
Schwerpunkte klinische Versorgung
Schwerpunkte liegen in der Diagnostik und Therapie von:
* urologischen Erkrankungen im Kindesalter
* Erkrankungen der Prostata
* urologischen Tumoren im Kindes- und Erwachsenenalter
* Harnsteinerkrankungen
Es werden alle Formen der Harnableitung, einschließlich des Harnblasenersatzes, durchgeführt, ebenso wie die organerhaltende Nierenchirurgie und die radikale Tumorchirurgie beim Prostatakarzinom mit nerverhaltenden Techniken. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Nierentransplantation dar (Nieren-Transplantationszentrum des Saarlandes - Innere Medizin IV). Neben der Transplantation durch Vermittlung von Spendernieren über die internationale Organisation EURO-Transplant steigt der Anteil von Nierentransplantationen von Lebendspendern. Neben den operativen Behandlungsverfahren kommt der Brachytherapie des Prostatakarzinoms in Zusammenarbeit mit den Strahlentherapeuten und der adjuvanten und palliativen Chemotherapie beim Hoden-, Blasen-, Nieren- und Prostatakarzinom eine wichtige Bedeutung zu.
Im ambulanten Bereich existieren neben der Poliklinik für allgemeine urologische Einrichtungen Spezialsprechstunden für Tumorpatienten, für Prostatadiagnostik, Harninkontinenz, Andrologie einschließlich Fertilitätsabklärung und eine spezielle Kindersprechstunde.
Gemeinsame Sprechstunden im Rahmen des in vitro-Fertilisationsprogrammes für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch (gemeinsam mit der Frauenklinik) werden angeboten, ebenso wie Sprechstunden für Kinder mit neurogener Blasenentleerungsstörung, zum Beispiel mit Meningomyelozele (gemeinsam mit Neurochirurgen, Orthopäden und Neuropädiatern).
Derzeitige Forschungsschwerpunkte:
- Zytogenetische und molekulargenetische Untersuchungen zu den genetischen Grundlagen von Entstehung und Wachstum des Prostata- und Harnblasenkarzinoms
- Identifizierung neuer molekularer Marker und therapeutischer Zielstrukturen beim Prostatakarzinom
- In vitro Modelle zur Untersuchung von Proliferation und Invasion des Prostata- und Harnblasenkarzinoms
- Untersuchungen zum Nachweis und zur prognostischen Relevanz von zirkulierenden Tumorzellen und Mikrometastasen beim Harnblasenkarzinom
- Untersuchungen zum Nachweis von antimikrobiellen Peptiden im menschlichen Urogenitalsystem sowie deren biologische Bedeutung
- Chemotherapiestudien beim Harnblasen-, Hoden-, Nieren- und Prostatakarzinom
- Organerhaltende Nierenchirurgie
- Laparoskopische (minimal-invasive) Chirurgie - DaVinc-Roboter-Assistierte Chirurgie
- Extra- und intrakorporale Harnsteinzertrümmerung
Die Klinik für Urologie ist u.a. Mitglied von:
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Prof. Dr. Michael Stöckle
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