Das Gebäude, die sogenannte „Drehscheibe aller zukünftigen Baumaßnahmen“, kostet insgesamt 15 Millionen Euro und bietet eine Nutzfläche von 3.370 Quadratmetern. Nach der Fertigstellung im November 2010 wird es zunächst die Klinik für Innere Medizin II und die Radiologie aufnehmen, dann können die Bauarbeiten für das Neue Zentralgebäude der Inneren Medizin beginnen.
Mit diesem Gebäude beginnt auf dem Bausektor im Universitätsklinikum eine neue Ära zum Wohl der Patienten und der Beschäftigten. Früher wurde in der Regel im Bestand gebaut mit allen daraus resultierenden Nachteilen.
„Das neue Verfügungsgebäude ist der zentrale Baustein bei der Umstrukturierung des gesamten Campus: Der Neubau bietet Ausweichflächen für Kliniken und Institute, die während der weiteren Sanierungs- und Neubaumaßnahmen ausgelagert werden müssen“, erklärte Gerhard Wack, Staatsekretär im Ministerium der Finanzen.
Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, ergänzte: „Das bauliche Umfeld spielt für die Möglichkeiten von Forschung und Lehre eine sehr wichtige Rolle. Die Mediziner des Universitätsklinikums genießen einen hervorragenden Ruf weit über das Saarland hinaus – um ihre Tätigkeit und Entwicklung zu unterstützen, machen wir den Campus fit für die Zukunft.“
„Diese Baumaßnahme ist der Auftakt zu unserem „Projekt Zukunft“, mit dem drei wesentliche Punkte eingeleitet werden: zum Ersten die Zentralisierung der Kliniken für Innere Medizin, die sich momentan noch auf 14 Standorte verteilen, zum Zweiten die Integration der Orthopädie in die Chirurgie und zum Dritten eine engere räumliche Zusammenarbeit mit gemeinsamem Eingangsbereich zwischen Chirurgie und Innerer Medizin. Dieser Neubau verbessert auch die medizinischen Abläufe, die Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit sowie die Wirtschaftlichkeit“, betonte Prof. Dr. Hans Köhler, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums des Saarlandes.
