Fotonachweis: Starface Berlin
Bildbeschreibung: Prof. Dr. H. Siebert (Generalsekretär der DGU), Preisträger Dr. Jörg Holstein und Prof. Dr. Tim Pohlemann (Präsident der DGU) [v.l.]
Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde Holstein im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie am 25. Oktober durch den Präsidenten der DGU, Prof. Dr. med. Tim Pohlemann, in Berlin übergeben, teilt die DGU mit.
In Deutschland heilen trotz stetiger Fortschritte in der konservativen und operativen Behandlung von Knochenbrüchen nach wie vor bis zu zehn Prozent aller Frakturen nicht adäquat aus. Im Rahmen der prämierten Arbeit mit dem Titel „Die Frakturheilung der Maus: Charakterisierung endogener und exogener Einflussfaktoren und Entwicklung neuer Therapieansätze“ konnte Holstein an einem innovativen Mausmodell eine Reihe endogener und exogener Faktoren identifizieren, die einen unmittelbaren Einfluss auf das Outcome der Frakturheilung haben. Die Ergebnisse der Arbeit sind von hoher klinischer Relevanz, da sich aus den gewonnenen Erkenntnissen in Zukunft neue Therapieoptionen für die Behandlung der gestörten Knochenbruchheilung ergeben.
Holstein (34) ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und arbeitet an der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes.
Der Hans-Liniger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ist eine Auszeichnung für besondere wissenschaftliche Leistungen. Er dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Preis wurde 1956 erstmalig als „Wissenschaftlicher Preis“ ausgeschrieben und 1966 in den Hans-Liniger-Preis umbenannt. Seit 1999 wird der Preis jährlich vergeben.
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