Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Professur für Transplantations- und Infektionsimmunologie
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Martina Sester
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Abteilung für Transplantations- und Infektionsimmunologie

Leitung
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Martina Sester

Vizepräsidentin für Forschung und Technologietransfer

Tel. 06841/16-23557, -23982
Fax 06841/16-21347

Willkommen auf den Seiten der
Abteilung für Transplantations- und Infektionsimmunologie

Die Abteilung für Transplantations- und Infektionsimmunologie wurde im Jahre 2009 als interdisziplinäre Abteilung zur Verknüpfung grundlagenorientierter Fragestellungen mit patientennaher Forschung gegründet. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen die Regulation zellulärer Immunantworten gegen klinisch relevante Erreger sowie gegen Spendergewebe nach Organtransplantation. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Monitoring infektiöser Komplikationen unter Immunsuppression und auf der Quantifizierung der Wirkstärke von Immunsuppressiva. Die Abteilung umfasst ein Forschungslabor sowie einen diagnostischen Bereich, der die Quantifizierung spezifischer T Zellen gegen das Cytomegalievirus sowie gegen den Erreger der Tuberkulose mittels modernster Technologie anbietet. Die wissenschaftlichen Arbeiten werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Else-Kröner-Fresenius Stiftung, die Deutsche José Carreras Leukämie Stiftung, die Roche Organ Transplant Research Foundation (ROTRF), die Europäische Union (EU), die Staatskanzlei des Saarlandes und die Europäische Union im Rahmen des Programms „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“  unterstützt.

Aus der Forschung

Deutschlandweite Multicenterstudie gestartet

Unter Leitung unserer Abteilung und der Klinik für Innere Medizin IV wurde eine deutschlandweite Multicenterstudie mit dem Titel "Die Rolle präformierter alloreaktiver T Zellen auf akute Abstoßungsepisoden und Langzeit-Transplantatüberleben bei Patienten nach Nierenlebendspende" gestartet (Clinicaltrials.gov #NCT02633826).

Nähere Infos im UKS Report!

 

 

Projekt "Impftrain" bewilligt

In Kollaboration mit dem Institut für Sport- und Präventivmedizin (Prof. Tim Meyer) und dem Institut für Mikrobiologie und Hygiene (Prof. Barbara Gärtner) führen wir ein Projekt zur Impfung im leistungssportlichen Training durch.

Dieses Projekt wird mit Forschungsmitteln des Bundesinstituts für Sportwissenschaft aufgrundeines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Nähere Infos in unserem Projektvideo!

New Papers

Schub, D., Fousse, M., Faßbender, K., Gärtner, B.C., Sester, U., Sester, M., and Schmidt, T.

CTLA-4 expression on VZV-specific T cells in CSF and blood allows identification of VZV related central nervous system infections.
Eur J Immunol 2017; in press.    Impact Punkte: 4.227. Abstract

 

Dieses Manuskript beruht auf einem neu entwickelten und von uns patentierten Verfahren zum Nachweis Antigen-spezifischer T Zellen aus Liquor. Die Studie zeigt, dass spezifische T Zellen gegen das Varizella zoster Virus (VZV) bei Patienten mit VZV-bedingter ZNS Infektion im Liquor angereichert sind. Zudem weisen VZV-spezifische T Zellen sowohl im Blut als auch im Liquor im Vergleich zu T Zellen anderer Spezifitäten und im Vergleich zu Patienten mit nicht-VZV-bedingten ZNS-Erkrankungen eine erhöhte Expression von CTLA-4 auf. Zusammenfassend können die Ergebnisse dieser Arbeit, die in enger Kooperation mit der Klinik für Neurologie entstand, zu einer verbesserten Diagnostik von ZNS-Erkrankungen führen.


Fischer, M., Leyking, S., Schaefer, M., Elsäßer, J., Janssen, M., Mihm, J., van Bentum, K., Fliser, D., Sester, M., and Sester, U.

Donor-specific alloreactive T cells can be quantified from whole blood, and may predict cellular rejection after renal transplantation.
Eur J Immunol 2017; 47:1220-1231.    Impact Punkte: 4.227. Abstract

 

Dieses Manuskript beschreibt die Etablierung eines Vollblutassays zum Nachweis alloreaktiver T Zellen sowie deren Charakterisierung. Desweiteren zeigen erste Daten einer Pilotstudie, dass alloreaktive T Zellen vor Transplantation Hinweise auf zelluläre Abstroßungsreaktionen nach Transplantation liefern können. Michaela Fischer hat die Daten im Rahmen ihrer Promotion erhoben. Die Arbeit entstand in Kollaboration mit der Klinik für Innere Medizin IV.

 

Auf Basis dieser Arbeit wurde eine Deutschlandweite Multicenterstudie zur Rolle präformierter alloreaktiver T Zellen zur Vorhersage von zellulären Abstoßungsreaktionen initiiert. Nähere Infos im UKS Report.


Schoch, J., Rohrer, T., Kaestner, M., Abdul-Khaliq, H., Gortner, L., Sester, U., Sester, M., and Schmidt, T.

Quantitative, phenotypical and functional characterization of cellular immunity in children and adolescents with Down syndrome.
J Infect Dis 2017; 215:1619-1628.    Impact Punkte: 6.344. Abstract

 

In diesem Manuskript sind die Ergebnisse der experimentellen medizinischen Doktorarbeit von Justine Schoch zusammengefasst. Die Studie beschreibt Unterschiede in der zellulären Immunantwort bei Kindern mit Down Syndrom. Diese können zum besseren Verständnis einer erhöhten Inzidenz von Infektionen bei diesen Kindern beitragen.

Die Arbeit entstand als interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Abteilung mit den Kliniken für Pädiatrie und pädiatrische Kardiologie.


 

 

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