Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie
Leitung: Prof. Dr. med. Michael D. Menger
Sie befinden sich hier: >> Startseite >> Klinische Zentren und Einrichtungen >> Klinische Zentren und Einrichtungen am UKS >> Chirurgie >> Experimentalchirurgie >> Forschung >> Phytoöstrogene

Forschung

Phytoöstrogene

» zur Forschungsübersicht

 

Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung mit einer hohen Prävalenz bei Frauen im reproduktiven Alter. Dabei geht man davon aus, dass funktionales Uterusgewebe durch retrograde Menstruation in den Bauchraum gelangt und dort angesiedelt wird. Die Versorgung mit Nährstoffen ist eine Grundvoraussetzung für das Anwachsen des versprengten Gewebes. Dazu ist die Bildung neuer Blutgefäße essentiell.

 

Es ist bekannt, dass Naturstoffe und Umweltgift, die strukturelle Ähnlichkeiten zu Östrogen zeigen, diesen Vorgang unterstützen oder hemmen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird die Wirkung dieser sogenannten Phytoöstrogene in verschiedenen in vivo Modellen (Rückenhautkammer, peritoneale Endometrtiose) untersucht. In erster Linie sind hier die Substanzen Resveratrol aus roten Trauben und Xanthohumol aus der Hopfenpflanze zu nennen.

 

Des weiteren soll die Beteiligung von Adenosinrezeptoren an der bislang weitgehend ungeklärten Pathogenese von Endometriose untersucht werden.

 

Die gewonnenen Erkenntnisse können dazu beitragen, neue Strategien zur Prävention und Therapie von Endometriose zu entwickeln.

 

 

Dr. Jeannette Rudzitis-Auth (Leitung)
Dr. rer. med. Claudia Scheuer

Sandra Schuler

 

Kontakt: jeannette.rudzitis-auth @uks.eu.