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Pressemitteilung

28.01.2012
Symposium 40 Jahre Nuklearmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes

Die Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg feiert am Samstag, 28. Januar 2012, ihr 40-jähriges Bestehen. Mit einem Symposium präsentiert die Klinik die Entwicklung in dieser Zeit, zieht eine Zwischenbilanz und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Von 10:00 - 12:30 Uhr erwarten die Besucher der Veranstaltung Vorträge im Hörsaal der Biophysik, Geb. 76. Ab 12:30 Uhr erfolgt der Transfer zu Gebäude 50 und die Besichtigung der Klinik.

Die Klinik für Nuklearmedizin ist die größte Einrichtung ihrer Art in Südwestdeutschland. Sie versorgt die Patienten des UKS mit dem gesamten Spektrum moderner nuklearmedizinischer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Seit mehr als 40 Jahren kommen am UKS radioaktive Isotope in der Diagnose und Therapie von Krankheiten zum Einsatz. Ursprünglich stammte das Konzept aus der Biophysik, fand aber schnell Anwendung in der Medizin. Es existiert eine Vielzahl von schwach radioaktiven Elementen, mit denen Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar gemacht werden können. Dadurch können Krankheitsherde sehr früh und patientenschonend diagnostiziert werden. Bei der Therapie werden radioaktive Medikamente verabreicht, die sich im kranken Organ sammeln und es behandeln, ohne den restlichen Körper zu schädigen. So werden beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen mit radioaktiven Arzneimitteln behandelt.

 

Der Grundstein für die Klinik wurde 1964 gelegt: In diesem Jahr ging ein nuklearmedizinischer Messplatz am UKS in Betrieb. 1971 etablierte der spätere Klinikdirektor Prof. Erich Oberhausen die Klinische Nuklearmedizin in Gebäude 50 als Abteilung für Nuklearmedizin. Diese Institution war eine der Keimzellen der deutschen Nuklearmedizin. 1994 trat Prof. Carl-Martin Kirsch die Nachfolge von Prof. Oberhausen an. Die wissenschaftliche und klinische Arbeit wurde in den folgenden Jahren fortgesetzt und erweitert. Es wurden neue diagnostische Methoden wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die PET-CT (eine Kombination aus PET und Computer-Tomographie) eingeführt und neue therapeutische Verfahren etabliert.

Das Symposium wartet mit vielfältigen Vorträgen auf. Klinikdirektor Prof. Kirsch gibt in seinem Vortrag „Nuklearmedizin gestern und heute“ einen Überblick über die Entwicklung der Nuklearmedizin. In weiteren Beiträgen werden spezielle Aspekte der Fachrichtung beleuchtet. Neben den Rednern der Klinik für Nuklearmedizin des UKS referiert auch ein Nuklearmediziner der Ludwig Maximilians Universität München: Prof. Bartenstein hält den Festvortrag zum Thema „Nuklearmedizin im 21. Jahrhundert – Perspektiven des Molekular Imaging“.

 

 

Kontakt

Klinik für Nuklearmedizin

Universitätsklinikum des Saarlandes

Gebäude 50, Kirrberger Straße

D - 66421 Homburg / Saar

Direktor: Prof. Dr. Dr. Carl-Martin Kirsch

Telefon 0 68 41 / 16 - 2 22 01

Fax 0 68 41 / 16 - 2 46 92

E-Mail: carl.m.kirsch @uks.eu

Die Internetseite finden sie unter www.uks.eu/nuklearmedizin

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier