Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin IV - Nieren- und Hochdruckkrankheiten
Leitung: Prof. Dr. Danilo Fliser
Sie befinden sich hier: >> Startseite >> Klinische Zentren und Einrichtungen >> Klinische Zentren und Einrichtungen am UKS >> Medizinische Kliniken >> Innere Medizin IV >> Forschung >> AG 1 >> Studien >> HOMe aFers 1

HOMe aFers 1 - Studie zur Therapie der Eisenmangelanämie

HOMburg evaluations on application of Ferrum study 1

 

Ein Eisenmangel gilt zurzeit als häufigste Ursache einer Blutarmut in westlichen Industrienationen. Patienten mit einer Blutarmut aufgrund von Eisenmangel können verschiedene Symptome aufweisen, etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwäche und verminderte Belastbarkeit, können aber auch asymptomatisch sein. Bei Auftreten einer Blutarmut gilt ein Eisenmangel stets als behandlungsbedürftig. Hierzu stehen orale und intravenöse Eisenpräparate zur Verfügung.  Zunächst sollte immer eine orale Substitution angestrebt werden. Allerdings werden orale Eisenpräparate von vielen Patienten nicht hinreichend toleriert, da alle verfügbaren oralen Eisenpräparate im Magen-Darm-Trakt Nebenwirkungen hervorrufen können. Daher besteht häufig die Notwendigkeit einer intravenösen Eisensubstitution, die zudem gegenüber der oralen Eisensubstitution die Vorteile eines schnelleren Therapieerfolges für die betroffenen Patienten aufweist.

Die am Markt verfügbaren intravenösen Eisenpräparate werden auch nach ihrer Zulassung hinsichtlich ihrer potentiellen Nebenwirkungen untersucht. Dabei hat sich der Verdacht ergeben, dass Eisenpräparate offenbar in unterschiedlichem Ausmaß zu einem Abfall des Phosphatspiegels im Blut führen können. Ein Abfall des Phosphatspiegels im Blut kann prinzipiell klinisch bedeutsam sein, da alle Körperzellen für ihre Funktionsfähigkeit ausreichende Phosphatmengen bedürfen.

Die Universität des Saarlandes überprüft nun in einer Studie, inwieweit die am Markt verfügbaren Eisenpräparate Eisen-Carboxymaltose und Eisen(III)-Derisomaltose den Phosphathaushalt beeinflussen. Die Studie wird in der Klinik für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Gunnar Heine durchgeführt. Eine detaillierte Darstellung der Studie findet sich im Deutschen Register Klinischer Studien.

Frauen, die älter als 18 Jahre sind und deren Eisenmangel mit einer intravenösen Eisengabe behandelt werden soll, erhalten bei Interesse unter der folgenden Nummer weitergehende Informationen:


Tel. 06841/16-21328


Alle studienbedingten Maßnahmen werden von der Universität des Saarlandes bezahlt.

 

 

 

Stellvertretende Studienleiterin

PD Dr. med. Sarah Seiler-Mußler

Hämatologie

Dr. med. Anca Astrid Cura

Leiter Elektrophysiologie

Dr. med. Christian Ukena

Studienärztin

Dr. med. Insa Emrich

Gynäkologie

Dr. med. Eva-Marie Braun

Leiter Zentrallabor

Prof. Jürgen Geisel

Studienkoordinatorin Zentrallabor

Claudia Teunis

Hämatologie

Dr. Kaddu-Mulindwa

Hämatologie

Dr. Jörg Bittenbring

Diplom-Psychologe

Roberto D'Amelio

weitergehende Informationen

Tel. 06841/16-21328

Studienleiter

Prof. Dr. med. Gunnar Heine

Studienmanager

Fabio Lizzi

Tel. 06841/16-21328

Flyer

Studie zur Therapie des Eisenmangels

Layout Julian Wichert

Artikel

Neues zur Therapie der renalen Anämie

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Medicom Verlags GmbH aus der Zeitschrift NEPHRO-NEWS Jahrgang 18, Ausgabe 6/16