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19.07.2014
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3. Homburger Schmerz- und Palliativkongress: Palliativversorgung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Am Samstag, den 19.07.2014, findet ab 9 Uhr im Forum Homburg im großen Sitzungssaal der 3. Homburger Schmerz- und Palliativkongress statt. Der Titel der diesjährigen Veranstaltung lautet: Palliativversorgung zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

 

Das Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie (die europaweit erste und einzige Institution, die Kinder und Erwachsene mit lebensbegrenzenden Erkrankungen versorgt) sowie die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes richten erneut dieses überregionale Symposium aus.

 

Hochkarätige externe Referenten haben ihre Teilnahme zugesagt, so wird unter anderem Professor Dr. Christoph Ostgathe vom Universitätsklinikum Erlangen über die Finanzierung und Umsetzung einer Palliativstation an einer Uniklinik berichten. Der Sprecher des Fachbereiches Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Peter Nieland wird über Möglichkeiten der Rehabilitation am Lebensende sprechen. Dr. Frédéric Fogen, leitender Arzt der Abteilung Palliativmedizin am Centre Hospitalier Luxembourg wird mit dem hochaktuellen und brisanten Thema Sterbehilfe bei Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen in BeNeLux und Deutschland spannende und wichtige neue Impulse setzen, die in einer anschließenden Podiumsdiskussion aufgegriffen werden.

 

Weitere Themen der Veranstaltung sind der Umgang mit Kindern als Angehörige von sterbenskranken Menschen, die Möglichkeiten pflanzlicher Medizin in der Palliativ- und Schmerzmedizin sowie eine Beschäftigung mit Morphin im Hinblick auf Sucht und Abhängigkeit.

Andreas Strom, Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes hat sowohl seine Schirmherrschaft als auch die aktive Teilnahme am Kongress zugesagt. Ebenso unterstützt der Arzt und Karikaturenzeichner Dr. Peter Hilzensauer den Kongress und wird mit den Teilnehmern in zeichnerischen Dialog treten.

 

Mit mittlerweile über 150 Teilnehmern aus ganz Deutschland hat sich der Homburger Schmerz- und Palliativkongress zu einer über die Landesgrenzen hinaus angenommenen Veranstaltung entwickelt.

 

„Wir freuen uns auf einen intensiven und engagierten Austausch mit allen Menschen, denen das Thema am Herzen liegt. Wir hoffen auch, dass dieser Kongress die Gelegenheit zu einem grundsätzlichen Austausch darüber bietet, wie wir in einer alternden Gesellschaft bei immer knapper werdenden Ressourcen auch zukünftig mit den Schwächsten unserer Gesellschaft umgehen wollen,“ erläutert PD Dr. med. Sven Gottschling, der Leitende Arzt des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie  vor der Veranstaltung.

                                        

 „Schmerzen schränken ein, Schmerzen senken die Lebensqualität. Gerade wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind, möchten Eltern und behandelnde Ärzte alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, um Linderung herbeizuführen, wenn schon eine Heilung nicht möglich ist. Wenn es gar um Begleitung des Sterbens geht, dann muss ein Sterben in Würde durch die palliative Behandlung sichergestellt werden. Deshalb ist es hilfreich, dass der medizinische Fortschritt inzwischen eine Vielzahl von Therapien und neuen Behandlungskonzepten bietet, über die sich die Teilnehmer des Symposiums austauschen werden“, erläutert Gesundheitsminister Andreas Storm.

  

Kontakt:

Priv.-Doz. Dr. Sven Gottschling, Dr. Benjamin Gronwald

Universitätsklinikum des Saarlandes

Zentrum für

Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie

D - 66421 Homburg

Telefon 0 68 41 - 16 - 2 85 10

www.uks.eu/palliativmedizin

www.hopa-home.eu