Bauliche Anlagen
Das Universitätsklinikum des Saarlandes verfügt über mehr als 100 Gebäude, die in Pavillonbauweise angeordnet sind. Teile dieser Bausubstanz stammen noch aus den Jahren 1906 bis 1909, als die damalige "Pfälzische Heil- und Pflegeanstalt" auf diesem Gelände entstand.
1922 wurde in einem Teil dieser Gebäude ein Landeskrankenhaus in Betrieb genommen, das Ende 1945 bereits über 1.100 Betten verfügte. Am 08. März 1947 fand die Gründung der Medizinischen Fakultät sowie die Errichtung der Universitätskliniken im Landeskrankenhaus Homburg statt.
Im Verlauf der 60er Jahre wurden mehrere neue Klinikgebäude fertiggestellt: Augenklinik, Chirurgie, Nervenklinik, Pathologie, Orthopädie, Hautklinik-Ambulanzgebäude, HNO-Urologie, Frauenklinik-Neubau mit Hörsaalgebäude und OP, Medizinische Klinik, Radiologische Klinik. Seit 1972 wurden im Rahmen des Hochschulbauförderungsgesetzes weit mehr als 200 Mio. Euro investiert. Die Baumaßnahmen wurden vor allem im Bereich der Nervenklinik, Pneumologie, Orthopädie, Chirurgie und Nuklearmedizin durchgeführt.
Zusätzlich wurden ein neues Versorgungszentrum für die Technik errichtet und die Zentralküche gebaut. Der Funktionstrakt der Chirurgie (Investitionsvolumen: 50 Mio. Euro) wurde 1989 in Betrieb genommen. Der Neubau einer kombinierten Frauen- und Kinderklinik mit einem Investitionsvolumen von über 50 Mio. Euro wurde im September 1995 fertiggestellt. Im April 1995 wurde der Neubau für die Virologie in Betrieb genommen. Mit einem Aufwand von 14 Mio. Euro wurden im April 1996 die neuen OP-Bereiche der HNO-Klinik und der Urologie in Betrieb genommen. Die Infrastruktur (Wege, Kanalsystem, EDV-Netz, Elektroversorgung) wurde vollständig neu geschaffen.
