Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Leitung: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
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Pollenwarndienst der Klinik für Innere Medizin V-

Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin

Praktische Tipps und Hinweise:

Als Allergiker sollten sie Ihre Therapie unterstützen und Ihr Befinden verbessern, indem Sie den Kontakt mit den für Sie relevanten Pollenkörnern weitgehend vermeiden:

  1. Beachten Sie die tagesaktuelle Pollenwarnung. Allergiker sollten wissen, wann ihr Allergen "Flugsaison" hat, Pollenkalender dienen nur der groben Orientierung.
  2. Stellen Sie den Tagesrhythmus auf die Pollenhöchstwerte ein. Halten Sie sich in der Zeit, in der Ihre Pollen intensiv fliegen, möglichst wenig im Freien auf und vermeiden vor allem anstrengende Tätigkeiten (Sport). Bei anstrengenden Tätigkeiten atmen Sie kräftiger ein, und es gelangen mehr Pollen in die Luftwege.
  3. Auf dem Land sind morgens die Pollenkonzentrationen hoch, in der Stadt abends. Lüften Sie daher Ihre Wohnung in ländlichen Gegenden abends, in der Stadt morgens. Nachts sollten die Fenster geschlossen bleiben. Generell möglichst bei Windstille lüften, während und nach dem Regen. Evtl. Gitter-Pollenfilter an die Fenster anbringen.
  4. Bei Gräserallergie unterlassen Sie Gartenarbeiten wie Rasenmähen, hierbei können grosse Pollenmengen aufgewirbelt werden. Der Rasen sollte schon vor Beginn der Blüte (Anfang Mai) regelmäßig kurz gehalten werden, möglichst auch in den Nachbargärten.
  5. Schließen Sie im PKW die Fenster und die Lüftungen oder erkundigen Sie sich bei Ihrem Automobilhersteller nach speziellen Pollenfilter für die Lüftung oder Klimaanlage mit Pollenfilter.
  6. Tageskleidung sollte nicht im Schlafzimmer abgelegt werden, da Pollenkörner sehr gut an Kleidung haften. Wäsche sollte auch nicht im Freien getrocknet werden.
  7. Waschen Sie ihr Haar abends, so vermeiden Sie das Einatmen der Allergene während der Nacht.
  8. Entgehen Sie den Pollen während der Blütezeit durch geschickte Urlaubsplanung. Geeignete Ziele sind Hochgebirge, Meer, insbesondere Inseln.
  9. Tragen Sie im Freien eine Brille oder Sonnenbrille. Das hält die Pollen zumindest ein wenig von den Augen fern.
  10. Wischen Sie nach Möglichkeit täglich die Wohnräume, ebenso täglich die Möbel feucht abwischen. Erledigen sollte das nach Möglichkeit aber nicht der Allergiker selbst. Der Staubsauger sollte einen speziellen Feinstaubfilter haben. Die Filtertüte sollte mindestens alle 2 Wochen ausgetauscht werden. Auch beim Staubsaugen verlässt der Allergiker am besten das Zimmer.
  11. Geben Sie das Rauchen auf, die ständige Reizung Ihrer Atemwege erleichtert den Allergenen den Angriff auf die Schleimhäute.
  12. Ärztlichen Rat einholen: ein unbehandelter Heuschnupfen kann zu chronischem Asthma führen oder Sie können Kreuzallergien entwickeln, so wie viele Betroffene. D. h. sie reagieren beispielsweise nicht nur auf Pollen, sondern auch auf bestimmte Lebensmittel.