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Patienteninformation Zahnersatz

In der nachstehenden Übersicht sind verschiedene Gebisssituationen grafisch dargestellt. Hier können Sie selbst die zu Ihnen passende Abbildung durch Anklicken auswählen und erhalten erste Informationen zu den grundsätzlichen Versorgungsmöglichkeiten und -alternativen sowie deren Vor- und Nachteile und Materialvarianten. Zur ausführlichen zahnärztlichen Beratung und Planung Ihres individuellen Zahnersatzes stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schauen Sie innerhalb unserer Ambulanzsprechzeiten in unserer Klinik vorbei – wir beraten Sie gerne!


Vollbezahnter Kiefer

Im vollbezahnten Kiefer sind noch alle Zähne vorhanden und erhaltungs- bzw. aufbaufähig. An einzelnen Zähnen im Front- und/oder Seitenzahnbereich sind größere Defekte vorhanden, die durch eine herkömmliche Füllungstherapie ästhetisch oder funktionell nicht regelrecht versorgt werden können.

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Einfaches Lückengebiss

Im einfachen Lückengebiss ist die Zahnreihe durch Verlust oder Nichtanlage einzelner Zähne unterbrochen. Befindet sich die Lücke innerhalb des Zahnbogens und ist somit zahnbegrenzt, spricht man von einer sog. Schaltlücke. Freiendlücken hingegen bezeichnen eine verkürzte Zahnreihe, wenn der hinterste Zahn oder die hintersten Zähne der Zahnreihe verlorengegangen sind. Da hier genügend eigene Zähne vorhanden sind, bietet sich als Wahltherapie meist eine festsitzende Versorgung an.

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Komplexes Lückengebiss

Im komplexen Lückengebiss fehlen mehrere Zähne innerhalb eines Kiefers; die Zahnlücken sind ausgedehnter oder die Zahnreihe ist stark verkürzt. Gestaltet sich die Verteilung der zu erhaltenden Restzähne ungünstig, ist oftmals ein festsitzender Zahnersatz ohne Implantatinsertion nicht mehr möglich. Die verbleibenden Zähne können jedoch zur  Verankerung eines herausnehmbaren Zahnersatzes herangezogen werden.

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Stark reduziertes Lückengebiss

Im stark reduzierten Lückengebiss sind im Kiefer nur noch ein bis drei erhaltungsfähige Restzähne vorhanden, deren prothetische Wertigkeit nur noch als gering einzustufen ist, da diese oftmals bereits vorgeschädigt sind. Als vollwertige Pfeilerzähne zur Verankerung von Zahnersatz sind diese Zähne nicht mehr belastbar. Sie können jedoch zur erheblichen Verbesserung der Prothesenlagestabilität vor allem im Unterkiefer herangezogen werden.

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Zahnloser Kiefer

Der Verlust aller Zähne grenzt die Verankerungsmöglichkeiten einer prothetischen Versorgung stark ein. Neben herkömmlichen rein schleimhautgetragenen Vollprothesen können hier Implantate und andere präprothetische chirurgische Eingriffe die Lagestabilität und den Tragekomfort erheblich verbessern. Je nach individueller Situation kann der implantatgetragene Zahnersatz herausnehmbar oder sogar festsitzend gestaltet werden.

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Kieferdefekte

Die Defektprothetik ermöglicht es, neben dem Ersatz von Zähnen, auch Knochen- und Weichgewebsdefekte im Kiefer- und Gesichtsbereich zu ergänzen, die durch schwere Tumorerkrankungen, Fehlbildungen oder Unfälle entstanden sind.

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Kontakt- /Ansprechpartner

Prof. Dr. F. P. Nothdurft
Oberarzt der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde

Telefon

0 68 41 - 16 - 2 49 03
Telefax

0 68 41 - 16 - 2 49 52
E-Mail

frank.nothdurft @uks.eu

Quellenangaben

Fachliteratur

  • Curriculum Prothetik (J.R. Strub, J.C. Türp, S. Witkowski, M. B. Hürzeler, M. Kern) - 3., überarbeitete und erweiterte Auflage - Quintessenz, 2005.
  • Die prophylaktisch orientierte Versorgung mit Teilprothesen (P. Pospiech) - 1. Auflage - Thieme, 2001.
  • Zahnärztliche Prothetik (W. Gernet, R. Biffar, N. Schwenzer, M. Ehrenfeld) - 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage - Thieme, 2007.
  • Lehrbuch der zahnärztlichen Prothetik (R. Marxkors) - 5., überarbeitete und erweiterte Auflage - Deutscher Zahnärzte Verlag, 2010.
  • Taschenbuch der Zahnärztlichen Werkstoffkunde (R. Marxkors, H. Meiners) - 5., überarbeitete und ergänzte Auflage - Deutscher Zahnärzte Verlag, 2001.
  • Oxidkeramiken und CAD/CAM-Technologien (J. Tinschert, G. Natt) - Deutscher Zahnärzte Verlag, 2007.
  • Nothdurft F.P., Propson M., Spitzer W.J., Pospiech P.R.: Implantatgetragene Versorgung eines ausgedehnten Resektionsdefektes der Maxilla – Ein mehrstufiges Therapiekonzept. Schweiz Monatsschr Zahnmed 118: 827-834 (2008)
  • Verschiedene Leitlinien und Stellungnahmen der DGZMK.
  • Bildatlas zur Patienteninformation in der Zahnarztpraxis „Zahnärztliche Prothetik“ (P. Rammelsberg, P. Pospiech) -  Spitta, 2005.

Copyright/Abbildungsnachweis

Alle Illustrationen wurden vom Universitätsklinikum des Saarlandes, Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde erstellt und sind somit urheberrechtlich geschützt. Die Übernahme, Weiterverwendung und Veröffentlichung bedarf in jedem Fall der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Klinikleitung. Wer gegen das Urheberrecht verstößt, macht sich nach dem Urheberrecht strafbar. Zudem wird er kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadenersatz leisten. (15.06.2016)