Klinik für Augenheilkunde
Leitung: Prof. Dr. med. Berthold Seitz

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Prof. Dr. med. Berthold Seitz

 

Tel.: 06841/16-22387
Fax:  06841/16-22400


 

Profil  Prof. Seitz

Prof. Dr. med. Berthold Seitz

 

"Alle Menschen mögen gerne in unsere Klinik kommen und sich bei uns wohl fühlen !"

 

Die Klinik für Augenheilkunde verfügt über die moderne und umfassende Infrastruktur eines Krankenhauses der Maximalversorgung. Es wird das gesamte Leistungsspektrum der klinischen Ophthalmologie angeboten: moderne Operationssäle, verschiedene invasive und diagnostische Laser, eine Spezial-Ambulanz für Kinder- und Neuro-Ophthalmologie, eine Sprechstunde zur Kontaktlinsenanpassung und für vergrößernde Sehhilfen. Die Hochschulambulanz umfasst die Schwerpunkte: Hornhauterkrankungen, Glaukom, Netzhaut- und Makulaerkrankungen, Lid- und Orbitaerkrankungen. Für Patienten mit grauem Star steht eine eigene Katarakt-Station zur Verfügung.

 

Eine Besonderheit der Klinik bildet die LIONS-Hornhautbank Saar-Lor-Lux, Trier/Westpfalz, welche durch die Unterstützung von LIONS International am 14. Juli 2000 eröffnet werden konnte, und nun die Entnahme, Kultivierung und Verpflanzung von Hornhaut-Transplantaten gewährleistet.

 

Die Klinik ist stolz darauf, eine Lehranstalt für Orthoptisten zu beherbergen. In zwei Kursen werden hier ständig Schülerinnen durch ihre 3-jähige Ausbildung zum Examen geführt.

 

 

 

Sehr verehrte Damen und Herren,


als Ärzte der Augenklinik im Universitätsklinikum des Saarlandes UKS wollen wir mit dem Motto "Augenärzte sind Organspender" mit gutem Beispiel voran gehen. Infektionen, Verletzungen oder angeborene Erkrankungen können die Hornhaut des Auges trüben. Damit büßt der Betroffene sein Sehvermögen ein und kann erblinden. Die bereits 1905 eingeführte Hornhauttransplantation gehört heute zu den häufigsten und erfolgreichsten Gewebeverpflanzungen überhaupt und gibt einem Großteil der Patienten das Augenlicht zurück.


Im Jahr 2007 wurden in unserer Augenklinik 171 Hornhauttransplantationen durchgeführt. Trotz des 1997 verabschiedeten Transplantationsgesetzes warten bundesweit rund 5.000 Menschen auf eine Spenderhornhaut. In Homburg/Saar sind es derzeit 120 Patienten aus dem Saarland, der Westpfalz, Luxemburg und Lothringen.


Nur 12% der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis.


Wer Organe oder Gewebe spenden möchte, sollte eine "Erklärung zur Organspende" mit sich führen. Liegt kein Spenderausweis vor, werden die Angehörigen bei Feststellung des Todes um Zustimmung im Sinne des mutmaßlichen Willens des Verstorbenen gebeten. Die Entnahme der Spenderhornhäute kann auch noch bis zu 72 Stunden nach dem Herz-Kreislauf-Stillstand geschehen. Die sogenannte ?Hirntodproblematik? spielt hierbei also ebenso wie das Alter des Verstorbenen keine Rolle.


Die entfernten Hornhäute werden durch eine Kunststoffschale ersetzt und die Lider verschlossen. Dadurch bleibt der Gesichtsausdruck unverändert.


Im Namen unserer Patienten bedanken wir uns für Ihre Unterstützung ganz herzlich!


Mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Berthold Seitz

Direktor der Klinik