Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Urologie und Kinderurologie
Leitung: Prof. Dr. Michael Stöckle
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Die Klinik für Urologie und Kinderurologie der Universität des Saarlandes hat die Aufgabe Patienten - unabhängig von Alter und Erkrankungsursache - medizinisch und operativ nach den neuesten Erkenntnissen auf dem gesamten Fachgebiet der Urologie zu versorgen. Behandelt werden all Erkrankungen der Nieren, der Nebennieren, der Harnleiter, der Blase, der Harnröhre, der Prostata und der männlichen Geschlechtsorgane. Neben seinem traditionellen Schwerpunkt auf dem Gebiet der "Männerkrankheiten" betreut und behandelt der Urologe heute ebenso Frauen und Kinder mit Erkrankungen der genannten Organe.

In unserer Klinik der Maximalversorgung werden alle modernen diagnostischen und therapeutischen Behandlungsverfahren auf dem Gebiet der Urologie durchgeführt. Diese schließen neben Chemotherapien für alle urologischen Tumoren auch die modernen minimal invasiven ("Schlüssellochchirurgie" z.B. Roboter-assistierte minimal-invasive Prostatektomie mit dem da Vinci® System) und offenen operativen Eingriffe bis hin zur Nierentransplantation ein. Im ambulanten Bereich existieren neben der Poliklinik für allgemeine urologische Erkrankungen Spezialsprechstunden für Tumorpatienten, für Prostatadiagnostik, Harninkontinenz, Andrologie einschließlich Fertilitätsabklärung und eine spezielle Kindersprechstunde.

Aktuelles aus unserer Klinik

Erste roboter-assistierte minimal-invasive Nierentransplantation in Deutschland an der Klinik für Urologie in Homburg/Saar

Roboter-assistierten Nierentransplantationen mit dem DaVinci-System - OP
Roboter-assistierten Nierentransplantationen mit dem DaVinci-System - Gefäßnaht

Der Siegeszug der roboter-assistierten Operationen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Am 19. und 20. Juni 2016 wurden am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) die beiden ersten roboter-assistierten Nierentransplantationen in Deutschland durchgeführt. Die Eingriffe erfolgten mit Unterstützung von Dr. Alberto Breda aus Barcelona, der diese Operationstechnik im Sommer 2015 an seiner Klinik etabliert hat. Damit ist Deutschland nun das vierte europäische Land, das diese hochmoderne Operationstechnik während der letzten beiden Jahre zur Durchführung von Nierentransplantationen eingesetzt hat. Die Entwicklung ist sehr jung, die Gesamtzahl derartiger Operationen in Europa liegt bislang noch bei unter 30 Eingriffen.

„Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Roboterchirurgie können in zunehmendem Umfang auch komplexe Operationen minimal-invasiv durchgeführt werden", sagt Prof. Dr. Michael Stöckle, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie in Homburg/Saar. Die Etablierung des „daVinci“-Operationsroboters begann vor etwa zehn Jahren mit der Einführung der roboter-assistierten Prostatakarzinomoperation. Seither wurde das Spektrum roboter-unterstützer Operationen auch in Homburg stetig erweitert: "Blasenkrebsoperationen lassen sich inzwischen minimal-invasiv durchführen, auch die Bildung von Ersatzblasen", ergänzt Prof. Dr. Stefan Siemer, stellvertretener Klinikdirektor. Darüber hinaus wurden die rekonstruktive Chirurgie von Abflussstörungen des Nierenbeckens und die Nierentumorchirurgie fast vollständig auf den minimal-invasiven Zugangsweg umgestellt. Seit 2010 werden auch Spendernieren-Entnahmen für die Lebendspendentransplantation roboter-assistiert durchgeführt.

Neben der Minimierung des Zugangstraumas hat die Operationstechnik bei der Nierentransplantation weitere Vorteile, deren Relevanz sich erst durch die Langzeitbeobachtung der betroffenen Patienten wird herausarbeiten lassen: "So erlauben die gegenüber der offenen Operation deutlich verbesserten Sichtverhältnisse eine subtilere Gefäßnaht beim Anschluss der Blutgefäße des Transplantats an die Blutgefäße des Empfängers. Zum anderen sollten sogenannte Lymphocelen, also Ansammlungen von Lymphflüssigkeit um das Transplantat, bislang eine der häufigsten Komplikationen der Nierentransplantation, deutlich seltener werden", so Prof. Stöckle. Da die minimal-invasive Transplantation von der freien Bauchhöhle aus durchgeführt wird, kann die Lymphflüssigkeit in die Bauchhöhle abfließen und dort resorbiert werden.

 

Medienecho – Erste roboter-assistierte minimal-invasive Nierentransplantation in Deutschland

Vortragspreis der Südwestdeutschen Gesellschaft für Urologie (SWDGU) für Dr. Martin Janssen

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Forschungsförderung Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie (SWDGU)

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Deutsche Netzwerk Nierenzelltumoren e.V - Dr. Bozhena Vynnytska-Myronovska erhielt den Preis für die beste experimentelle Arbeit

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Urologen des UKS in Homburg in Top-Mediziner-Liste

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Klinik für Urologie und Kinderurologie

Klinikdirektor
Univ.-Prof. Dr. Michael Stöckle

Tel.: 06841 - 16 - 24702/04
Fax: 06841 - 16 - 24795

Stellv. Klinikdirektor
Prof. Dr. Stefan Siemer

Tel.: 06841 - 16 - 24702/04
Fax: 06841 - 16 - 24795

Postanschrift
Klinik für Urologie und
Kinderurologie
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße
D-66421 Homburg/Saar

PREFERE-Studie - Fragen und Antworten

Präferenzbasierte randomisierte Studie zur Evaluation von vier Behandlungsmodalitäten beim Prostatakarzinom mit niedrigem oder „frühem intermediären „Risiko"

Was hilft gegen Prostatakrebs?

(Leider kein Screenshot erlaubt)
ZDF-Volle Kanne 25.01.2016

Prof. Dr. Michael Stöckle Aufzeichnung Online-Vortrag vom 5. Februar 2014
Hören und sehen Sie selbst


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Klinikportrait

Klinik für Urologie und Kinderurologie
(Quelle UKS-Report II 2011)

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