Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Leitung: Prof. Dr. Dieter Kohn
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Labor für Biomechanik

Mit dem Labor für Biomechanik steht der Orthopädischen Universitätsklinik die Möglichkeit zur Verfügung, neue Implantate sowie neue Operationstechniken auch biomechanisch zu testen.

Aktuell laufen verschiedene Arbeiten im Bereich der Knie und  Schulterchirurgie. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit der unfallchirurgischen Universitätsklinik, die ebenfalls die Möglichkeit nutzt, Osteosynthesen im Bezug auf Ihre Stabilität zu testen.

RSA-Labor

Die Röntgen-Stereometrie-Analyse (RSA) ist ein auf Nativröntgenbildern basierendes Verfahren, welches präzise dreidimensionale Messungen an Röntgenbildern erlaubt. So können beispielsweise Relativbewegungen zwischen fusionierten Wirbelkörpersegmenten oder zwischen einem Implantat und dem umgebenden Knochen nach vorheriger Markierung mit kleinen Metallkügelchen aus Tantal gemessen werden.  Mit Hilfe wiederholter Untersuchungen kann die Analyse dieser Bewegung im zeitlichen Verlauf durchgeführt werden. Die Röntgen-Stereometrie-Analyse wurde von Göran Selvik in Schweden entwickelt. Selvik selber definierte die RSA als „Wissenschaft von der Anfertigung von 3-D-Bildern aus Röntgenaufnahmen, um primär geographische Charakteristika eines Objekts zu bestimmen“.

 

Die Röntgen-Stereometrie-Analyse wird in der orthopädischen Forschung in vielen Bereichen angewendet, da durch ihre hohe Präzision eine genaue Messung von Implantat- und Knochenbewegung bei Frakturen, Osteosynthesen, Spondylodese oder Endoprothesen möglich ist.