Bei Schwangeren kommt es oft zu Sehschwankungen, die durch verschiedene Änderungen am Auge ausgelöst werden. So leiden sie oft an trockenen Augen, einer Kontaktlinsenunverträglichkeit oder einer Netzhautschwellung. Die Studie soll nun zeigen, ob Schwangerschaft auch zu Veränderungen an der Hornhaut führt.
Die Teilnehmerinnen sollten im Idealfall in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sein. Sie werden vier Mal – in allen drei Abschnitten der Schwangerschaft und 6 Monate nach der Entbindung – untersucht. Mediziner vermessen die Oberfläche der Hornhaut und überprüfen deren Steifigkeit und Brechkraft. Es kommen modernste Geräte zum Einsatz, wie beispielsweise der neue „Ocular Response Analyzer“, mit dem die Steifigkeit der Hornhaut berührungslos gemessen werden kann. Der Zeitaufwand beträgt pro Untersuchung etwa 30 Minuten.
Alle interessierten Schwangeren wenden sich bitte an:
Dr. Susanne Goebels
Tel.: 0 68 41 / 16 - 2 23 35
E-Mail: susanne.goebels @uks.eu
Kontakt
Prof. Dr. Berthold Seitz, Klinikdirektor
Klinik für Augenheilkunde
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße
D-66421 Homburg/Saar
Tel.: 0 68 41 - 16 - 2 23 88
Fax: 0 68 41 - 16 - 2 24 00
E-Mail: berthold.seitz @uks.eu
Hintergrundinformationen zur Klinik
Die Klinik für Augenheilkunde verfügt über die moderne und umfassende Infrastruktur eines Krankenhauses der Maximalversorgung. Es wird das gesamte Leistungsspektrum der klinischen Ophthalmologie angeboten: moderne Operationssäle, verschiedene invasive und diagnostische Laser, eine Spezial-Ambulanz für Kinder- und Neuro-Ophthalmologie, eine Sprechstunde zur Kontaktlinsenanpassung und für vergrößernde Sehhilfen. Die Hochschulambulanz umfasst die Schwerpunkte: Hornhauterkrankungen, Glaukome, Netzhaut- und Makulaerkrankungen, Lid- und Orbitaerkrankungen. Für Patienten mit grauem Star steht ein eigenes ambulantes Op-Zentrum (AOZ) zur Verfügung.
Eine Besonderheit der Klinik bildet die LIONS-Hornhautbank Saar-Lor-Lux, Trier/Westpfalz, welche durch die Unterstützung von LIONS International am 14. Juli 2000 eröffnet werden konnte, und nun die Entnahme, Kultivierung und Verpflanzung von Hornhaut-Transplantaten gewährleistet.
