Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Leitung: Univ. - Prof. Dr. med. Bernhard Schick
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Was ist ein Cochlear Implant?

Die Cochlear Implant Technik ersetzt die Funktion des Innenohres. Sprache und Geräusche werden mittels Mikrofon aufgefangen. Der hinter dem Ohr getragene Sprachprozessor verarbeitet das Gehörte, welches als Impulse über die Sendespule zum Implant im Innenohr gesendet wird. Diese Hörsignale werden an das Gehirn weitergeleitet, der CI-Träger hört. Mit einem Cochlea Implantat lernen hochgradig hörgeschädigte Kinder, sowie spät ertaubte Erwachsene, hören.

  1. Ohrhaken
  2. Sprachprozessor
  3. Spulenkabel
  4. Spule inkl. Magnet

Funktionsweise

  1. Der externe Sprachprozessor verarbeitet Höreindrücke in digitale Signale.
  2. Der Sprachprozessor sendet die digitalen Signale in das Implantat.
  3. Das Implantat wandelt diese Signale in  elektrische Energie um, um diese an den Elektrodenstrang weiterzugeben.
  4. Elektrische Impulse reizen den Hörnerv. Dieser leitet die Information an das Gehirn weiter, man kann hören.


Voraussetzungen für eine gute Hörentwicklung sind:

 

  • Eine frühe Implantation, um die Chancen für eine gute Hörentwicklung zu erhöhen
  • Eine optimal funktionierende CI-Technik
  • Adäquate Hörangebote und Hörlernmöglichkeiten, die dem CI-Träger in den ersten Jahren angeboten werden
  • Für jeden Einzelnen zur Verfügung stehende individuelle Fördermöglichkeiten


Dies bedeutet vor allem:

  • Umfassende Informationen und Beratung zur Cochlea-Implantation
  • Kontrolle, Überprüfung und Anpassung der CI-Technik
  • Audiologische Überprüfung
  • Individuelle Hör-Sprach-Therapie
  • Enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen
  • Kooperation mit allen Förderinstitutionen