Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie
Leitung: Prof. Dr. med. Michael D. Menger
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Forschung

Untersuchung verschiedener Einflussfaktoren auf die Frakturheilung

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Im Rahmen verschiedener Studien wurde der Einfluss von Erythropoietin, Immunsupressiva, Hyperhomocysteinämie und physikalischer Aktivität auf die Frakturheilung untersucht. Durch die Verabreichung von EPO konnte im Mausmodell die Bildung von neuem Knochen während der Frakturheilung beschleunigt werden. Die Gabe von Rapamycin hingegen beeinträchtigt die Knochenneubildung durch eine Inhibierung der VEGF-vermittelten Neoangiogenese. Ein weiterer Risikofaktor stellt ein erhöhter Homocystein-Serum-Spiegel dar. Durch die tägliche Verabreichung einer Homocystein-angereicherten Diät am Mausmodell konnte eine massive Homocysteinämie erzeugt werden, die zu einer verzögerten Frakturheilung führte. In weiteren tierexperimentellen Studien an der Maus wird derzeit der Einfluss physischer Aktivität auf die Knochenbruchheilung untersucht.


Janine Becker

Steven Becker

Martin Fiedler

Dr. med. Jörg Holstein (Leitung)
Bianca Karabin
Dr. rer. med. Claudia Scheuer
Julia Schmalenbach
Christina Splett
Anke Terre

 

Kontakt: joerg.holstein @uks.eu.