Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Innere Medizin I - Onkologie, Hämatologie, Klin. Immunologie und Rheumatologie
Leitung: Prof. Dr. Michael Pfreundschuh
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Stammzelltransplantation (KMT)

Stammzelltransplantation

 

Stammzelltransplantationen gehören heute zur Standardtherapie bösartiger hämatologischer Erkrankungen. Bei der autologen Stammzelltransplantation werden im Anschluss an eine hochdosierte Chemotherapie (Hochdosistherapie) eigene Stammzellen als Tranfusion zurückgegeben. Die eigenen Stammzellen werden zuvor durch eine Stammzellapherese aus dem Blut des Patienten gewonnen. Die autologe Stammzelltransplantation wird heute routinemäßig nach erfolgreicher Chemotherapie bei jüngeren Patienten (< 65 Jahre) mit Multiplen Myelomen und Mantelzelllymphom sowie bei Patienten mit einem Rezidiv eines hochmaligenen Lymphoms durchgeführt.

Bei der allogenen Stammzelltransplantation werden im Anschluss an eine hochdosierte Chemotherapie (Hochdosistherapie) fremde Stammzellen im Rahmen einer Tranfusion gegeben. Die fremden Stammzellen werden zuvor in der Regel durch eine Stammzellapherese aus dem Blut eines freiwilligen Spenders gewonnen. Allogene Stammzelltransplantationen werden heute routinemäßig bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) mit hohem Risiko, Myelofibrose (IMF) und myelodysplastischem Syndrom (MDS) durchgeführt. Diese Behandlung ist bis zu einem Alter von etwa 65 bis 68 Jahren möglich.

Auf der Mildred-Scheel-Station für Stammzelltransplantation werden aktuell jährlich etwa 70 autologe und allogene Stammzelltransplantationen durchgeführt. Dazu stehen hochmoderne  speziell gefilterte Einzelzimmer zu Verfügung. Als einziges Transplantationszentrum des Saarlandes kooperieren wir eng mit den übrigen onkologischen Fachabteilungen im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz.

 

Kontakt:

KMT-Büro

 

kmt.sekretariat @uks.eu

Tel.:  +49 6841 16 15233

Fax.: +49 6841 16 15462