Symposium zur Notfall-Blutgerinnungsdiagnostik
am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg
Im akuten Blutungsnotfall, wie beispielsweise bei schwerverletzten Patienten, während bzw. nach großen Operationen oder bei Patienten mit angeborenen Störungen der Gerinnung greift die klassische Diagnostik oft zu kurz oder dauert zu lange. Die Transfusion von Blutprodukten und Gabe von Gerinnungsfaktoren erfolgt daher im Notfall derzeit regelhaft über individuelle Schätzungen.
Eine exakte zielgerichtete Therapie ist mit so genannten Point-of-care (POC) Laborgeräten möglich. Zwei verschiedene Messverfahren stehen seit Kurzem im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg zur Verfügung. Beide Messverfahren zusammen ermöglichen nicht nur eine schnellere Diagnostik, sondern erweitern auch das diagnostische Spektrum im Vergleich zur klassischen Gerinnungsdiagnostik.
Referenten des Universitätsklinikum des Saarlandes stellen die Einführung der POC-Laborgeräte und die Entwicklung eigener Algorithmen zur optimierten Steuerung der Blutgerinnung von Patienten vor. Ein auf dem Gebiet führender Praktiker und Forscher des Unfallkrankenhauses Salzburg ergänzt mit einem Vortrag zum klinischen Einsatz der POC-Laborgeräte die Referentenrunde. Wissenschaftliche Ansätze und aktuelle Forschungsschwerpunkte werden diskutiert. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit das Blutgerinnungssystem im Zentral-OP des Uniklinikums in Aktion zu sehen.
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Ansprechpartner für Presseanfragen:
Prof. Dr. Sascha Kreuer (Stellvertretender Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie) über das Projektsteuerungsbüro
Tel. 06841 16 16171
E-Mail: Anja.dettweiler @uks.eu
