Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Neurologie
Leitung: Prof. Dr. med. Klaus Faßbender
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Ambulanz für Multiple Sklerose und andere neuroimmunologische Erkrankungen

Die Spezialambulanz betreut mehrheitlich Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose, daneben Patienten mit anderen entzündlichen oder immunvermittelten Erkrankungen des Nervensystems wie Vaskulitis, CIDP, GBS oder Myasthenia gravis.

 

Die Ambulanzärzte verfügen über besondere Erfahrung in der Diagnosestellung und Therapie dieser Erkrankungen und können aufgrund ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auf diesem Gebiet über die neuesten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten informieren.

Die Tätigkeit der Ärzte wird unterstützt durch Schwester Petra Vollmer, eine in der Betreuung von MS Patienten speziell geschulte Krankenschwester. Schwester Petra organisiert die Termine der Sprechstunde, unterstützt die standardisierte Untersuchung durch Geh- und Stecktests oder misst bei Bedarf mittels Ultraschall den Restharn. Sr. Petra schult ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten mit MS in der Injektion von Interferonen oder Copaxone.

 

Die MS-Ambulanz bietet das gesamte Spektrum moderner diagnostischer Verfahren und sämtliche für die MS zugelassene Therapien an. Zur Behandlung mit Kortison (Hochdosistherapie), Tysabri, Lemtrada und Mitoxantron stehen ambulante Behandlungsplätze zur Verfügung, die an die Ambulanzräume angeschlossen sind.

 

Insbesondere für Patienten mit Multipler Sklerose gibt es in dieser Ambulanz immer wieder Möglichkeiten zur Teilnahme an einer der multizentrischen, kontrollierten Studien zur Immuntherapie der MS sowie zu neuroprotektiven Therapieverfahren. Ein besonderer Schwerpunkt der MS-Ambulanz liegt in der Behandlung von Patienten mit akuter autoimmuner Optikusneuritis. Für diese Patientengruppe besteht ebenfalls die Möglichkeit der Teilnahme an einer multizentrischen klinischen Studie.