Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Klinik für Augenheilkunde
Leitung: Prof. Dr. med. Berthold Seitz
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Akupunktur in der Augenheilkunde

Anwendung der Akupunktur in der Augenheilkunde

Indikationen zur Anwendung der Akupunktur in der Augenheilkunde sind besonders die chronischen Krankheitsbilder, die sich gelegentlich Therapie-Erfolgen nach klassisch-westlicher Medizin entziehen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Akupunkturpunkte am Auge

 

Hierzu zählen:

  • Glaukome (hier besonders die sogenannten Normaldruckglaukome
  • Trockenes Auge,
  • Makuladegeneration,
  • Chronische Regenbogenhautentzündung und einige andere. 

    
Bei diesen Krankheitsbildern wollen wir die Akupunktur zusätzlich (= adjuvant) zu den klassischen Methoden der Schulmedizin einsetzen.  
     
Grundsätzlich gilt aber:
Akupunktur kann heilen, was gestört ist, sie kann aber nicht "reparieren", was bereits zerstört ist.  

  
  
Gibt es bei der Akupunktur Nebenwirkungen ?    
     
Eine fachgerecht durchgeführte Akupunktur hat kaum Nebenwirkungen, da die Nadeln auf eine Mobilisierung der Selbstheilungskräfte des Körpers abzielen. Gelegentlich kommt es zu leichten Blutergüssen oder blauen Flecken, auch kurze Kreislaufreaktionen können während einer Akupunkturbehandlung auftreten, normalisieren sich aber schnell. Um Infektionen zu vermeiden, werden ausschließlich sterile Einmalnadeln  aus  Edelstahl verwendet.