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Pressemitteilung

28.02.2013
Uniklinikum Homburg: Förderung für Identifizierung neuer Medikamente - Staatssekretär Lennartz überreicht Zuwendungsbescheid über 158.000 Euro

Staatssekretär Jürgen Lennartz, Chef der Staatskanzlei, hat am Donnerstag (21. Februar) Prof. Dr. Veit Flockerzi und Prof. Dr. Ulrich Böhm aus der Fachrichtung Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität des Saarlandes einen Zuwendungsbescheid über rund 158.000 Euro überreicht. Damit sollen insbesondere die Homburger Studien zur Identifizierung von Zielmolekülen für neue Medikamente nachhaltig gestärkt werden

Mit den Mitteln soll ein bereits vorhandenes Fluoreszenz-aktiviertes Sortierungsgerät, das man auch als Durchfluss-Zytometer bezeichnet, aufgerüstet werden. Mit dessen Hilfe können in hoher Geschwindigkeit menschliche und tierische Zellen analysiert und unterschiedliche Zelltypen mit Hilfe eines Laserstrahls und entsprechender Filter voneinander getrennt werden. Gleichzeitig erlaubt die Fluoreszenz den Blick in die Zelle, um beispielsweise festzustellen, welche Zellbestandteile mit Antikörpern reagieren oder welche Veränderungen Medikamente in der Zelle hervorrufen. Prof. Flockerzi freute sich, dass darüber hinaus auch andere Arbeitsgruppen und eine Initiative zur Einrichtung eines Graduiertenkollegs, an der Prof. Böhm maßgeblich mitarbeitet, von der Beschaffung profitieren werden.

Staatssekretär Jürgen Lennartz (1.v.l.) überreicht Professor Veith Flockerzi den Zuwendungsbescheid       

Foto:Koop

 „Diese finanzielle Unterstützung stärkt den hohen wissenschaftlichen Standard in Homburg“, sagt Staatssekretär Lennartz, „der international konkurrenzfähig und anerkannt ist. Diese Mittel sind gut angelegtes Geld, die durch die Weiterentwicklung von Medikamenten uns allen zugutekommen werden.“