Foto:
Professor Norbert Graf, Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie und
Professor Dr. Alexander von Gontard, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Wolfgang Girisch, Fachschaftssprecher der Medizinstudenten in Homburg
Alraheb Hussam, stellv. Fachschaftssprecher
Lahr Christoph, Fachschaft Medizin
Ob Krebs, neurologische Erkrankungen, Mukoviszidose oder psychische Erkrankun-gen, die Gründe, warum Kinder und Jugendliche im Universitätsklinikum des Saar-landes behandelt werden, sind vielfältig.
Im Rahmen ihres Studiums in Homburg lernen die angehenden Mediziner Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten in Theorie und Praxis kennen. Die Homburger Medizinstudenten engagieren sich aber nicht nur im Studium, sondern helfen den kleinen Patienten des Universitätsklinikums jährlich mit einer Spende.
7.000 Euro konnten die zukünftigen Mediziner in diesem Jahr mit ihren Aktivitäten erzielen. Ob Waffel- und Getränkeverkauf im Rahmen der Langen Nacht der Wis-senschaften, Erlöse aus der traditionellen Mensaparty oder Sammelaktionen im Rahmen einer Pflichtvorlesung pro Semester, die Medizinstudenten in Homburg sind kreativ und engagiert.
5.000 Euro wurden als Spende an die Kinderklinik übergeben. Damit wird für die Neuropädiatrie ein Spezialbett für größere Kinder bzw. Jugendliche beschafft. Zusätzlich werden noch zwei Laptops im Wert von 500 Euro zur Verfügung gestellt, um kranken Kindern in der Kinderklinik den Kontakt mit ihren Klassenkameraden zu ermöglichen. Professor Norbert Graf, Studiendekan und Direktor der Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, lobte das soziale Engagement und dankte den Studenten sehr.
1.500 Euro erhielt die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Oftmals erfordert hier die Therapie einen längeren Krankenhausaufenthalt, so dass die Spende diesen Kindern zugute kommen soll. Die Ergotherapeuten der Klinik beschaffen u. a. eine Bandsäge, um die Jugendlichen beispielsweise im Umgang mit dem Werkstoff Holz zu schulen. Mit einer Rollenrutschbahn und einem Balancierseil werden schrittweise die psychomotorischen Fähigkeiten der Kinder therapiert. Ein Liegekissen ermöglicht Entspannungsverfahren für Kinder mit Magersucht oder funktionellen Bauchschmerzen.
„Dies alles sind Dinge, die wir unmittelbar brauchen und direkt einsetzen können“, dankte Professor Dr. Alexander von Gontard, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, allen Studenten für die Spende.
Kontakt:
Universitätsklinikum des Saarlandes
66421 Homburg
Professor Dr. Norbert Graf,
Studiendekan und Direktor der
Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie
Tel.: 06841/16-28397, 28399
