Anamnese ist die im Gespräch ermittelte Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuelle Erkrankung. Dieses Gespräch macht einen wichtigen Teil der Arzt-Patienten-Kommunikation aus.
Über zwei Tage (14. und 15. Mai) werden 100 Studenten nach Homburg kommen um sich zur Anamnese und Gesprächsführung fortzubilden. Sie werden in 9 Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe ihr eigenes Programm, bestehend aus 4 Seminaren / Workshops, haben wird.
Das Thema des Maitreffens 2010 lautet „Grenzen und Tabus“. Die Kurse mit Vorträgen und praktischen Übungen beschäftigen sich im u. a. mit: Sexualität/Transsexualität, Palliativmedizin, Psychischen Erkrankungen, Selbsthilfegruppen, dem Umgang von Kindern mit Tod und Sterben, Burnout, Organspende, Körperspende, Gesundheitssystem u.v.m.
Für jede Gruppe wird es auch ein Anamnesegespräch in einer der Homburger Kliniken geben.
Über dieses Programm hinaus wird in Homburg erstmals eine Art „Crash-Kurs“ für Anamneseneulinge angeboten. Dieser richtet sich an alle Anamnesegruppen-interessierten Studenten aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich, an deren Uni es noch keine Anamnesegruppen gibt. Im Rahmen dieses Crash-Kurses werden den Teilnehmern die Basics der Anamnesegruppen vermittelt, um bei Interesse auch an ihrer Uni diese Gruppen aufbauen zu können. Dieser Einsteigerkurs wird am 13. Mai vormittags stattfinden, also noch bevor die meisten Studenten anreisen.
Im Laufe des Wochenendes können die Neulinge dann an den regulären Workshops teilnehmen und zu den Studenten aus den anderen Unis Kontakte knüpfen.
Das Maitreffen ist das jährliche Treffen von Tutoren und Teilnehmern von Anamnesegruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Lange Zeit fand das Maitreffen in der „Anamnesegruppengründungsstadt“ Marburg statt. Nun erfolgt ein jährlicher Wechsel, sodass das Treffen diesmal im Universitätsklinikum des Saarlandes – Homburg stattfindet.
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