Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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15.10.2018
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Royaler Besuch im UKS

 

Foto: Rüdiger Koop, Universitätsklinikum des Saarlandes

Königspaar im Rahmen der Unterzeichnung der letter of commitment

vorne v.l.n.r.

Remco Van Duuren, Logis. P Deutschland GmbH, Ulrich Kerle, Kaufmännischer Direktor Universitätsklinikum des Saarlandes

 

Seine Majestät König Willem-Alexander und Ihre Majestät Königin Máxima haben am 12. Oktober 2018 zusammen mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg besucht. Das Königspaar wurde u. a. von Außenhandelsministerin Sigrid Kaag begleitet.

Die Ministerin leitet zugleich eine Wirtschaftsmission zu den Themenbereichen Digitalisierung (Schwerpunkt: sichere und digitale Industrie) sowie Biowissenschaften und Gesundheit (Schwerpunkt: eHealth und Altenpflege).

Ein wichtiger Anknüpfungspunkt bei den Wirtschaftsmissionen ist der Transformationsprozess weg von der alten Industrie hin zur digitalen Wirtschaft, den Rheinland-Pfalz und das Saarland derzeit erleben.

„Wir haben uns sehr darüber gefreut, als UKS Gastgeber für den finalen Programmpunkt beim Besuch des Niederländischen Königspaares sein zu dürfen“, erklärt der Kaufmännische Direktor des UKS Ulrich Kerle. Das UKS ist das medizinische Hochleistungszentrum des Saarlandes in Homburg mit 30 Kliniken und 20 Instituten. Jährlich werden hier über 50.000 Patienten stationär und über 200.000 ambulant behandelt. „Wir sind nicht nur der medizinische Maximalversorger der Region, sondern mit rund 5.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von annähernd 500 Millionen Euro zugleich auch einer der größten Arbeitgeber der Region und zudem ein wichtiger Wirtschaftsstandort.“ Auch zu niederländischen Firmen bestehen enge wirtschaftliche Beziehungen. Im Rahmen des Besuchs können bestehende Kontakte vertieft und neue Kontakte geknüpft werden. U. a. ist das UKS aktuell mit einer niederländischen Firma in Gesprächen, die ein elektronisches Ticket- und Patientenleitsystem entwickelt hat. Dieses leitet den Patienten durch das Klinikum, stellt dem Arzt sofort die Daten in der elektronischen Patientenakte zur Verfügung und übernimmt auch die folgenden ärztlichen Anordnungen und Untersuchungsergebnisse. „Solch ein System möchten wir gerne in unserem hochmodernen Klinikneubau für die Kliniken der Inneren Medizin, IMED, etablieren. Mit dem IMED-Gebäude haben wir so auch den idealen Rahmen für den Besuch“, erläutert Ulrich Kerle anlässlich des Termins.

Dem Königspaar und der Wirtschaftsdelegation wurde im UKS an ausgewählten Beispielen gezeigt, was in Homburg tagtäglich an universitärer Spitzenmedizin geleistet wird. Exemplarisch für den Schwerpunkt eHealth stellten die Homburger Kardiologen ein neues System vor, das bei Patienten mit Herzschwäche eingesetzt wird. Ein spezieller Sensor wird mittels Herzkatheter in die Lungenarterie implantiert und misst bei Patienten permanent den Blutdruck in der Lunge. Der Blutdruck kann per Fernabfrage abgefragt und somit frühzeitig eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung in der Lunge erkannt werden. Die betreuenden Kardiologen können darauf mit ambulanter Medikamentengabe reagieren, was dem Patienten häufig einen Krankenaufenthalt erspart. Das System wird am Universitätsklinikum des Saarlandes sowohl in der Patientenversorgung als auch für klinische Studien eingesetzt.