Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
Aktuelles
Suche:
Kontakt
A-Z
  • Deutsch
  • Français
  • English
Sie befinden sich hier: >> Startseite >> Aktuelles >> Pressemitteilungen >> Einzelansicht

Pressemitteilung

29.11.2011
10 Jahre Workshop „Minimal-invasive und endoskopische Wirbelsäulen-Chirurgie“ in der Unfallchirurgie

Experten aus ganz Europa nutzen die Expertise des saarländischen Universitätsklinikums in Homburg

In diesem Herbst jährt sich zum 10. Mal der 2-tägige OP Kurs über minimal-invasive Chirurgie bei Wirbelsäulenverletzungen. Regelmäßig nutzen über 100 Spezialisten bundes- und europaweit die Möglichkeit im Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg, innovative und moderne Techniken zu erlernen, einzuüben sowie mit Kollegen Erfahrungen auszutauschen.

Ganz wenige Kurse in Europa bieten diese Möglichkeiten, nach einer theoretischen Ausbildung komplexe endoskopische Operationsmethoden zunächst am Simulator („Black Box“), dann als „live OP“-Übungen am Tiermodell zu trainieren. Diese finden im Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg statt.

Entsprechende Kursangebote haben in Homburg eine lange Tradition. So erhielten  PD Dr. Angela Olinger und Prof. Ulrich Hildebrandt 1998 für die Mitentwicklung dieser innovativen OP-Methoden in Deutschland den Innovationspreis der DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie). Basierend auf diesen langjährigen Erfahrungen werden in den Instituts-OPs die Chirurgen-Teams durch die Arbeitsgruppe von Prof. Tim Pohlemann, Dr. Antonius Pizanis und Dr. Birgit Reischmann (Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des UKS) betreut und trainiert.

 

Der Fokus wird hierbei auf die Realitätsnähe und Teamarbeit gesetzt, um die Chirurgen auf besondere Situationen, kritische Entwicklungen oder Komplikationen adäquat vorzubereiten. Dies gilt insbesondere, wenn einerseits unter indirekter Sicht in der Nähe von Herz, Lunge, Milz, Aorta, Vena Cava und andererseits im Bereich des Rückenmarks instrumentiert wird. Dieser Unterschied zu regulären Kursen mit Plastikknochen oder Formalinpräparaten zeichnet diesen Workshop besonders aus. Die Veranstaltung findet mindestens einmal jährlich statt und wird durch die kompetente, professionelle Unterstützung von Prof. Michael Menger und PD Dr. Matthias Laschke (Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie, Universität des Saarlandes) ermöglicht und setzt die langjährige Kooperation mit der Klinik für Unfallchirurgie am UKS bezüglich Förderung der Ausbildung und Entwicklung fort.

Auch dieses Jahr werden die technischen Entwicklungen verschiedener endoskopischer und MIC-Instrumente (MIC: Minimal-invasive Chirurgie) sowie neueste Implantate im Kurs integriert. Zukünftige Planung in den nächsten 10 Jahren:  Aufgrund der hohen Nachfrage und der mannigfaltigen OP-Techniken soll der Kurs modular weiter aufgebaut, die Teilnehmerzahl erhöht und ein internationales englischsprachiges Äquivalent angeboten werden.

 

Kontakt:

Professor Dr. Tim Pohlemann

Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

Universitätsklinikum des Saarlandes

Gebäude 57, Kirrberger Straße, D-66421 Homburg

Telefon  06841- 16 31502

Telefax  06841- 16 31503

E-Mail: tim.pohlemann @uks.eu