren und im Zweifelsfall bereits im Mutterleib mit Therapien beginnen. Ein großer Vorteil in Homburg ist zudem die Zusammenarbeit der Fachrichtungen: Die Geburtsmedizin arbeitet ganz eng mit Neonatologen, Kinderkardiologen, Kinderchirurgen und Genetikern zusammen.

 

Die kurzen Wege zu den Neugeborenenmedizinern, den Neonatologen, waren vor allem bei der Entbindung im November 2018 wichtig. Nicht nur Frauenärzte, Hebammen, Anästhesisten und die Pflegekräfte hatten alle Hände voll zu tun, vor allem die Kinderärztinnen und Kinderärzte waren ab dann gefordert, die Vierlinge zu versorgen. Prof. Dr. Michael Zemlin, Direktor der Homburger Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie „Eine Mehrlingsgeburt ist immer auch eine logistische Herausforderung und gerade bei Vierlingen ist ein eingespieltes, professionelles Team enorm wichtig.“ Nach der Geburt blieben die Geschwister noch einige Zeit in der Klinik und wurden von Prof. Zemlin und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. „Am Anfang wog das leichteste Geschwisterkind nur 1.360 g – aber alle Kinder haben sich sehr gut entwickelt und konnten nach knapp 8 Wochen und somit noch vor dem errechneten Geburtstermin gesund nach Hause entlassen werden.“

 

Die Dokumentation verspricht einen spannenden Einblick in das Leben von Familie Acker- Kalina und den Alltag anderer Familien mit Mehrlingen. „Wer drei, vier oder fünf Kinder auf einen Schlag bekommt, muss ganz plötzlich zusammenrücken und teilen. Für Mehrlingseltern bedeutet der Kindersegen eine hohe physische, psychische und finanzielle Belastung: Auf die riskante Schwangerschaft folgt ein Ausnahmezustand, in dem sich alles nach den Kindern richtet. Die einzigartige Langzeit-Dokumentation zeigt Mehrlinge und ihre Eltern in ihrem schwierigen, aber oft erfüllten Alltag.“, heißt es in der Ankündigung des Senders.

 

Die Dokumentation „Mich gibt's fünfmal! - Leben als Mehrling“ läuft am Samstag, 13.07.2019, von 20:15 Uhr bis 0:20 Uhr auf dem Fernsehsender VOX. Sie wird am darauffolgenden Sonntag, 14.07.2019, von 10:55 Uhr bis 15:10 Uhr vom gleichen TV-Sender wiederholt.

 

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