Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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12.12.2016
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Richtfest des Neubaus der Inneren Medizin (2. Bauabschnitt)

Heute wurde im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg das Richtfest des zweiten Neubauteils der Inneren Medizin gefeiert. Es handelt sich um die größte Baumaßnahme im Universitätsklinikum des Saarlandes der letzten Jahrzehnte. Die fünf internistischen Kliniken waren an über 12 Standorten im Klinikgelände verteilt. Sie werden 2018 in einem modernen zentralen Neubaukomplex mit Hubschrauberlandeplatz zusammenarbeiten. Dort stehen dann fast 20.000 m² Fläche, das entspricht der Grundfläche von rund 140 Einfamilienhäusern, für die fünf Kliniken zur Verfügung. Die prognostizierten Kosten für das Bauprojekt liegen bei rund 150 Millionen Euro.


In unmittelbarer Nähe der IMED befindet sich das Diagnostikzentrum des Klinikums und es gibt eine direkte Verbindung zur chirurgischen Klinik. Bedeutende Synergieeffekte, kurze Wege, Qualitätsverbesserungen und Prozessoptimierungen sind einige der Vorteile, die diese Baumaßnahme ermöglicht.


Der Neubau erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Gebäudeteil der Inneren Medizin ist schon seit Ende 2015 in Betrieb und wurde der Öffentlichkeit im Rahmen einer feierlichen Eröffnung vorgestellt. Hier arbeiten die Klinik für Innere Medizin I (Onkologie, Hämatologie, Klin. Immunologie u. Rheumatologie) und die Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie, Angiologie u. internistische Intensivmedizin) eng mit der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie zusammen.

Von links nach rechts: Pflegedirektor Wolfang Klein, Universitäts-

Vizepräsident Dr. Roland Rolles, Oberbürgermeister Rüdiger

Schneidewind, Architektin Petra Wörner, Kaufmännischer Direktor

Ulrich Kerle, Dekan Prof. Dr. Michael Menger und Ärztlicher

Direktor Prof. Dr. Bernhard Schick (Foto: Rüdiger Koop)

 

Im Laufe des Jahres 2016 entwickelte sich die Baumaßnahme im Zentrum des Klinikums stetig weiter. Von den Rückbauarbeiten mit einem 118,5 Tonnen schweren Spezialbagger über die Arbeiten an der Baugrube bis hin zum Start des Rohbaus.

 

Die Rohbaudaten des zweiten Bauabschnittes sind beeindruckend: 13.000 m³ Beton und 2.000 Tonnen Stahl wurden für das sechsgeschossige über 25 m hohe Gebäude verbaut. Rund 9.000 m² Fläche werden für die Mitarbeiter des Klinikums und die Patienten in diesem Neubauteil in 2018 zur Verfügung stehen.

 

„Im Sinne einer möglichst optimalen gesundheitlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten hat das Saarland dieses Großprojekt des UKS mit einem zweistelligen Millionenbetrag bezuschusst. Beim heutigen Richtfest des zweiten Neubauteils der Inneren Medizin möchte ich allen an der Bauplanung und Umsetzung Beteiligten danken. Wir feiern einen wichtigen Meilenstein zur geplanten kompletten Inbetriebnahme der IMED in 2018“, erklärte Chef der Staatskanzlei Staatssekretär Jürgen Lennartz.

 

„Ich freue mich über das heutige Richtfest des zweiten Bauabschnittes der IMED. Die Investition für unsere neue Innere Medizin ist wichtig, weil sie den Standort Homburg sichert und das UKS in einer für Krankenhäuser schwierigen Zeit wettbewerbsfähig hält,“ erklärte Ulrich Kerle, Kaufmännischer Direktor des UKS.

 

Im zweiten Neubaukomplex der Inneren Medizin wird es modernste Diagnostik-, Therapiebereiche sowie Räume für Forschung und Lehre geben. Hier wird auch das Transplantationszentrum des UKS integriert.

 

Neben Pflegestationen, Intensivstation und einer zentralen Monitorüberwachungsstation wird das schon im ersten Neubauteil in Betrieb befindliche Diagnostische Zentrum um das moderne Gefäßzentrum und das Sonographiezentrum ergänzt. Die gastroenterologische und pneumologische Endoskopie vervollständigen das umfangreiche diagnostische Angebot.

(Foto: Rüdiger Koop)

 

Nach Abschluss aller Bauarbeiten werden im zweiten Neubauteil der Klinik für Innere Medizin die neue Zentrale Notaufnahme für das UKS zur Verfügung stehen und der Hubschrauberlandeplatz auf dem Gebäude in Betrieb genommen.

 

„Die Bündelung der internistischen Disziplinen an einem Standort in unmittelbarer Nähe zu anderen Fachrichtungen, wie beispielsweise der Chirurgie, erlaubt einen intensiveren und schnelleren Austausch der Wissenschaftler. Neue Labors, der Hörsaal und Seminarräume, die im 2. Bauabschnitt vorgesehen sind, ermöglichen eine Qualitätssteigerung von Forschung und Lehre“, erläuterte Dr. Roland Rolles, Vizepräsident der Universität des Saarlandes für Verwaltung und Wirtschaftsführung und der Ärztliche Direktor des UKS Univ.-Professor Bernhard Schick leitete zum Richtspruch über: „Es sind die Menschen, die die Dinge bewegen. Die engagierten Planer, Techniker und Handwerker gestalten eine moderne Klinik für Innere Medizin, in der Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf hohem Niveau möglich sind. Hierfür möchten wir uns im Rahmen des Richtfestes herzlich bedanken.“