Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Wir über uns - Das Klinikum im Überblick
Sie befinden sich hier: >> Startseite >> Wir über uns >> Klinikumsportrait

Das UKS Spitzenstellung in Krankenversorgung, Lehre und Forschung

Krankenversorgung
Das UKS ist ein medizinisches Hochleistungszentrum mit 30 Kliniken und 20 Instituten. Jährlich werden hier über 50.000 Patienten stationär und über 200.000 ambulant behandelt. Ein Team von über 600 Ärzten und rund 2.000 Pflegekräften kümmert sich in interdisziplinären und qualitätszertifizierten Zentren um Ihre Gesundheit. Auf ethische und soziale Kompetenz, die im Leitbild festgeschrieben sind, legt das UKS besonderen Wert. Dort heißt es u.a.: „Wir handeln so, wie wir selbst behandelt werden wollen“ und „Wir orientieren uns konsequent an den Bedürfnissen der Patienten“. Bei uns stehen Sie als Patient also immer im Mittelpunkt.

 


Le
hre

An der Medizinischen Fakultät des Saarlandes studieren rund 2.000 Studentinnen und Studenten der Fächer Human- und Zahnmedizin, Human- und Molekularbiologie sowie Bioinformatik. Die Medizinische Fakultät wurde 1947 gegründet und ist die Keimzelle der Universität des Saarlandes.

Als Ausbilder ist das UKS einer der größten im Land: 640 junge Menschen werden jährlich in Schulen der Gesundheitsfachberufe unterrichtet und zu Hebammen, Diätassistenten, Orthoptisten, MTRA, MTLA, PTA, Physiotherapeuten und nicht zuletzt Gesundheits- und Krankenpflegern ausgebildet.

Medizinstudium
Studiendekanat der Medizinischen Fakultät
T 0 68 41 - 16 - 2 60 72
studiendekanat@uks.eu

Schulzentrum

Zentralbüro
T 0 68 41 - 16 - 2 37 00
schulzentrum@uks.eu


Forschung

Das UKS bietet international vernetzte Spitzenforschung. Zahlreiche nationale und EU-Förderungen unterstreichen den Platz, den die saarländische Universitätsmedizin einnimmt. Unsere international sichtbare Forschung bildet die theoretische Basis zukünftiger Diagnostik- und Therapieverfahren. In der Verpflichtung der Ausbildung neuer Generationen von Ärzten und Wissenschaftlern werden im Umfeld dieser Forschungsarbeiten zahlreiche Arbeitsplätze für den nationalen und internationalen Forschungsnachwuchs geschaffen. Diese Grundlagenforschung hat zum Ziel, unser Wissen um das Entstehen von Krankheiten und deren Auswirkungen ständig zu erweitern – in Homburg wird also auch für Ihre Gesundheit geforscht.

Dekanat der Medizinischen Fakultät
T 0 68 41 - 16 - 2 60 00
mfdekan@uks.eu

Forschungsdekanat der Medizinischen Fakultät
T 0 68 41 - 16 - 2 61 03
forschungsdekanat@uks.eu



Gesundheit im Saarland - Spitze bei medizinischen Dienstleistungen

Kennzahlen 2013

Kliniken und Institute

39

Beschäftigte

ca. 5.000

Stationärer Bereich
Planbetten

1.293

Patienten (Fälle)

54.630

Durchschnittliche Verweildauer (Tage)

--

Ambulanter Bereich
Neuzugänge

212.985

davon: Hochschulambulanzen

87.488

Institutsleistungen

39.132

Privatambulanzen

31.832

Kassenambulanzen

--

Notfallbehandlungen

34.624

Sonstige

19.909

Ausbildung
Studierende der Human- und Molekularbiologie (WS 2013/2014) 365
Studierende der Bioinformatik (WS 2013/2014) 203
Studierende der Medizin und Zahnmedizin (WS 2013/2014)

2.076

Schüler, Auszubildende, Praktikanten

614

Struktur des UKS

Klinische Zentren am UKS

Um die Behandlung der Patienten weiter zu optimieren, wurden interdisziplinäre Zentren geschaffen. Die Kliniken und Institute wurden in die nachfolgenden Zentren zusammengefasst. Die bewusst geförderte Zusammenarbeit der Kliniken und Abteilungen untereinander mit der Einrichtung von Qualitätszirkeln stellt zweifelsohne eine Qualitätsverbesserung dar, gleichfalls schafft sie mehr Transparenz und eine Reihe von notwendigen Synergieeffekten.

  • Chirurgisches Zentrum
  • Zentrum für Frauen, Kinder und Adoleszente
  • Zentrum für Innere Medizin
  • Interdisziplinäres Zentrum
  • Neurozentrum
  • Radiologisches Zentrum
  • Zentrum für Infektionskrankheiten
  • Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • Zentrum für Pathologie und Rechtsmedizin
  • Spezielle Kompetenzen

Die detaillierte Übersicht aller Einrichtungen und Kiniken finden Sie unter
www.uniklinikum-saarland.de/de/einrichtungen/kliniken_institute

 

Übersicht der Einrichtungen und Ihrer Direktoren/Leiter (UKS-Geschäftsbericht 2011)



Theoretische Fachrichtungen der Medizinischen Fakultät

Anatomie, Entwicklungsbiologie, Zellbiologie, Physiologie, Medizinische Biochemie und Molekularbiologie, Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Biophysik, Humangenetik

Klinische Fachrichtungen der Medizinischen Fakultät

Innere Medizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Anästhesiologie, Neurochirurgie, Frauenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Dermatologie, Pädiatrie, Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie, Forensische Psychologie und Psychiatrie, Radiologie, Urologie und Kinderurologie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Pathologie, Rechtsmedizin, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Virologie, Psychotherapie und Psychosomatik, Medizinische und Klinische Psychologie, Sport- und Präventivmedizin, Biotechnologie und Medizintechnik am Fraunhofer IBMT, Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Medizinische Informatik (IMBEI), Institut und Hochschulambulanz für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Public Health, Professur für Immun- und Gentherapie

Organisation + Organigramme

Organe des UKS

Das UKS ist eine rechtlich selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts dessen Organe satzungsgemäß der Klinikumsvorstand und der Aufsichtsrat sind. Ihre Zusammensetzung und Aufgaben sind in der Satzung des UKS geregelt.

 

Demnach gehören dem Vorstand an: der Ärztliche und der Kaufmännische Direktor, der Pflegedirektor und der Dekan der Medizinischen Fakultät. Der Vorstand leitet das UKS und ist unter anderem zuständig für die Organisation, die betriebswirtschaftliche Verwaltung, die Mittelzuweisung im klinischen Bereich und die Abstimmung der Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät.


Mitglieder des Aufsichtsrates sind qua Amt verschiedene Angehörige der saarländischen Landesregierung, der Universitätspräsident, ein externer Sachverständiger aus der Wirtschaft, zwei externe Sachverständige aus der medizinischen Wissenschaft und ein von den Beschäftigten des UKS gewählter Beschäftigtenvertreter. Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand, bestellt dessen Mitglieder und regelt ihre Vergütung. Darüber hinaus ist er unter anderem zuständig für die Feststellung des Wirtschaftsplanes und des Jahresabschlusses.

Vorstellung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder des UKS (UKS-Report III-2012)

 

Organigramme

Organisationsstrukur des UKS

Organigramm Ärztliche Direktion

Organigramm Kaufmännische Direktion

Organigramm Pflegedirektion

Wichtige Ansprechpartner im UKS

Ansprechpartner/inGebäudeTelefon

Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Bernhard Schick

Geb. 11 EG

0 68 41 - 16 - 2 40 13

Kaufmännischer Direktor: Ulrich Kerle

Geb. 11, 1. OG

0 68 41 - 16 -2 22 10

Pflegedirektor: Wolfgang Klein

Geb. 11, EG

0 68 41 - 16 -2 20 80

Dekan: Univ.-Prof. Dr. Michael D. Menger

Geb. 15, EG

0 68 41 - 16 -2 60 00

Telefonzentrale

Geb. 10

0 68 41 - 16 -0

Info-Zentrum

Geb. 10

0 68 41 - 16 -1 61 61

Dezernat Personal: Peter Birkelbach

Geb. 11, 1. OG

0 68 41 - 16 -2 20 20

Dezernat Finanzen: Lars Roos

Geb. 17, 1. OG

0 68 41 - 16 -2 22 43

Dezernat Wirtschaft: Lothar Eschmann

Geb. 79

0 68 41 - 16 -2 21 01

Dezernat Technik: Peter Lüttchens

Geb. 79

0 68 41 - 16 -2 22 22

Dezernat Recht und Verwaltung: Petra Schmalenberger

Geb. 11, 1.OG

0 68 41 - 16 -2 23 70

Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik: Andreas Jeck Geb. 86, EG 0 68 41 - 16 -2 21 61

Zentrum für Medizintechnik:

Geb. 27

0 68 41 - 16 -2 21 81

Bauliche Anlagen



Das Universitätsklinikum des Saarlandes verfügt über mehr als 100 Gebäude, die in Pavillonbauweise angeordnet sind. Teile dieser Bausubstanz stammen noch aus den Jahren 1906 bis 1909, als die damalige "Pfälzische Heil- und Pflegeanstalt" auf diesem Gelände entstand.


1922
wurde in einem Teil dieser Gebäude ein Landeskrankenhaus in Betrieb genommen, das Ende 1945 bereits über 1.100 Betten verfügte. Am 08. März 1947 fand die Gründung der Medizinischen Fakultät sowie die Errichtung der Universitätskliniken im Landeskrankenhaus Homburg statt.


Im Verlauf der 60er Jahre
wurden mehrere neue Klinikgebäude fertiggestellt: Augenklinik, Chirurgie, Nervenklinik, Pathologie, Orthopädie, Hautklinik-Ambulanzgebäude, HNO-Urologie, Frauenklinik-Neubau mit Hörsaalgebäude und OP, Medizinische Klinik, Radiologische Klinik. Seit 1972 wurden im Rahmen des Hochschulbauförderungsgesetzes weit mehr als 200 Mio. Euro investiert. Die Baumaßnahmen wurden vor allem im Bereich der Nervenklinik, Pneumologie, Orthopädie, Chirurgie und Nuklearmedizin durchgeführt.


Zusätzlich wurden ein neues Versorgungszentrum für die Technik errichtet und die Zentralküche gebaut. Der Funktionstrakt der Chirurgie (Investitionsvolumen: 50 Mio. Euro) wurde 1989 in Betrieb genommen. Der Neubau einer kombinierten Frauen- und Kinderklinik mit einem Investitionsvolumen von über 50 Mio. Euro wurde im September 1995 fertiggestellt. Im April 1995 wurde der Neubau für die Virologie in Betrieb genommen. Mit einem Aufwand von 14 Mio. Euro wurden im April 1996 die neuen OP-Bereiche der HNO-Klinik und der Urologie in Betrieb genommen. Die Infrastruktur (Wege, Kanalsystem, EDV-Netz, Elektroversorgung) wurde vollständig neu geschaffen.

Logistik und Energie

Logistik und Energie

Rund 100 Handwerker betreuen im Universitätsklinikum die Gebäude mit 1.088.378 m3 umbautem Raum und einer Hauptnutzfläche von 177.617 m2. Darin sind die Gebäude des theoretischen Fachbereiches enthalten.

Das Klinikum verfügt über eine Fläche von insgesamt 302 ha; davon sind 198 ha Wald, 38 ha Gebäude- und Freiflächen, 48 ha Acker- und Grünland und 18 ha sonstige Flächen (Wege, Wasser, Brachland). Das Waldgelände, in dem sich drei Tiergehege befinden, umfasst eine eigenständige Jagd, die verpachtet ist.

Beschaffung, Bewirtschaftung, Lagerhaltung

Für die Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung der Gebäude, der maschinellen Anlagen und der technischen Einrichtungen wird ein Materiallager von über 15.000 Artikeln vorgehalten..

 

Fuhrpark (Ver- und Entsorgung; Hol- und Bringdienst)

Bedingt durch die Pavillonbauweise, muss das Universitätsklinikum mit 34 Kraftfahrzeugen, 5 Zugmaschinen und 10 Anhängern einen verhältnismäßig großen Fuhrpark unterhalten. Eine wesentliche Verbesserung für die Patiententransporte brachte im April 1990 der Einsatz eines Niederflurbusses - inzwischen werden hier Fahrzeuge mit Erdgasantrieb und allen modernen Einrichtungen für Behinderte eingesetzt - zur Beförderung der gehfähigen Patienten und der Besucher. Der Bus, dessen Benutzung kostenfrei ist, verkehrt auf einem Rundkurs durch das Klinikum in einem 15-minütigen Turnus. In Verbindung mit dem Parkhaus vor dem Eingang des Klinikums hat er entscheidend zur Verkehrsberuhigung im Klinikum beigetragen.

Müllentsorgung

1992 wurde eine neue Abfallrichtlinie erarbeitet. Vor deren Inkrafttreten im Jahr 1993 wurde schon in der HNO- und Urologischen Klinik mit einem Pilotprojekt begonnen, das richtungsweisend für die zukünftige Entsorgung war. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Containersystem für B-Abfall (klinikspezifischer Müll) eingeführt. Eine eigene Umweltstelle bemüht sich kontinuierlich darum, Abfall - soweit nicht überhaupt vermeidbar - möglichst umweltfreundlich zu entsorgen und in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.

Entwicklung des Energieverbrauchs

1. Stromverbrauch
Das Gebäudevolumen und vor allem die medizintechnische und EDV-Ausrüstung haben sich in den letzten zehn Jahren durch Um-, Erweiterungs- und Neubauten erheblich erweitert. Entsprechend entwickelte sich auch der Stromverbrauch in Relation zum umbauten Raum und den medizinischen Großgeräten und haustechnischen Anlagen. Nur Rationalisierungsinvestitionen durch Einsatz modernster technischer Mess-, Regel- und Steuerungseinrichtungen in allen technischen Anlagen und medizinischen Einrichtungen können eine weitere Optimierung und damit auch eine Begrenzung des Gesamtstromverbrauchs bewirken. Entsprechende Planungen sind im Gange.

2. Wärmeversorgung

Die Wärmeversorgung des gesamten Klinikums erfolgt durch ein zentrales Heizkraftwerk. In diesem wird neben der eigentlichen Heizenergie für das Klinikum auch Strom erzeugt, der in das Netz der Stadt Homburg eingespeist wird. Trotz des gestiegenen Gebäudevolumens konnte der Wärmebedarf in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt werden.

3. Gasversorgung

Beim Gasverbrauch ist trotz einer Erhöhung des umbauten Raumes eine Verbrauchsreduzierung festzustellen. Ursache ist die Verringerung der Zahl der einzelnen Gasverbraucher, der Einsatz wirtschaftlicher Verfahren sowie eine Zentralisierung der Anlagen.

4. Sauerstoffversorgung

In bezug auf den Sauerstoffverbrauch ist mit steigendem umbauten Raum und somit steigender Patientenversorgung auch eine kontinuierliche Zunahme des Verbrauches festzustellen.

5. Wasserversorgung
Trotz einer deutlichen Verbrauchsreduzierung sind die Wasser- und Abwasserkosten im letzten Jahrzehnt enorm angestiegen. Für das Klinikum wurden zentrale Abwasser-, Mess- und Kontrollstationen gebaut. Für die Abwasserentsorgung ist ein Kanalisationsprojekt für über 10 Mio. Euro im Bau.